Roma
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Rumänien
Wie viele Roma leben in Rumänien?
20. Oktober 2011PresseuropJurnalul Naţional -
Rumanien
Eine Stadt in Angst
12. Oktober 20111PresseuropEvenimentul Zilei -
Tschechische Republik
In Varnsdorf ist die Luft für Roma dünn
5. Oktober 20112Hospodářské noviny Prag -
Bulgarien
Die vermeintliche Gesellschaft
30. September 20113Trud Sofia -
Bulgarien
Spannungen um Roma-“König”
27. September 2011PresseuropDnevnik -
22. September 2011PresseuropJurnalul Naţional
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26. Mai 20111PresseuropDe Standaard
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27. April 20111PresseuropSvenska Dagbladet
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6. April 20114Le Monde Paris
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27. Januar 20113PresseuropGazeta Wyborcza
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Demographie
Immer mehr Roma in Rumänien
5. Januar 20113PresseuropGandul -
6. Dezember 2010PresseuropDe Morgen
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12. November 2010PresseuropTrouw
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Minderheiten
Meine Woche als Zigeuner
10. November 20102Adevărul Bukarest -
Tschechische Republik
Kein Nachsehen mit Neonazis
28. Oktober 2010Respekt Prag -
Tschechische Republik
Rassisten verurteilt, Klaus empört
21. Oktober 2010PresseuropMladá Fronta DNES -
20. Oktober 2010PresseuropRomânia libera
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13. Oktober 2010PresseuropEvenimentul Zilei
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Frankreich
Und es gibt sie doch, die Roma-Datei
8. Oktober 2010PresseuropLe Monde -
30. September 20101PresseuropDie Presse
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27. September 2010Les Echos Paris
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Niederlande
Roma registrieren und integrieren
23. September 2010PresseuropDe Volkskrant -
22. September 2010
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Debatte
Die Europa-Missachter
21. September 20102Adevărul Bukarest -
20. September 2010PresseuropLe Soir
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17. September 20102La Stampa Turin
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Frankreich-EU
Wie weit geht Sarkozy?
16. September 2010Libération Paris -
Aus Luxemburger Sicht
Paris ist lä-cher-lich
16. September 2010PresseuropLuxemburger Wort -
Frankreich
Sarkozys harter aber zahnloser Krieg
15. September 20102Spiked London -
15. September 20105Presseurop
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10. September 20103Le Monde Paris
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Meinung
Die Roma müssen sich kümmern
10. September 20106Revista 22 Bukarest -
6. September 201019The Independent London
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Frankreich
Vom Strand auf die Straße
6. September 2010PresseuropLibération -
31. August 2010PresseuropSME
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Roma-Ausweisung
Prag wirft Frankreich Rassismus vor
30. August 2010PresseuropLidové noviny -
26. August 2010Sega Sofia
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Presseschau
Frankreich im Kreuzfeuer der Kritik
26. August 20102Presseurop -
Immigration
Paris im Club der Hardliner
19. August 20102Le Monde Paris -
13. August 20102Le Monde Paris
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Rumänien
Reich wie ein Rom
4. August 2010PresseuropAdevărul -
Deutschland
12.000 in den fremden Kosovo
29. Juli 2010PresseuropDer Freitag -
Frankreich-Rumänien
Roma erneut am Pranger
28. Juli 20101La Croix Paris -
Dänemark
Roma raus aus Kopenhagen
6. Juli 2010PresseuropPolitiken -
Slowakei
Anti-Roma-Wahlkampagne
5. Mai 2010PresseuropSME -
16. April 2010PresseuropRomânia libera
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Editorial
Das Volk der Paria
9. April 20102Presseurop -
7. April 2010PresseuropAdevărul
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Rassismus
Roma und Afrikaner nicht willkommen
10. Dezember 20092PresseuropIrish Examiner -
Tschechische Republik
Rassismus drückt die Schulbank
8. Dezember 2009Respekt Prag
In der tschechischen Kleinstadt Varnsdorf, fünfhundert Meter von der deutschen Grenze entfernt, machen seit Wochen Neonazis mit Demos gegen die Roma-Gemeinschaft — eine Minderheit von 500 Menschen bei 16.000 Einwohnern insgesamt — mobil. Im Ort eskalieren die Spannungen zwischen der Bevölkerung und einer Gemeinschaft, deren Integration immer noch problematisch ist.
Die Unruhen in Katunitsa und verschiedenen Städten des Landes sind mehr als ein erneutes Aufflackern der Roma-Feindlichkeit. Einer Anthropologin zufolge handelt es sich um das Symptom einer kranken, dem Klientelismus verfallenen Gesellschaft.
Während die EU an die Mitgliedsstaaten appelliert, weitere Anstrengungen zur Integration der Roma in ihren Ländern zu unternehmen, gehen die Einschüchterungsversuche von rechtsextremen Ungarn gegen die "kriminellen Zigeuner“ weiter. Die Regierung Viktor Orbáns, derzeit Präsident der Europäischen Union, sieht tatenlos zu.
