José Manuel Barroso
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26. Dezember 2011Neues Deutschland Berlin
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Editorial
Die Kommission wählen
16. Dezember 20113Presseurop -
Schuldenkrise
Van Rompuys und Barrosos Lösungen
7. Dezember 20113PresseuropEl País -
Wer hat Angst vor Deutschland (4)
Merkels Nein ruiniert die EU
24. November 201115Die Tageszeitung Berlin -
24. November 201110El Mundo Madrid
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24. November 2011Corriere della Sera Mailand
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Groupe de Francfort
Ein neues “Schattenkabinett”
10. November 20112PresseuropEl Mundo -
Presseschau
Barroso – kampfesmutig aber entwaffnet
29. September 20117Presseurop -
EU-Haushalt
Kraftprobe zwischen EU27 und der Kommission
30. Juni 2011PresseuropPresseurop -
Europäische Union
Schengen: Barroso ruft zur Ordnung
23. Juni 20114PresseuropJyllands-Posten -
Kroatien
EU öffnet die Tür
8. Juni 20113PresseuropJutarnji List -
Atomkraft
Die EU-Kommission übertreibt
18. März 2011PresseuropLa Razón -
EU-Russland
Barroso und Putin streiten ums Gas
25. Februar 2011PresseuropEUobserver.com -
Arabische Revolution
Lady Ashton hat sich ausgebootet
17. Februar 2011Libération Paris -
Europäische Kommission
Barroso wacht übers Budget – nicht Polen
10. Februar 2011PresseuropRzeczpospolita -
Ungarn
Gespaltenes Land
1. Februar 20111Respekt Prag -
EU-Usbekistan
Unser Freund aus Taschkent
24. Januar 2011De Standaard Brüssel -
Portugal
Barroso in Skandal verwickelt
21. Dezember 20101Presseuropi -
Institutionen
EU-Kommissar – ein Traumjob
6. Oktober 20101Der Spiegel Hamburg -
Editorial
Egoismus soweit das Auge reicht
17. September 2010Presseurop -
Frankreich-EU
Wie weit geht Sarkozy?
16. September 2010Libération Paris -
Europäische Kommission
Barroso, wenn der Tag lang ist...
8. September 20101Presseurop -
Slowakei – Ungarn
Brüssel will nationalistische Spannungen entschärfen
4. Juni 2010PresseuropPravda -
Griechenland-Krise
Et tu, José?
26. Mai 2010PresseuropDziennik Gazeta Prawna -
Europäische Kommission
Brand gelöscht, Barroso erwacht
14. Mai 2010PresseuropLe Monde -
Deutschland / Portugal
Im U-Boot-Skandal fiel der Name Barroso
30. März 20101PresseuropPúblico -
Europäische Kommission
Fertig zum Topfschlagen
10. Februar 20101România libera Bukarest -
EU / USA
Das Weiße Haus und die 27 Zwerge
3. Februar 20101Presseurop -
Institutionen
Ene, mene, miste...
28. Januar 20101Le Monde Paris -
Editorial
Vorsingen
15. Januar 2010Presseurop -
Europäische Kommission
Ab in die Mündliche
11. Januar 2010Presseurop -
Barroso II
Die neue französische Mannschaft
1. Dezember 20091Presseurop -
Europäische Union
Die Ja-Sager-Kommission
11. November 2009PresseuropWprost -
Europäische Kommission
Ein paar Akten und viele Geschenke
14. Oktober 2009Presseurop -
13. Oktober 2009PresseuropCotidianul
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Europäische Kommission
Geht ihm ein Licht auf?
22. September 2009El País Madrid -
Europäische Kommission
Der falsche Mann zur richtigen Zeit
17. September 2009The Independent London -
Europäische Kommission
Barroso II: Der Erfüllungsgehilfe
14. September 20091Presseurop -
Vertrag von Lissabon
Die Polen sagen Ja, wenn die Iren anfangen...
