Maghreb
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Nachbarschaftspolitik
Dunkle Wolken über dem Mare Nostrum
22. März 2011La Repubblica Rom -
Mittelmeer
Die Diplomatie muss jetzt klotzen
15. Februar 2011Der Standard Wien -
Maghreb
Neue Freunde, neue Beziehungen
20. Januar 20113Le Monde Paris -
EU-Maghreb
Alles so vorhersehbar…
10. Januar 2011Le Soir Brüssel -
Mittelmeerunion
Aus der Traum
23. September 2010El País Madrid -
Terrorismus
Al-Qaida fordert Europa heraus
22. Dezember 2009PresseuropABC -
Debatte
Welche Grenzen für Europa?
14. Oktober 20092Le Monde Paris -
Erneuerbare Energien
Die Sonne Afrikas für Europa?
25. August 2009The Independent London
Erst wurde er von Europa ignoriert. Dann wurden zahlreiche Versuche zur Integration des Mittelmeerraums unternommen. Jetzt geht eine neue Krise auf die südlichen Anrainerstaaten nieder, und es wird klar, dass wir am Mittelmeer umdenken müssen.
Die EU wird konstant überrumpelt, erst von den Revolutionen in Tunesien und Ägypten, dann vom Ansturm der Flüchtlinge auf Lampedusa. Um neuen Überraschungen vorzugreifen, sollten die 27 jetzt schon mal über eine Aufnahme der Maghreb-Staaten nachdenken.
Wenn Europa die Demokratisierung Tunesiens fördern will, kann es sich nicht allein mit Hilfsangeboten begnügen, schreibt ein Experte der arabischen Welt. Europa muss heute seine gesamte Strategie der nachbarschaftlichen Beziehungen zu den arabischen Ländern des Mittelmeerraums überdenken.
Trotz aller Korruption, des Nepotismus und der Menschrechtsverletzungen unterstützt die EU die aktuellen Regierungen in Nordafrika. Damit trägt sie eine gewisse Verantwortung für die heute ausbrechenden Unruhen in Tunesien und Algerien. Es ist höchste Zeit, dass Europa eine neue politische Klasse unterstützt, die endlich zugunsten der Bürger handelt.
Die Begeisterung, die den Start der Mittelmeerunion begleitete, ist abgeebbt. Der Grund, so der französische Philosoph Sami Naïr, ist das Fehlen eines ernsthaften Konzepts.
Die Entwicklung der politischen Situation am geographischen Rand der EU sollte die Union dazu zwingen, ihre Grenzen ein für alle Mal zu definieren, meint der Geopolitiker Michel Foucher in Le Monde. Es gehe dabei u.a. um die Türkei, über die die Kommission heute ihren jährlichen Bericht vorlegt.
Zwei gewaltige Projekte zur Energieerzeugung wurden in den letzten Wochen gestartet. Das eine will die weltweite größte Solaranlage errichten, das andere den größten Wasserkraftstaudamm der Erde. Obwohl beide in Afrika gelegen sind, ist ihr Ziel, elektrischen Strom nach Europa zu exportieren. The Independent wägt das Pro und Kontra dieser beiden ambitionierten Projekte ab, die nach Meinung vieler Kritiker den Beigeschmack einer Machtergreifung im Kolonialstil haben.