Silvio Berlusconi
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Deutschland-Italien
Leviten lesen auf Italienisch
30. Januar 201223Die Zeit Hamburg -
Italien
Alle vertrauen Mario Monti
18. November 2011PresseuropCorriere della Sera -
Editorial
Ausnahmezustand
18. November 2011Presseurop -
16. November 2011L'Hebdo Lausanne
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14. November 2011Le Monde Paris
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Editorial
Den Kreis durchbrechen
11. November 20112Presseurop -
10. November 2011La Repubblica Rom
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Italien
Mario Monti, das Wundermittel
10. November 20114La Stampa Turin -
8. November 2011De Groene Amsterdammer Amsterdam
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Eurokrise
Berlusconi fiedelt, während Rom brennt
8. November 20116La Stampa Turin -
4. November 20112PresseuropLa Repubblica
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28. Oktober 2011The Economist London
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27. Oktober 2011The Guardian London
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EU-Gipfel
Es darf gefeuert werden
27. Oktober 20112PresseuropLa Stampa -
26. Oktober 2011PresseuropCorriere della Sera
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25. Oktober 2011De Groene Amsterdammer Amsterdam
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Italien
Lacht Sarkozy ins Gesicht!
25. Oktober 20112PresseuropIl Giornale -
EU-Gipfel
Rom, der ideale Sündenbock
24. Oktober 20117Corriere della Sera Mailand -
Italien
Moody’s schlägt wieder zu
5. Oktober 2011PresseuropCorriere della Sera -
Italien
Zeit zu gehen, Herr Berlusconi
21. September 20112Corriere della Sera Mailand -
Italien
S&P stuft Berlusconi herunter
20. September 20111PresseuropIl Sole-24 Ore -
Italien
Der Sparplan löst keine Probleme
15. September 2011PresseuropLa Stampa -
Eurozone
Madrid und Rom: zwei Arten der Krise
8. September 20115La Vanguardia Barcelona -
Schuldenkrise
Alles spielt sich im Süden ab
5. September 20112PresseuropLa Tribune -
26. August 2011PresseuropLa Stampa
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9. August 2011Corriere della Sera Mailand
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Italien
Der König hätte schweigen sollen
4. August 2011PresseuropLa Stampa -
Ideen
Der Lack ist ab, Europa
29. Juli 20115El País Madrid -
28. Juli 2011PresseuropLa Repubblica
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Italien
Riss in Berlusconis Schutzschild
21. Juli 2011PresseuropLa Repubblica -
15. Juli 20112La Repubblica Rom
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11. Juli 2011PresseuropCorriere della Sera
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Italien
Die „Empörten“ der Lega Nord
21. Juni 2011PresseuropCorriere della Sera -
14. Juni 20111PresseuropPresseurop
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10. Juni 20113The Economist London
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Italien-Brasilien
Battisti frei, eine Affront für Rom
10. Juni 2011PresseuropLa Repubblica -
31. Mai 20112PresseuropCorriere della Sera
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25. Mai 2011Le Vif/L’Express Brüssel
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Italien
Ohrfeige für Berlusconi
17. Mai 2011PresseuropCorriere della Sera -
28. April 2011Der Standard Wien
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Frankreich-Italien
Kleine Gesten unterhalten die Freundschaft
27. April 2011PresseuropLa Stampa -
Freier Personenverkehr
Europäische Grundwerte auf dem Rückzug?
26. April 20111Presseurop -
Italien
Rom tritt in Libyenkrieg ein
26. April 2011PresseuropCorriere della Sera -
Debatten
Wir Unwürdigen
22. April 20116De Morgen Brüssel -
12. April 2011Corriere della Sera Mailand
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6. April 2011Il Manifesto Rom
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Italien-Tunesien
Berlusconis Flüchtlings-Mission
4. April 20111PresseuropCorriere della Sera -
31. März 2011PresseuropLa Repubblica
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Italien
150 Jahre Uneinigkeit
17. März 2011PresseuropCorriere della Sera -
Italien
150 Jahre in den Knochen
16. März 2011The Guardian London
Lange war Deutschland in Italien als Besserwisser verflucht, aber als Klassenerster respektiert. Mit dem Antritt des korrekten Herrn Monti ändert sich das, und “La Merkel” wird sich an einige Lektionen aus Rom gewöhnen müssen.
