Mario Monti
-
Interview: Mario Monti: „Die Wirtschaftspolitik ändern, ohne dem Druck der Nationalisten nachzugeben”
10. Mai 201333PresseuropBlog -
Europas Presse zur Italien-Wahl: „Giftiges Gemisch“
1. März 2013PresseuropBlog -
Editorial: Eine gute Wahl
28. Februar 201314735Presseurop -
Italien: Merkel bekommt ein Basta aus Rom
27. Februar 2013227228 Il Sole-24 Ore Mailand -
Italien: Warnung an Europa
26. Februar 201334161PresseuropSüddeutsche Zeitung, De Volkskrant, I Kathimerini & 3 weitere -
Italien: Und der Gewinner ist... Beppe Grillo
26. Februar 2013272112 La Stampa Turin -
Italien: Rom bröckelt
26. Februar 20136012PresseuropGazeta Wyborcza -
Europäische Union: Politisches Chaos in Italien droht, den Druck auf den Euro wieder zu erhöhen
26. Februar 20131528PresseuropEl Economista -
Italien: Senat ohne Mehrheit, Finanzmärkte unter Druck
26. Februar 2013182PresseuropIl Sole-24 Ore -
Italien: Grillo boomt, Italien unregierbar
26. Februar 201335PresseuropLa Repubblica -
Italien: Lazarus Berlusconi
25. Februar 20132631 The Independent London -
Italien: Glücksspiel
22. Februar 201370 L'Espresso Rom -
Italien: Katholiken – ausschlaggebend, aber unentschlossen
22. Februar 2013893 Libération Paris -
Wahl in Italien: „Es passiert etwas in Italien. Etwas Tiefgreifendes“
22. Februar 2013PresseuropBlog -
Italien: Beppe Grillo, der Anti-Euro-Komet
18. Februar 201333857 Linkiesta Mailand -
Italien: „Monti-Bersani: Der Bündnistest“
6. Februar 2013231PresseuropLa Stampa -
Presseecho zu Berlusconi: „Bunga-Bunga ist wieder da“
13. Dezember 2012PresseuropBlog -
Italien: Monti stolpert über den Cavaliere
10. Dezember 2012134104 La Stampa Turin -
Europäische Institutionen: Technokratie, Nährboden des Euroskeptizismus
12. September 201216538 El País Madrid -
Europas Presse zu Deutschland-Italien: Im „schönen neuen Montiropa“
10. August 2012PresseuropBlog -
Euro: Der Europa-Achter
3. August 2012102 Süddeutsche Zeitung München -
EU-Gipfel: Montis und Rajoys zweites Westfalen
2. Juli 201217942 La Vanguardia Barcelona -
Schuldenkrise: Zu Pferde
25. Juni 201242 Le Monde Paris -
Krise in der Eurozone: Römisches Treffen zur Rettung des Euro
22. Juni 20124610PresseuropL'Espresso, Le Figaro, La Stampa, El País -
Frankreich-Italien: Wachstums-Achse gegen Spar-Achse
15. Juni 20125620PresseuropLe Monde, La Repubblica, La Stampa -
Schuldenkrise: Italien glaubt sich sicher
13. Juni 201251125PresseuropLa Stampa, Il Sole-24 Ore -
Deutschland: Joachim Gauck – Bürger und Politik versöhnen
19. März 201226PresseuropDer Spiegel -
Wirtschaft: Zwölf gegen Merkozy
21. Februar 201223913PresseuropCorriere della Sera, El Mundo -
Schuldenkrise: Europas Schicksal auf Montis Schultern
10. Februar 2012953PresseuropTime -
EU-USA: Obama raspelt Süßholz vor Monti-Besuch
9. Februar 2012251PresseuropLa Stampa -
Deutschland-Italien: Leviten lesen auf Italienisch
30. Januar 201224423 Die Zeit Hamburg -
Vor EU-Gipfel: Auslese: “Erwartungen an Deutschland immer irrationaler”
27. Januar 2012PresseuropBlog -
Italien: Die Stunde des Wettbewerbs hat geschlagen
26. Januar 20126021 Il Fatto Quotidiano Rom -
Editorial: Dreiecksverhältnis
13. Januar 2012569Presseurop -
Schuldenkrise: Auslese: “Wie die Außerirdischen”
13. Januar 2012PresseuropBlog -
Schuldenkrise : Monti mischt mit bei “Merkozy”
12. Januar 20128155PresseuropDer Spiegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, La Repubblica & 2 weitere -
Editorial: “Merkozy” ist nicht allein
25. November 2011753Presseurop -
Euro: Unausgewogen
24. November 201172 Corriere della Sera Mailand -
Editorial: Ausnahmezustand
18. November 201182Presseurop -
Debatten: Zur Verteidigung der Technokraten
17. November 201119211 The Guardian London -
Europäische Union: Goldman Sachs meint es gut mit uns
16. November 2011286415 Le Monde Paris -
Politik: Das neue Europa
16. November 201150 L'Hebdo Lausanne -
Debatte: In den Händen der Technokraten
15. November 201142510 Financial Times London -
Italien: Revolution
14. November 2011159 Le Monde Paris -
Schuldenkrise : Griechenland und Italien, zwei parallele Schicksale
11. November 20111585 Eleftherotypia Athen -
Italien: Mario Monti, das Wundermittel
10. November 20111094 La Stampa Turin -
Endstation für den Euro 3/4: Wall Streets gnadenlose Diagnose
16. August 201191 Le Monde Paris -
Blog: Mario Monti: „Regierungen in die Verantwortung‟
16. Mai 2011PresseuropBlog -
Editorial: Europäischer David
13. Mai 2011221Presseurop
Die Italiener haben Mario Montis und Angela Merkels Euro-Rettungspolitik abgewählt. Jetzt kann die Kanzlerin die Eurokrise nicht einfach bis zur Bundestagswahl einfrieren. Entscheidungen stehen an.