14. September 2009PresseuropDziennik Gazeta Prawna -
Europäische Kommission
Barroso sieht sich als Moses der Union
4. September 2009PresseuropMladá Fronta DNES -
Island
Der teure Weg nach Europa
17. Juli 20091Presseurop -
Europaparlament
Volle Kraft voraus trotz Gegenwind
14. Juli 2009Presseurop -
Einwanderung
Kanada bestraft Tschechen
14. Juli 2009PresseuropHospodářské noviny -
Wirtschaftliche Richtlinien
Europa ins Knie geschossen
29. Juni 20091El País Madrid -
Europäische Union
Der Kampf um Europas Seele
23. Juni 2009PresseuropGazeta Wyborcza -
Europäische Kommission
Immer wieder Barroso
17. Juni 2009The Guardian London -
Europawahl
Im Dickicht Europas
15. Juni 20092Spiked London -
Europawahl
Und immer gewinnen die Konservativen
8. Juni 20092La Repubblica Rom
Allein gegen alle sagt die Kanzlerin Nein zu einer stützenden Rolle der EZB und der Schaffung gemeinsamer Euro-Anleihen. Auch in Deutschland warnen immer mehr Experten, dass ihr Festhalten an Disziplin und Gehorsam die Eurozone ins Chaos stürzt.
Die Kommission hat sie offiziell vorgeschlagen und die Eurobonds werden auch von den Krisenländern als DIE Lösung in der Schuldenkrise angesehen. Jetzt muss nur noch Deutschland davon überzeugt werden und wird hoffentlich bald einlenken, hofft El Mundo.
Mit seiner "Rede zur Lage der Union" vor dem Europäischen Parlament am 28. September verteidigte der Kommissionspräsident seine Institution und schlug konkrete Maßnahmen zur Krisenbewältigung vor. Aber die europäische Presse zweifelt an seiner Handlungsfähigkeit.
Nun versprach Catherine Ashton bis 2013 eine Unterstützung für Tunesien in Höhe von 258 Millionen Euro. Libération bemerkt, dass erst die tunesischen Boatpeople an den Küsten von Lampedusa anlaufen mussten, damit die EU endlich der tunesischen Revolution aktive Hilfestellung leistete.
Was ist in Budapest los? Während sich Europa Fragen über die nationalistische Politik der Orbán-Regierung stellt, befragte die tschechische Wochenzeitung Respekt Intellektuelle und Journalisten. Der Befund ist der einer in zwei unversöhnliche Lager geteilten Gesellschaft.
Gegenüber Diktatoren misst die Union mit zweierlei Maß: dem weißrussischen Präsidenten wird sofort mit Sanktionen gedroht, aber beim Usbeken Karimow legt man deutlich mehr Nachsicht an den Tag. Wie einst gegenüber Ben Ali. Doch wird sich das auszahlen?, fragt der Politologe Bruno de Cordier.
Europäische Politiker sind abgehalfterte Verlierer, ins Brüsseler Exil verstoßen und ignoriert? Falsch, schreibt der Spiegel. Eine Anstellung bei einer EU-Institution verspricht Macht und vor allem: Geld. Allen voran für die Kommissare.
Von der Kommission mit einem Strafverfahren bedroht und von den Nachbarländern kaum unterstützt, ist Frankreich vor allem Opfer der kämpferischen Rhetorik, derer sich der französische Staatspräsident den Roma gegenüber bedient. Dabei könnten manche Länder durchaus bei der Suche nach einem Auswegs behilflich sein.
Die erste Rede von EU-Kommissionspräsident Barroso zur Lage der Union wurde mit Spannung erwartet. Während sich die EU langsam von der Krise erholt, fehlt es an einer Vision, bedauert die europäische Presse.
Die Absage Barack Obamas, der nicht am nächsten EU-USA-Gipfel im Mai teilnehmen wird, zeugt von Europas Schwäche. Der Vertrag von Lissabon, der eigentlich für einen einzigen Ansprechpartner hätte sorgen sollen, hat sie in Wirklichkeit multipliziert, unterstreicht die Presse, die für den Ärger Washingtons Verständnis zeigt.
Während der Krise in Haiti glänzt Catherine Ashton mit Abwesenheit, Herman Van Rompuy mit Unsichtbarkeit, José Manuel Barroso verteidigt seine Vorrechte, und die halbjährlich wechselnde Ratspräsidentschaft kämpft um ihre Existenz. Eigentlich sollten die im Vertrag von Lissabon vorgesehenen neuen Institutionen die Handlungsfähigkeit der Union erleichtern. Jedoch scheint ihnen genau das schwerzufallen.
Diesen Montag beginnt das Parlament mit den Anhörungen der 26 EU-Kommissare in spe des Teams Barroso II. Das bei den Kandidaten unbeliebte Verfahren gibt dem Plenum die Möglichkeit, seine Autorität zu demonstrieren und zu verstärken, stellt die europäische Presse fest.
