Populismus
-
Debatte
Die freie Ideenwirtschaft
10. Januar 20128Financial Times London -
Gespräch
Geert Mak – Europas Wiedereroberung
9. Januar 20127NRC Handelsblad Rotterdam -
Debatte
In den Händen der Technokraten
15. November 201110Financial Times London -
Schuldenkrise
Politik für Populisten
2. August 20112PresseuropDe Volkskrant -
Niederlande
Wilders distanziert sich von Breivik
27. Juli 2011PresseuropNRC Handelsblad -
Norwegen und danach
Spiel nicht mit den Populisten
26. Juli 20116Trouw Amsterdam -
Niederlande
Geert Wilders, Voltaire unserer Zeit?
27. Juni 201112Trouw Amsterdam -
Spanien-Tunesien
Kleine Lektion in erschöpfter Demokratie
6. Juni 20113De Volkskrant Amsterdam -
25. Mai 201114Trouw Amsterdam
-
Eurokrise
Merkel – Populismus macht keinen Urlaub
19. Mai 20115Jornal de Negócios Lissabon -
Debatte
Transatlantischer Populismus
6. Mai 20114De Morgen Brüssel -
Griechenland
Verzweifelt und resigniert
3. Mai 2011Libération Paris -
Editorial
Test für die Demokratie
22. April 20112Presseurop -
21. April 20115Die Welt Berlin
-
Demokratie
Europa trifft die Tea Party
1. November 20101Público Lissabon -
Editorial
Populismus
6. Oktober 2010Presseurop -
Rechtsradikale in Europa / 1
Goldenes Zeitalter für neue Populisten
19. März 20102Le Monde Paris -
30. November 20094Presseurop
-
Wirtschaftskrise
Sorgenkind Rumänien
13. November 2009PresseuropAdevărul -
Österreich
Dem Populismus geht es gut
21. September 2009PresseuropDer Standard
Während die Finanzkrise im Westen weiter grassiert, bricht die dominante Ideologie der über alles triumphierenden freien Marktwirtschaft zusammen. Doch welche neuen Trends zeichnen sich ab? Welche werden sich durchsetzen? Die Frage stellt sich Gideon Rachman.
Was wird das Jahr 2012 dem Projekt Europa bringen? Ein gemeinschaftliches System mit einer starken Europäischen Kommission oder ein dezentralisiertes, zwischenstaatliches System, wie es Deutschland will? Der Historiker Geert Mak hat ein düsteres Buch über die Zukunft der Europäischen Union geschrieben.
Das Eintreffen technokratischer Regierungen in Griechenland und Italien mag zwar die nervösen Märkte beruhigen, doch es könnte auch Wasser auf die Mühlen der populistischen Parteien sein, die den Mangel an Demokratie innerhalb der EU anprangern, meint Gideon Rachman.
Breivik ist für seine Gräueltaten selbst verantwortlich. Doch der rechtspopulistische Nährboden hat dafür gesorgt, dass der Mann so viele wahnsinnige Ideen ernten konnte. Das sagt viel über den geistigen Zustand Europas aus, meint ein niederländischer Historiker.
Mit dem Freispruch von Populist Geert Wilders steht Europa nun vielleicht eine Trendwende bevor. Jetzt, wo die Regierungen nicht mehr für Multikulturalismus eintreten, wird es vielleicht möglich sein, den Islam zu kritisieren, freut sich ein niederländischer Intellektueller.
Eine Journalistin des Volkskrant wohnt in Tunis einer verwunderlichen Szene bei: „Empörte“ spanische Jugendliche demonstrieren vor ihrer Botschaft. Sie sprechen mit Tunesiern und denken dann über unser politisches System nach.
Für Europa ist Einwanderung eine gute Sache, versichert eine Gruppe prominenter Persönlichkeiten, darunter Joschka Fischer, Javier Solana und Timothy Garton. Für diese Botschaft sollten die europäischen Führungskräfte ein offenes Ohr haben, schreibt ein niederländischer Journalist.
Mit ihrem Kommentar, Griechen, Portugiesen und Spanier hätten zu viel Urlaub, verbreitet Angela Merkel nicht nur auf Stereotypen fussende Fehlinformationen, sondern rüttelt an den Grundfesten der EU, bedauert eine portugiesische Kolumnistin.
Die neopopulistische Tea-Party-Bewegung aus den USA hat jetzt auch in Europa Fuß gefasst. Die beiden Strömungen haben dabei nicht dieselbe Geschichte, schreibt der Boston-Korrespondent von De Morgen. Das Resultat ist aber das gleiche: die Regierungen steuern auf die Lähmung zu.
Die Griechen sind ratlos – sie sind ausgepowert durch die ständig neuen Sparpläne und glauben nicht mehr an ihre Regierung. Während der Populismus immer weiter um sich greift, geht die Europhilie rasant zurück, berichtet der Sonderberichterstatter von Libération in Athen.
Die EU-Politik wird den Bürgern stets als alternativlos dargestellt. Das schürt Unbehagen und Misstrauen, in Ungarn ebenso wie in Finnland. Solange es dabei bleibt, wird die Kette der Anti-EU-Wahlen nicht abreißen
Kann sich Barack Obama gegen die ultrakonservative Welle durchsetzen? Die amerikanischen Wahlen am 2. November betreffen auch Europa, wo die Ängste der Bürger populistischen Parteien Auftrieb geben.
Das Minarett-Bauverbot, das von den Schweizer Wählern am 29. November bestätigt wurde, ist ein direkter Affront gegenüber den im Land lebenden Muslimen. Doch nach Meinung der europâischen Presse ist es zudem auch Zeichen eines sozialen und politischen Problems, das alle Länder unseres Kontinents betrifft.