Die Unsicherheit, die dem angekündigten – aber bisher nicht vollzogenen – Rücktritt Silvio Berlusconis folgte, lässt das Gespenst von einem Zahlungsausfall Italiens umgehen, das die Eurozone endgütlig zu Fall bringen wird. Die einzige Lösung, die Italiens Präsident gestern andeutete, scheint eine schnelle Regierungsbildung zu sein unter der Führung des ehemaligen EU-Kommissars.
Durch den Druck der Märkte und der europäischen Partner ist es mit Berlusconis verbissenen Versuchen, um jeden Preis an der Macht zu bleiben, allem Anschein nach bald vorbei. Doch sein Abgang wird nicht reichen, um in Italien den Mangel an Glaubwürdigkeit und sozialem wie politischem Zusammenhalt zu beheben.
Auf dem jüngsten EU-Gipfel übten sich Deutschland und Frankreich in der Schelte ihrer Partner, vor allem Italiens. Die Presse reagiert pikiert. Kritik an der Berlusconi-Regierung sei sicher gerechtfertigt. Aber das heutige Ausmaß der Krise ist auch auf das zögerliche Handeln in Berlin und Paris zurückzuführen, schreibt der Corriere della Sera.
Erst waren es die Finanzmärkte, dann die Ratingagenturen, jetzt erklärt auch Italiens Presse Silvio Berlusconi zum Hauptproblem für die Glaubwürdigkeit des Landes. Auch moderate Zeitungen wie der Corriere della Sera oder Il Sole 24 Ore fordern seinen Rücktritt.
Die einen unterwerfen sich den Sparforderungen Deutschlands und der EZB, die anderen drucksen herum und verstricken sich in politische Spielchen. Dabei spielen Spanien und Italien beide eine entscheidende Rolle für die Zukunft der Einheitswährung.
Von den Ruinen der Nachkriegszeit bis zur heutigen Krise — steht der europäische Kontinent am Ende eines Zyklus? Der mexikanische Schriftsteller Carlos Fuentes, seit sechzig Jahren im Herzen ein Europäer, schreibt seine Sorgen mit einer Prise Nostalgie nieder.
Die plötzliche Schwäche Italiens an der Börse nimmt Berlusconi, der behauptet hatte, seinem Land gehe es gut, jede Glaubwürdigkeit. Nun fehlt vom Cavaliere jede Spur, ganz, als gebe es ihn gar nicht – seine Regierung sieht sich gezwungen, als letzte Rettung ein Sparpaket zu verabschieden, dessen Nutzen absolut nicht sicher ist.
Nach fast 20 Jahren in der Politik und zehn an der Macht hat Silvio Berlusconi wie kein anderer dem Land seinen Stempel aufgedrückt. Der Economist schreibt in einem schon jetzt lebhaft diskutierten Artikel, dass der Cavaliere mit seinem von Sex- und Korruptionsskandalen getrübten Image, das Land noch jahrelang verfolgen wird.
Die auf Lampedusa ankommenden nordafrikanischen Flüchtlinge, die an der Grenze zu Frankreich aufgehalten wurden, lösten eine franko-italienische Krise aus und verpassten dem Schengener Abkommen einen Schlag. Nun stellen Paris und Rom das Abkommen ganz offen in Frage. Am 26. April erklärten Nicolas Sarkozy und Silvio Berlusconi, dass sie für „Änderungen“ am Vertrag zum freien Personenverkehr sind.
Woher kommt nur die vergiftete Atmosphäre in Europa? Die Bürger ziehen sich in sich zurück und die politische Führung weist alle Verantwortung von sich. Ergebnis: Die europäische Idee wird zur Skandalchronik. Aufschrei eines belgischen Kolumnisten.
Mit seinen 150 Jahren straft Italien die Geschichten, die wir der Welt über Europa erzählen, Lügen, schreibt der britische Historiker Timothy Garton Ash. Er blickt auf das „bel paese“ und ist nicht mehr so beeindruckt.