Die Nominierung der EU-Kommissare um José Manuel Barroso ist das Ergebnis eines langen Verhandlungsreigens unter den Mitgliedsländern. Frankreich verwirklichte dabei die erfolgreichsten taktischen Manöver, meldet die europäische Presse.
Um alle potentiellen Kandidaten der zukünftigen Kommission zufriedenzustellen, bemüht sich ihr Präsident gerade darum, neue Geschäftsbereiche zu schaffen. Allerdings kann man den Wert der einzelnen Posten an den während der letzten Amtszeit erhaltenen Geschenken messen, scherzt die Presse.
Der nach geschickten Manövern wiedergewählte EU-Kommissionspräsident muss jetzt beweisen, dass er eine Vision für Europa hat. Interner Zusammenhalt, EU-Erweiterung und die Politik zu den EU-Nachbarstaaten müssen jetzt sein Wirken bestimmen, meint der Politologe José Ignacio Torreblanca.
Ohne großartige Begeisterungsstürme auszulösen wurde Jose Manuel Barroso erneut zum Präsidenten der Europäischen Kommission gewählt. In The Independent behauptet Adrian Hamilton, dass die Wahl einer weniger bürokratischen Führungsperson zum aktuellen Zeitpunkt für Europa sicher besser gewesen wäre. Schließlich braucht es mehr als je zuvor jemanden, der sich nicht davor scheut, Probleme wie die Rezession, den Klimawandel und die Energiesicherheit in Angriff zu nehmen.
Der amtierende Präsident der Europäischen Kommission hat beste Chancen auf ein zweites Mandat. Das Parlament könnte ihn am 16. September zur Weiterführung seines Postens berufen. Jedoch würde er seine zweite Amtszeit gegenüber den anderen Institutionen der Union geschwächt beginnen, meint die europäische Presse. Besonders sein Führungsverhalten in der Wirtschaftskrise wird bemängelt.
Am 16. Juli hat das isländische Parlament einen EU-Antrag genehmigt, der aller Wahrscheinlichkeit nach der schwedischen Präsidentschaft unterbreitet wird, wenn der Rat sich gegen Ende diesen Monats in Stockholm trifft. Auch wenn die europäische Presselandschaft die Neuigkeit begrüßte, so macht man sich doch keinerlei Illusionen darüber, dass auf dem Weg zum Beitritt des mit Schulden belasteten Inselstaates noch zahlreiche Hindernisse zu bewältigen sind.
Wirtschaftskrise, Klima, Einwanderung, Erweiterung, die Wiederwahl Barrosos oder das Abkommen von Lissabon...Das Programm der Europaabgeordneten für ihre neue Legislaturperiode ist randvoll. Mit ihrem frischgewählten Präsidenten an der Spitze, der zum ersten Mal aus den neuen Mitgliedsländern stammt, steuert es auf einige Turbulenzen zu, warnt die europäische Presse.
Seit Beginn der Wirtschaftskrise ignorieren die Regierungen wohlgefällig Brüsseler Empfehlungen und übergehen seine Wirtschaftspolitik. Dabei haben die Union und ihre Einheitswährung so manch einen Mitgliedsstaat vor der Pleite bewahrt. Für El País ginge es Europa besser, wenn die Regierungen anfingen auf weniger unilaterale Weise zu handeln.
An 18. Juni werden die Staats- und Regierungschefs in Brüssel die Kandidatur José-Manuel Barrosos für die Spitze der EU-Kommission wohl unterstützen. Einig sind sie sich über den Portugiesen dabei keineswegs; Der Beweis mit diesem Porträt zu Lasten des Kandidaten im Guardian.
Die Europäer scheinen sich nicht mehr für die EU zu interessieren. Der Soziologe Frank Furedi führt ihre Teilnahmslosigkeit darauf zurück, dass die EU und ihre Institutionen zur Geschlossenen Gesellschaft geworden sind, die sich jeglicher demokratischer Kontrolle entzieht.
Ob an der Macht oder in der Opposition, die konservativen Parteien haben sich die Sorgen der Wähler angesichts der Wirtschaftskrise zu Nutze gemacht. Die ihrerseits auf dem gesamten Kontinent rückläufige Linke durchläuft gerade eine "Sprachkrise": Ihr sei es nicht gelungen, ihre Stammwähler zu mobilisieren, bedauert La Repubblica.