Wie fühlt sich das Leben eines Roma in Rumänien an? Ein Journalist des Adevărul wollte es wissen und legte eine Woche lang die Zigeuner-Kluft an. Er traf auf keine direkte Diskriminierung. Dafür aber auf viel Geringschätzung.
22 Jahre Gefängnis für die Täter des Brandanschlags auf eine Roma-Familie: Das Verurteilung von vier rechtsextremen Aktivisten vom 20. Oktober sei ein Beispiel wie effizient gegen zunehmenden Rechtsextremismus im Tschechien und in ganz Europa vorgegangen werden muss, schreibt Respekt.
Die regionalen Spannungen in Belgien oder in Italien, sowie das Schicksal der Roma zeigen: eine Gesellschaft kann nicht großzügig und heterogen zugleich sein. Diese Feststellung gelte für die Europäische Union, so die These zweier französischer Ökonomen.
Der Streit um die Roma sei nur ein Auslöser, aber ein alarmierender, meint der rumänische Publizist Ovodiu Nahoi in seinem Leitartikel. Manche Staaten — an ihrer Spitze Frankreich und Italien — würden die europäischen Werte mit Füßen treten.
Die Kampfansage von Nicolas Sarkozy an die Europäische Kommission – und die Unterstützung durch Silvio Berlusconi – betreffen nicht nur die Roma-Frage. Auf dem Spiel stehen hier die Rolle der gemeinschaftlichen Grundsätze sowie der Zweck der Union selbst, meint Editorialistin Barbara Spinelli.
Von der Kommission mit einem Strafverfahren bedroht und von den Nachbarländern kaum unterstützt, ist Frankreich vor allem Opfer der kämpferischen Rhetorik, derer sich der französische Staatspräsident den Roma gegenüber bedient. Dabei könnten manche Länder durchaus bei der Suche nach einem Auswegs behilflich sein.
Die Abschiebung der Roma ist kein einfacher Fall von Rassismus, sondern vielmehr eine Politik, die die tiefe Krise der französischen Republik ausdrückt, meint eine englische Bürgerrechtskämpferin.
Am 14. September drohte die Europäische Kommission Frankreich mit einem Strafverfahren gegen die Politik der Roma-Abschiebungen. In der europäischen Presse begrüßt man diese Entscheidung.
Am 9. September verurteilte das Europäische Parlament Frankreich zu recht für seine Einstellung gegenüber der Roma. Dabei hat Frankreich allerdings die Frage nach ihrem Platz in Europa aufgeworfen, die die Union nicht länger beiseite schieben kann.
Sicher, es ist falsch, dass Frankreich eine sozial schwache Bevölkerungsgruppe mir nichts dir nichts abschiebt. Doch sollte die Roma-Gemeinschaft auch selbst alles daran setzen, aus eigener Kraft der sozialen Misere zu entkommen, die sie in Rumänien, wie auch im Rest der Union, an den Rand der Gesellschaft rückt, meint ein rumänischer Schriftsteller.
Während die Innenminister mehrerer EU-Staaten in Paris über Einwanderung reden, wird Präsident Nicolas Sarkozys harte Gangart gegen illegale Roma-Lager zuhause und im Ausland geschmäht. Eine britische Kolumnistin übernimmt seine Verteidigung.
Frankreich schiebt Hunderte von Roma aus "humanitären Gründen" nach Rumänien und Bulgarien ab. Dies sei demagogisch und zynisch, meint der bulgarische Journalist Svetoslav Terziev. Und vor allen werde damit keineswegs das Integrationsproblem der Roma gelöst.
Überall in Europa sieht man die massiven französischen Roma-Abschiebungen nach Bulgarien und Rumänien zunehmend kritisch.
Nicolas Sarkozys rigoroser Schwenk zu mehr Sicherheit stellt Frankreich in den Kreis der Mitgliedsstaaten mit den härtesten Maßnahmen gegen Immigration. Andere Staaten wie Deutschland oder Spanien gehen da sanfter vor.
Weil sich bei der Integration der Roma keine Fortschritte einstellen wollen, schieben sich Aufnahme- und Herkunftsländer gegenseitig die Schuld zu. Und Brüssel ärgert sich darüber, dass die EU-finanzierten Projekte nur schleppend bzw. gar nicht vorankommen.
Nach mehreren gewalttätigen Übergriffen hat der französische Präsident entschieden, sich der "Probleme, die das Verhalten einiger Roma auslösen", anzunehmen. Dafür zieht er insbesondere die Abschiebung nichtfranzösischer Roma in Betracht. In Frankreich wie auch in Rumänien macht diese vielfach angefochtene Politik erneut deutlich, dass es sich hierbei um ein europäisches Problem handelt.