Naher Osten
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Naher Osten
Europa muss seine Rolle übernehmen
28. Juli 20111Al Hayat London -
Naher Osten
Hände weg von Ägypten!
2. Februar 20116The Guardian London -
Mittelmeerunion
Aus der Traum
23. September 2010El País Madrid -
ISRAEL/PALÄSTINA
Europa lag richtig... 1980
14. Juni 20101The New York Times New York -
10. Juni 2010PresseuropFinancial Times
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Irakkrieg
Blair, geblendet von der Aufklärung
1. Februar 20101The Independent London -
Geopolitik
Neue alte Machtgefüge ?
20. Oktober 2009The Independent London -
Großbritannien
Tony Blair, Europas Hauptmann?
24. September 2009PresseuropThe Independent -
Nahost-Europa
Hamas im Flüsterton
15. September 2009PresseuropEUobserver.com -
27. August 2009The Guardian London
Die Europäische Union spielt seinen langem nur eine Nebenrolle in der arabischen Welt, dabei könnte sie neben den USA und Russland, die beide von den Umwälzungen in der Region überfordert sind, eine konstruktive Kraft sein, schreibt eine arabische Kolumnistin der Zeitung Al-Hayat.
Die Ereignisse in Ägypten sind für jeden Verfechter der Bürgerrechte berauschend, gibt Simon Jenkins, Kolumnist des Guardian, zu. Doch angesichts seiner Geschichte blutiger und unnützer Interventionen weltweit, sollte sich der Westen gut überlegen, ob er sich beim Streben der muslimischen Staaten nach Selbstbestimmung wirklich einmischen will.
Die Begeisterung, die den Start der Mittelmeerunion begleitete, ist abgeebbt. Der Grund, so der französische Philosoph Sami Naïr, ist das Fehlen eines ernsthaften Konzepts.
Vor 30 Jahren verteidigte Europa das Selbstbestimmungsrecht für das palästinensische Volk. In den Nachwehen des Angriffs der Gaza-Flottille durch die israelische Armee erklären nun zwei israelische Autoren, dies sei nach wie vor die einzige praktikable Lösung für den Nahostkonflikt.
Tony Blair zeigte dem Chilcot-Ausschuss gegenüber keinerlei Bedauern über seine Entscheidung, am Irakkrieg teilzunehmen. Bruce Anderson meint im Independent, Blair sei wohl einer typischen Wahnvorstellung des Aufklärungsgedankens erlegen und habe geglaubt, man könne den Menschen und überhaupt die ganze Welt am Vorbild des Westens umformen.
Während Amerika sich zunehmend aus den europäischen Angelegenheiten zurückzieht und Russlands Einfluss höchstens als zaghaft bezeichnet werden kann, fragt sich Mary Dejevsky im Independent, ob Europa im heutigen Zeitalter der neuen geopolitischen Ausrichtungen nicht zur alten Ordnung zurückkehren könnte.
Die Aufrufe, Syrien in die Europäische Nachbarschaftspolitik (ENP) der EU einzubinden, gehören zu einer breiten westlichen Strategie, um das vormals isolierte baathistische Regime vom Iran wegzulocken und die Zusammenarbeit mit dem Westen im Irak und im Libanon fortzusetzen. Chris Philips vom Guardian fragt sich, ob wir wieder dabei zusehen, wie Menschenrechte und Demokratie für politische Zweckdienlichkeit geopfert werden.