Nationalismus
-
10. November 20113Newsweek Polska Warschau
-
Serbien
Dobrica Ćosić, der falsche Nobel
7. Oktober 2011PresseuropDanas -
28. August 201117Evenimentul Zilei Bukarest
-
Politik-Fiktion
Los für Europa 2.0
30. Mai 20117Die Welt Berlin -
25. Mai 201113El País Madrid
-
13. Mai 20115Die Presse Wien
-
6. Mai 20111Le Temps Genf
-
Slowakei-Ungarn
Ein Schritt zur doppelten Staatsbürgerschaft
18. Februar 2011PresseuropSME -
12. November 20101PresseuropGazeta Wyborcza
-
SPANIEN
Ist dies das Ende der ETA?
25. Oktober 2010PresseuropEl País -
Diskussion
Die Geburt des extremistischen Europa
5. Oktober 2010Newsweek New York -
6. September 2010PresseuropEl Correo
-
Aus Amerika
Die Europäische Union stirbt
2. September 20107The Washington Post Washington D.C. -
Spanien
Land der Stürmer
12. Juli 2010ABC Madrid -
Institutionen
Willkommen zum Heiligen Stuhl Europas
6. Juli 2010The Economist London -
Europäer der Woche
Béla Bugár, der Brückenbauer
29. Juni 2010Respekt Prag -
Belgien
Fehlversuch im Eurolabor
11. Juni 20102The Economist London -
Slowakei
Wahl, Wacholderschnaps und Gesang
8. März 20101Hospodářské noviny Prag -
Ungarn
Abtritt für die Garde
16. Dezember 2009PresseuropSME -
14. Dezember 2009PresseuropEl Periódico de Catalunya
-
26. November 2009PresseuropLa Vanguardia
-
Bosnien-Herzegowina
Brüssel im Blindflug
18. November 20093Die Tageszeitung Berlin -
Österreich
Dem Populismus geht es gut
21. September 2009PresseuropDer Standard -
Editorial
Das Spiel mit dem Feuer
28. August 20091Presseurop -
Estland
Glück auf Halbmast
29. Juli 20091Postimees Tallinn -
Kriegsverbrechen
Lebensschützer Karadzic "verteidigte die Bienen"
27. Juli 2009PresseuropThe New York Times -
30. Juni 2009PresseuropEl Mundo
Der jährliche Unabhängigkeitsmarsch, der am 11. November in Warschau von rechtsgerichteten und nationalistischen Gruppen veranstaltet wird, kommt wahrscheinlich dieses Jahr zum Stillstand. Die linke Koalition des 11. November drängt ihre Anhänger zum Blockieren des Aufmarschs und eine Konfrontation scheint unvermeidbar.
Die Vereinten Staaten von Europa, so wie einige sie sich herbeiwünschen, sind ein Hirngespinst und völlig unvereinbar mit Geschichte und Vielzahl der Kulturen unseres Kontinents, konstatiert der rumänische Schriftsteller Mircea Cărtărescu.
Vergesst den Nationalstaat: Europa ginge es viel besser, wenn es sich grundlegend neu sortierte – in potente Regionen im Norden und im Alpenraum und pittoreske Bankrotteure im Süden, schreibt der Soziologe Gunnar Heinsohn.
Der jüngste Wahlsieg der Nationalisten bringt den Gedanken der Unabhängigkeit Schottlands wieder auf den Tisch. Doch am Beispiel Kataloniens und des Baskenlands zeichnet sich ein Europa der Bundesstaaten ab, meint El País.
Dänemark, das mit seinem Alleingang bei den Grenzkontrollen Furore macht, leitet den Rückbau der EU-Länder ins Nationale ein. Dann wird es wieder Grenzkontrollen geben, keine ausländischen Studenten, Einfuhrbeschränkungen und Transitverträge. Klingt gut, oder?
Die Bewunderung für den Pomp bei Hofe hat etwas Kindliches. Und doch haben Monarchien auch heute noch ihre Funktion: Als Mittler zwischen verschiedenen Ethnien und Kulturen im Land, schreibt Ian Buruma.
Nationalistische und immigrantenfeindliche Parteien fassen im europäischen Mainstream rapide Fuß, und sogar traditionell zentristische Parteien versuchen sich heute an ihrem Spiel, stellt der britische Labour-Abgeordnete und frühere Europaminister fest.
Die Europäische Union stirbt – keinen dramatischen und plötzlichen Tod, sondern langsam und stetig, so dass Amerika eines Tages über den Atlantik schauen und realisieren wird, dass die europäische Integration, die wir ein halbes Jahrhundert lang für selbstverständlich gehalten haben, nicht mehr existiert, schreibt ein ehemaliger Berater Bill Clintons.
Der WM-Sieg Spaniens unterstreicht die gute Form des Spitzensports in einem zweifelnden Land. Die konservative Tageszeitung ABC sieht darin die Chance zur konsensuellen Stärkung der nationalen Einheit.
Für die meisten Eurokraten ist der Föderalismus der EU mehr als nur eine politische Überzeugung, er ist ein Glaubensbekenntnis. Die Gefahren des Nationalismus sind erwiesen, doch Nationen sind für die Demokratie nach wie vor relevant, wie The Economist aufzeigt.
Als Gründer der ersten multi-ethnischen Partei der Slowakei, ist der ungarischstämmige Politiker der erste, der versucht, die sich immer mehr zuspitzenden Spannungen zwischen beiden Bevölkerungsgruppen zu schlichten. Sein Erfolg bei den letzten Wahlen ist ein gutes Omen für mehr Stabilität in Mitteleuropa.
Belgien wurde lange Zeit als der Prototyp für die EU angesehen. Jetzt steht es aber vor Wahlen, die zum endgültigen Zusammenbruch führen könnten. Für andere Mitgliedsstaaten könnte dies der Vorbote einer tieferen Kluft zwischen dem Norden und Süden des Kontinents bedeuten.
Je näher die Wahlen vom 12. Juni rücken, desto intensiver versuchen die Parteien sich in Sachen Nationalismus gegenseitig zu übertreffen. Ihre jüngste Idee: In Schulen, Rathäusern und den Medien soll die Nationalhymne gespielt werden.
Anlässlich großer Nationalfeiern versammeln sich die Esten gerne um ihre Flagge. Im Alltag jedoch kommunizieren sie nur ungern. Darin liege auch der Grund, dass sie die unglücklichsten Europäer seien, meint die Tageszeitung Postimees.