Wachstum
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EU-Gipfel
Die Don Quijotes aus Brüssel
31. Januar 201248El País Madrid -
18. November 2011Süddeutsche Zeitung München
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Wirtschaft
Brüssel fordert mehr Härte und Wachstum
8. Juni 20111PresseuropPresseurop -
Globalisierung
Wie der Westen verlieren wird
6. Januar 20112La Repubblica Rom -
Deutschland
Das Kreuz mit der Glücksstatistik
9. Dezember 20102PresseuropDer Freitag -
Globalisierung
China, ein Koloss auf tönernen Füßen
31. August 20103De Standaard Brüssel -
Deutschland
Die Lokomotive startet... ohne ihre Wagons
25. August 2010Handelsblatt Düsseldorf -
Deutschland-China
Heute Freund, morgen Feind
23. August 2010PresseuropDer Spiegel -
Deutschland
Täuschend echter Aufschwung
16. August 2010PresseuropFrankfurter Rundschau -
Wirtschaft
Spitzenrenner Europa
20. April 2010PresseuropNewsweek -
Wirtschaft
Sozialdemokratie beißt nicht
12. Januar 20102The New York Times New York -
23. Oktober 2009Le Monde Paris
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Wirtschaftskrise
Aufschwung, was für ein Aufschwung?
14. August 2009Presseurop -
Verschmutzung
CO2-Steuer, das schwedische Beispiel
6. Juli 2009Le Monde Paris
Ihre Titel klingen pompös: Fiskalpakt und “Programm zur Förderung des Wirtschaftswachstums”. Ansonsten dienen die auf dem EU-Gipfel beschlossenen Maßnahmen im besten Fall dazu, die Fehler der letzten eineinhalb Jahre auszumerzen. Im schlimmsten Fall sind sie einfach nur ein schlechter Witz.
Das starke Wachstum der Schwellenländer treibt die Rohstoff- und Treibstoffpreise in die Höhe. Sie bestimmen jetzt den Rhythmus der Weltwirtschaft. Und mit seinen Sparprogrammen und seiner Arbeitslosigkeit fällt es Europa schwer, hinterherzukommen.
Als zweitgrößte Wirtschaftsmacht der Welt beunruhigt China durch seinen Aufschwung die anderen Großmächte der Wirtschaft, wie die USA und Europa. Dabei profitieren auch die europäischen Unternehmen vom chinesischen Wachstum und es stellt, wie schon Japan in den 1970er und 80er Jahren keine Bedrohung dar.
Deutschlands Wirtschaft wächst wieder kräftig, doch das Land steht unter den westlichen Industrienationen allein. Die Kluft zwischen Deutschland und der übrigen Euro-Zone, die bisher nicht von dem Aufschwung profitiert, wird immer tiefer. Statt Begeisterung herrscht daher eher Sorge unter Deutschlands Nachbarn.
Die Kritiker von Barack Obamas Gesundheitsreform beschuldigen den US-Präsidenten, aus Washington eine Sozialdemokratie zu machen. Wirtschaftswissenschaftler und Nobelpreisträger Paul Krugman wendet ein, dass die von den amerikanischen Konservativen so gegeißelte europäische Sozialdemokratie eigentlich funktioniert. Ganz gut sogar.
Der Konjunkturaufschwung bringt die Regierungen dazu, neue Maßnahmen zu ergreifen, um das Wachstum anzukurbeln. Doch wie bei der drohenden Rezession vor einem Jahr sind die 27 unfähig, zusammenzuarbeiten, um gemeinsam "das Ende der Krise" vorzubereiten, schreibt Le Monde.
Auf beiden Seiten des Rheins ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im zweiten Quartal um 0,3 Prozent gestiegen. Jedoch ist es noch zu früh, um von einem Ende der Krise zu sprechen, warnt die europäische Presse. Die Mehrheit der EU-Länder verzeichnet anhaltend sinkende Wachstumszahlen. In Großbritannien sind die in die Höhe schnellenden Arbeitslosenzahlen für Jugendliche besonders beunruhigend.
Europa möchte seinen Austoß an Treibhausgasen verringern. Das möchte Schweden auch. Stockholm hat soeben den Vorsitz der Union übernommen und hofft seine Partner davon zu überzeugen, seinem guten Beispiel zu folgen und eine Kohlenstoffsteuer einzuführen. Die hier bereits 1991 eingeführte Abgabe hat ihre Feuertaufe mit Glanz bestanden. Ihre Wirksamkeit wird nicht in Frage gestellt.