Der knappe Sieg der Mitte-Links-Koalition bei den Wahlen vom 24./25. Februar hat keine klaren Mehrheitsverhältnisse geschaffen. Die europäische Presse versucht, das Ergebnis zu analysieren und sorgt sich um die Folgen für Europa.
Indem er die zahlreichen von der klassischen Politik enttäuschten Italiener um sich scharte, brachte der ehemalige Komiker Beppe Grillo die Linkskoalition von Pier Luigi Bersani um einen als sicher gehandelten Wahlsieg. In Zukunft wird man mit dem neuen Akteur rechnen müssen – und er ist ebenso unumgänglich wie unvorhersehbar.
Die Lombardei, die meistbevölkerte und reichste Region des Landes, wird bei der Entscheidung über den Sieger der Parlamentswahlen am 24. und 25. Februar den Ausschlag geben. Doch die für den Wahlausgang entscheidenden katholischen Wähler sind so unentschlossen wie noch nie, abgeschreckt durch die mangelnde Ethik der Politiker.
Die Parlamentswahlen stehen vor der Tür und dennoch ignorieren die italienischen Medien den Erfolg der 5-Sterne-Bewegung des populistischen Kabarettisten. Den Meinungsumfragen zufolge könnten Beppe Grillo und Silvio Berlusconi eine europafeindliche Koalition eingehen.
Herman Van Rompuy und Mario Monti fordern einen Sondergipfel gegen den „spalterischen Populismus“. Doch zu einem Zeitpunkt, an dem das Demokratiedefizit in der Funktionsweise der Union immer heftiger in die Kritik gerät, sei dieser Vorschlag denkbar deplatziert, meint ein spanischer Politologe.
Die auf Druck Spaniens und Italiens getroffenen Brüsseler Gipfel-Beschlüsse bedeuten vor allem eines: Dreieinhalb Jahrhunderte nach dem Westfälischen Frieden wird der Nationalstaat nur überleben, wenn er Souveränität abgibt.
Lange war Deutschland in Italien als Besserwisser verflucht, aber als Klassenerster respektiert. Mit dem Antritt des korrekten Herrn Monti ändert sich das, und “La Merkel” wird sich an einige Lektionen aus Rom gewöhnen müssen.
Erst sparen, dann liberalisieren. Mario Monti hat “Phase zwei” seines Krisenprogramms eingeläutet: Ein umfangreiches Vorhaben, das bisher geschützte Aktivitäten – wie Taxi- und Fernfahren – für den Wettbewerb öffnen will. Allerdings birgt diese begrüßenswerte Veränderung auch ihre Risiken, warnt ein Wirtschaftsexperte.
Nach Nicolas Sarkozy, der am 9. Januar nach Berlin reiste, war Mario Monti am 11. Januar an der Reihe, mit Angela Merkel über die Rettung der Eurozone zu diskutieren. Er warb für einen flexibleren Umgang mit der Krise und erhielt die gewünschte Unterstützung der Kanzlerin.
Die Ernennung von Lucas Papademos und Mario Monti in Griechenland und Italien wurde in der britischen Presse heftig kritisiert. Doch außerhalb Großbritanniens haben Fachexperten oft eine positive Rolle in der Politik gespielt. Deshalb sollten wir aufhören, über die Technokraten herzuziehen, meint der Guardian-Journalist Philip Oltermann.
Mario Monti, Lukas Papademos und Mario Draghi haben eines gemeinsam: Alle drei haben für die amerikanische Investmentbank Goldman Sachs gearbeitet. Kein Zufall, sondern eine Strategie der Einflussnahme, die vielleicht heute an ihre Grenzen gestoßen ist.
Das Eintreffen technokratischer Regierungen in Griechenland und Italien mag zwar die nervösen Märkte beruhigen, doch es könnte auch Wasser auf die Mühlen der populistischen Parteien sein, die den Mangel an Demokratie innerhalb der EU anprangern, meint Gideon Rachman.
Ob in Athen oder Rom: Die gewählten Regierungschefs wurden von der Krise weggefegt und durch Technokraten ersetzt, deren Hauptaufgabe darin bestehen wird, jene von Brüssel und den Finanzmärkten geforderten Sparpläne umzusetzen, an denen die Vorgänger gescheitert sind.
Die Unsicherheit, die dem angekündigten - aber bisher nicht vollzogenen - Rücktritt Silvio Berlusconis folgte, lässt das Gespenst von einem Zahlungsausfall Italiens umgehen, das die Eurozone endgütlig zu Fall bringen wird. Die einzige Lösung, die Italiens Präsident gestern andeutete, scheint eine schnelle Regierungsbildung zu sein unter der Führung des ehemaligen EU-Kommissars.
Die um den US-Finanzguru George Soros und den ehemaligen EU-Kommissar versammelte Elite der Hochfinanz kann nur feststellen, dass der Euro aufgrund der Unfähigkeit der europäischen Politik in der Sackgasse steckt.