Populismus
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Europäische Union: Europa ist sich selbst der ärgste Feind
19. April 201317675PresseuropIl Sole-24 Ore -
Debatte : Populismus nach Grillos Art
4. März 201322417 De Morgen Brüssel -
Editorial: Wer hat Angst vor den Berlusconis?
14. Dezember 20126310Presseurop -
Europäische Institutionen: Technokratie, Nährboden des Euroskeptizismus
12. September 201216538 El País Madrid -
Demokratie: Europa wird nicht radikal
31. Juli 201211312 The Irish Times Dublin -
Kontroverse: Wilders Website blamiert Niederlande
14. Februar 201222880 NRC Handelsblad Amsterdam -
Debatte: Die freie Ideenwirtschaft
10. Januar 20123248 Financial Times London -
Gespräch: Geert Mak – Europas Wiedereroberung
9. Januar 20122377 NRC Handelsblad Amsterdam -
Debatte: In den Händen der Technokraten
15. November 201142510 Financial Times London -
Norwegen und danach: Spiel nicht mit den Populisten
26. Juli 20113156 Trouw Amsterdam -
Niederlande: Geert Wilders, Voltaire unserer Zeit?
27. Juni 201130912 Trouw Amsterdam -
Spanien-Tunesien: Kleine Lektion in erschöpfter Demokratie
6. Juni 20111913 De Volkskrant Amsterdam -
Débat: An Einwanderung führt kein Weg vorbei
25. Mai 201133214 Trouw Amsterdam -
Eurokrise : Merkel – Populismus macht keinen Urlaub
19. Mai 20113835 Jornal de Negócios Lissabon -
Debatte: Transatlantischer Populismus
6. Mai 20111444 De Morgen Brüssel -
Griechenland: Verzweifelt und resigniert
3. Mai 201143 Libération Paris -
Editorial: Test für die Demokratie
22. April 2011442Presseurop -
Ideen: Brüssel ist nicht der Weltmittelpunkt
21. April 20111235 Die Welt Berlin -
Demokratie: Europa trifft die Tea Party
1. November 2010621 Público Lissabon -
Editorial: Populismus
6. Oktober 201034Presseurop -
Rechtsradikale in Europa / 1: Goldenes Zeitalter für neue Populisten
19. März 20101062 Le Monde Paris -
Schweiz: Der Populismus hängt sich am Minarett auf
30. November 2009284 Presseurop -
Wirtschaftskrise: Sorgenkind Rumänien
13. November 2009PresseuropAdevărul -
Österreich: Dem Populismus geht es gut
21. September 2009PresseuropDer Standard
Der große Sieger der italienischen Wahlen wird oft als Populist bezeichnet. Doch in Europa deckt diese doch sehr vage politische Kategorie höchst unterschiedliche Profile ab, wie der belgische Historiker Marnix Beyen in Erinnerung ruft.
Herman Van Rompuy und Mario Monti fordern einen Sondergipfel gegen den „spalterischen Populismus“. Doch zu einem Zeitpunkt, an dem das Demokratiedefizit in der Funktionsweise der Union immer heftiger in die Kritik gerät, sei dieser Vorschlag denkbar deplatziert, meint ein spanischer Politologe.
Trotz der Warnungen, dass die europäischen Wähler aus Frust über den Konjunktureinbruch und die Sparmaßnahmen in die Arme der EU-feindlichen und xenophoben extremistischen Parteien fallen würden, scheinen sie immer noch die moderate Mitte zu bevorzugen.
Machen Sie Ihrem Ärger über osteuropäische Migranten Luft: Die neue Website der rechtspopulistischen Freiheitspartei PVV schockierte mehrere EU-Staaten. Wann wird Ministerpräsident Mark Rutte endlich diese provokante Maßnahme verurteilen, fragt NRC.
Während die Finanzkrise im Westen weiter grassiert, bricht die dominante Ideologie der über alles triumphierenden freien Marktwirtschaft zusammen. Doch welche neuen Trends zeichnen sich ab? Welche werden sich durchsetzen? Die Frage stellt sich Gideon Rachman.
Was wird das Jahr 2012 dem Projekt Europa bringen? Ein gemeinschaftliches System mit einer starken Europäischen Kommission oder ein dezentralisiertes, zwischenstaatliches System, wie es Deutschland will? Der Historiker Geert Mak hat ein düsteres Buch über die Zukunft der Europäischen Union geschrieben.
Das Eintreffen technokratischer Regierungen in Griechenland und Italien mag zwar die nervösen Märkte beruhigen, doch es könnte auch Wasser auf die Mühlen der populistischen Parteien sein, die den Mangel an Demokratie innerhalb der EU anprangern, meint Gideon Rachman.
Breivik ist für seine Gräueltaten selbst verantwortlich. Doch der rechtspopulistische Nährboden hat dafür gesorgt, dass der Mann so viele wahnsinnige Ideen ernten konnte. Das sagt viel über den geistigen Zustand Europas aus, meint ein niederländischer Historiker.
Mit dem Freispruch von Populist Geert Wilders steht Europa nun vielleicht eine Trendwende bevor. Jetzt, wo die Regierungen nicht mehr für Multikulturalismus eintreten, wird es vielleicht möglich sein, den Islam zu kritisieren, freut sich ein niederländischer Intellektueller.
Eine Journalistin des Volkskrant wohnt in Tunis einer verwunderlichen Szene bei: „Empörte“ spanische Jugendliche demonstrieren vor ihrer Botschaft. Sie sprechen mit Tunesiern und denken dann über unser politisches System nach.
Für Europa ist Einwanderung eine gute Sache, versichert eine Gruppe prominenter Persönlichkeiten, darunter Joschka Fischer, Javier Solana und Timothy Garton. Für diese Botschaft sollten die europäischen Führungskräfte ein offenes Ohr haben, schreibt ein niederländischer Journalist.
Mit ihrem Kommentar, Griechen, Portugiesen und Spanier hätten zu viel Urlaub, verbreitet Angela Merkel nicht nur auf Stereotypen fussende Fehlinformationen, sondern rüttelt an den Grundfesten der EU, bedauert eine portugiesische Kolumnistin.
Die neopopulistische Tea-Party-Bewegung aus den USA hat jetzt auch in Europa Fuß gefasst. Die beiden Strömungen haben dabei nicht dieselbe Geschichte, schreibt der Boston-Korrespondent von De Morgen. Das Resultat ist aber das gleiche: die Regierungen steuern auf die Lähmung zu.
Die Griechen sind ratlos – sie sind ausgepowert durch die ständig neuen Sparpläne und glauben nicht mehr an ihre Regierung. Während der Populismus immer weiter um sich greift, geht die Europhilie rasant zurück, berichtet der Sonderberichterstatter von Libération in Athen.
Die EU-Politik wird den Bürgern stets als alternativlos dargestellt. Das schürt Unbehagen und Misstrauen, in Ungarn ebenso wie in Finnland. Solange es dabei bleibt, wird die Kette der Anti-EU-Wahlen nicht abreißen
Kann sich Barack Obama gegen die ultrakonservative Welle durchsetzen? Die amerikanischen Wahlen am 2. November betreffen auch Europa, wo die Ängste der Bürger populistischen Parteien Auftrieb geben.
Das Minarett-Bauverbot, das von den Schweizer Wählern am 29. November bestätigt wurde, ist ein direkter Affront gegenüber den im Land lebenden Muslimen. Doch nach Meinung der europâischen Presse ist es zudem auch Zeichen eines sozialen und politischen Problems, das alle Länder unseres Kontinents betrifft.