Guido Westerwelle
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Deutschland
Sprachlos in Berlin
5. September 20114Die Zeit Hamburg -
Deutschland
Aus für Guido „Klotz-am-Bein“
4. April 20111PresseuropFrankfurter Rundschau -
Deutschland
Es gibt keinen anderen Kanzler als Merkel
28. März 20112Der Spiegel Hamburg -
EU-Libyen
Europas entwaffnete Diplomatie
21. März 20111Presseurop -
Mittelmeer
Die Diplomatie muss jetzt klotzen
15. Februar 2011Der Standard Wien -
25. Februar 2010
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Sprache
Giff inglisch a tchanse
16. Februar 201014Der Standard Wien -
Deutschland
Merkel II, neue europäische Abenteuer
30. Oktober 2009Dziennik Gazeta Prawna Warschau -
6. Oktober 20091Il Foglio Mailand
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Europäische Union
Lieber Lissabon oder Schweiz?
2. Oktober 2009The Guardian London -
30. September 2009Die Zeit Hamburg
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Deutschland
Die goldenen Zeiten sind vorbei
28. September 2009Süddeutsche Zeitung München -
Editorial
Angela und wir
28. September 2009Presseurop
Mit einem angeschlagenen Außenminister auf der einen Seite und einer wenig geschlossenen Koalition auf der anderen steuert Angela Merkels Regierung durch eine schwierige außenpolitische Phase. Diese Unsicherheit hat Auswirkunegn in ganz Europa.
Angela Merkel erlebt eine Zeitenwende. Bei den gestrigen Landtagswahlen stürmten die Grünen die konservative Hochburg Baden-Württemberg – und stellen das Land auf den Kopf. Sie sind nun Volkspartei. Kanzlerin Merkel wird trotzdem bleiben. Sie hat für diese Krise vorgesorgt.
Die Europäer stehen im Konflikt gegen das libysche Regime in der ersten Reihe. Doch die Europäische Union ist stumm und machtlos – ist sie doch dem Willen ihrer Mitgliedsstaaten sowie den deutschen Inkohärenzen unterworfen.
Die EU wird konstant überrumpelt, erst von den Revolutionen in Tunesien und Ägypten, dann vom Ansturm der Flüchtlinge auf Lampedusa. Um neuen Überraschungen vorzugreifen, sollten die 27 jetzt schon mal über eine Aufnahme der Maghreb-Staaten nachdenken.
Angela Merkel steht wieder an der Spitze der deutschen Regierung, diesmal mit einem neuen Koalitionspartner. Ihr politischer Kurs wird daher eine neue Richtung nehmen. Für die anderen europäischen Länder ergeben sich daraus zahlreiche Folgen auf wirtschaftlicher, diplomatischer und energiepolitischer Ebene.
Nach den Frauen und den Vertretern ethnischer Minderheiten setzt sich in Europa heute eine dritte Outsider-Gruppe durch: Immer mehr Spitzenpolitiker leben offen — oder zumindest verstecken nicht mehr — ihre Homosexualität.
Die EU bietet einen hohen Grad an Sicherheit, Wohlstand, Freiheit und öffentlicher Wohlfahrt für die meisten ihrer Bürger, doch auf weltweiter Ebene ist sie gewissermaßen irrelevant. Wenn sie ihrem Status als "große Schweiz" entsteigen will, dann muss Irland unbedingt dem Vertrag von Lissabon zustimmen, meint Timothy Garton Ash.
Um sich aus ihrer Energieabhängigkeit von Russland zu befreien, braucht Europa die Türkei. Hier werden alle zukünftigen Transportwege für Öl und Gas zusammenlaufen. Aus diesem Grund glaubt die Zeit, wird die EU Ankara nicht mehr lange die Tür verschließen können.
Angela Merkel ist so gut wie im Amt bestätigt. Die Kanzlerin hat ihre Wunschkoalition und muss nun Farbe bekennen, bemerkt die Süddeutsche Zeitung. Größtes Hindernis: ihr liberaler Koalitionspartner, der sie im Land unbeliebt machen könnte.