Tony Blair
-
15. Juni 20117The Daily Telegraph London
-
EUROPÄISCHER RAT
Blair und Merkel wollen den Top-Job
10. Juni 20116PresseuropPresseurop -
Großbritannien
Auch Tony Blair Opfer des Abhörskandals
9. Juni 2011PresseuropThe Guardian -
Großbritannien
Endlich sagt Tony Blair alles (oder fast alles)
1. September 2010PresseuropThe Independent -
Irakkrieg
Blair, geblendet von der Aufklärung
1. Februar 20101The Independent London -
Großbritannien
Blair vor gezückten Messern
29. Januar 2010PresseuropNew Statesman -
Irakkrieg
Was zählt die Wahrheit
13. Januar 2010Presseurop -
Nach-89
Konformismus ist Trumpf
11. November 20093The Observer London -
Editorial
Auf der Suche nach einer Königin
30. Oktober 2009Presseurop -
EU-Präsidentschaft
Ring frei für die Farblosen
29. Oktober 20091Presseurop -
Großbritannien
Vorwärts Europäer, zurück
27. Oktober 2009The Independent London -
Nach Lissabon /4
Europas Hoher Vertreter, der Goldjunge
12. Oktober 2009The Daily Telegraph London -
Nach Lissabon
Nein zu Europygmäen, ja zu Euroblair
9. Oktober 2009PresseuropThe Economist -
Europa nach Lissabon / 3
Es laboriert im Museum
8. Oktober 2009El País Madrid -
Europa nach Lissabon/2
G20 – Europa auf dem Weg zur Supermacht
7. Oktober 2009Financial Times London -
Europa nach Lissabon /1
Warten auf Washington
6. Oktober 2009Le Monde Paris -
Großbritannien
Tony Blair, Europas Hauptmann?
24. September 2009PresseuropThe Independent -
Kultur
Pop gewinnt den Krieg
2. Juli 2009The Times London -
Umwelt
Fummelei bei der Bodenfrage
25. Juni 2009The Guardian London -
Großbritannien
Das Hochstapler-House
19. Juni 2009PresseuropThe Independent -
Großbritannien
Labour Zombies fürchten die Zukunft
12. Juni 2009PresseuropThe Spectator -
Europawahl
Und immer gewinnen die Konservativen
8. Juni 20092La Repubblica Rom
Nach Tony Blairs Erklärung, Europa brauche mehr Integration und einen demokratisch gewählten Präsidenten an seiner Spitze, meint ein Feuilletonist im Daily Telegraph, dass davon allein die Armee der Brüsseler Eurokraten profitieren würde.
Tony Blair zeigte dem Chilcot-Ausschuss gegenüber keinerlei Bedauern über seine Entscheidung, am Irakkrieg teilzunehmen. Bruce Anderson meint im Independent, Blair sei wohl einer typischen Wahnvorstellung des Aufklärungsgedankens erlegen und habe geglaubt, man könne den Menschen und überhaupt die ganze Welt am Vorbild des Westens umformen.
Zwanzig Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer wurden die von dem Ereignis ausgelösten Hoffnungen von einer Europäischen Union erstickt, die sich darum bemüht, "Verhaltensweisen und Einstellungen zu standardisieren", bemerkt Henry Porter im Observer.
Auch wenn sie nicht auf der Tagesordnung des Brüsseler EU-Gipfels am 29. Oktober steht, so wird die Frage dennoch in allen Köpfen kreisen: Wer wird das neue Gesicht der EU? Wer die Stimme der "berühmten Telefonnummer", welche Henry Kissinger vergeblich suchte? Die europäische Presse gibt ihre Tipps ab.
Durch die potentiellen Kandidaturen Tony Blairs und David Milibands für hohe EU-Posten steuert London auf eine größere europäische Einbindung zu. Doch, so meint Mary Dejevsky im Independent, der Konservative David Cameron könnte diesem Trend Einhalt gebieten, noch bevor er Wirkung zeigt.
Während die allgemeine Ratifizierung des Vertrags von Lissabon bevorsteht, weist Con Coughlin im Daily Telegraph darauf hin, dass Tony Blair zwar als erster EU-Präsident in Frage kommen mag, seine Rolle aber weitgehend formell wäre. Die wirkliche Macht wird in den Händen des Hohen Vertreters für die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik liegen.
Wenn der Vertrag von Lissabon erst einmal ratifiziert ist, müsste die EU über alle Mittel für ihre politischen und wirtschaftlichen Ambitionen verfügen. Nur genügend Mut muss sie dann noch aufbringen, um die notwendigen Risiken einzugehen, meint der Chefredakteur der amerikanischen Monatszeitschrift Foreign Policy, Moisés Naím.
Gestärkt durch Irlands Ratifizierung des Vertrags von Lissabon, kann sich die EU nun auf den Weg zur internationalen Supermacht machen. Das Mittel, diese Ambitionen zu erreichen, so Gideon Rachmann in der Financial Times, ist die neue Bühne, die der G20 bietet.
Das irische Ja zum Vertrag von Lissabon lässt die Spekulationen über den zukünftigen Präsidenten der Europäischen Union wieder aufflammen. Doch die 27, die es immer noch nicht fertig bringen, aus einem gemeinsamen Munde zu sprechen, haben den Retter, der Europa verkörpern soll, noch lange nicht gefunden, so Arnaud Leparmentier in Le Monde.
Dass Michael Jacksons Tod zum Weltergeignis wurde, hat weniger mit der kulturellen Bedeutung "eines außerordentlichen Showmanns" zu tun, als mit der Tatsache, dass der Kulturkrieg der sechziger Jahre nun vorbei ist, meint Daniel Finkelstein in The Times.
Die EU-Gesetzgebung schützt europäisches Wasser und europäische Luft. Doch während sich die Umweltminister der Union am 25. Juni in Luxemburg treffen, bemerkt The Guardian, gibt es keinen solchen Schutz für ein anderes lebenswichtiges Element – den Boden.
Ob an der Macht oder in der Opposition, die konservativen Parteien haben sich die Sorgen der Wähler angesichts der Wirtschaftskrise zu Nutze gemacht. Die ihrerseits auf dem gesamten Kontinent rückläufige Linke durchläuft gerade eine "Sprachkrise": Ihr sei es nicht gelungen, ihre Stammwähler zu mobilisieren, bedauert La Repubblica.