EZB
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Eurozone
Schützt die EZB vor Griechenland
2. Februar 20128De Tijd Antwerpen -
Eurokrise
Deutschland raus aus dem Euro
27. Januar 2012119The Times London -
Eurokrise
Draghi drängt zu schnellem Handeln
17. Januar 20124PresseuropIl Sole-24 Ore -
Schuldenkrise
Die EZB stützt die Banken
22. Dezember 201119PresseuropPresseurop -
Editorial
Und jetzt?
9. Dezember 20112Presseurop -
Deutschland-Frankreich
Rückkehr der alten Dämonen
5. Dezember 201127Les Echos Paris -
Presseschau
Schicksalstage für den Euro
28. November 201115Presseurop -
24. November 201110El Mundo Madrid
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Presseschau
Jean-Claude Trichet: Saldo ausgeglichen
31. Oktober 2011Presseurop -
28. Oktober 2011The Economist London
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EU-Gipfel
Die falsche Euro-Rettung
27. Oktober 20113Berliner Zeitung Berlin -
Presseschau
“Das ist der €-day für Europa”
26. Oktober 20111Presseurop -
7. Oktober 20113PresseuropLes Echos
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6. Oktober 20112El País Madrid
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Eurozone
Ende des Stabilitätsakts
12. September 20113Frankfurter Allgemeine Zeitung Frankfurt -
7. September 2011PresseuropCorriere della Sera
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Schuldenkrise
Und was jetzt, Griechenland?
6. September 201113To Ethnos Athen -
Schuldenkrise
Die EZB in der italienischen Falle
6. September 20116Il Sole-24 Ore Mailand -
6. September 2011Het Parool Amsterdam
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Griechenland
Papandreou zwischen Pest und Cholera
5. September 2011PresseuropKathimerini -
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Alles spielt sich im Süden ab
5. September 20112PresseuropLa Tribune -
Schuldenkrise
Geldgeber fordern Politiker zum Handeln auf
29. August 2011PresseuropLa Tribune -
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Gute Ideen mit Verspätung
17. August 20115La Stampa Turin -
Schuldenkrise
Die EZB steigt in den Ring
16. August 2011PresseuropEl País -
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Ein entmündigtes Land
12. August 2011PresseuropL'Espresso -
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„Europa reagiert"
12. August 20111PresseuropLa Vanguardia -
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EZB greift ein: zu spät, zu schwach
9. August 20112Presseurop -
9. August 2011Corriere della Sera Mailand
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Schuldenkrise
EZB allein zuhause
5. August 20111PresseuropLa Vanguardia -
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Der König hätte schweigen sollen
4. August 2011PresseuropLa Stampa -
Schuldenkrise
„Europa fehlt es verdammt noch mal an Glaubwürdigkeit“
4. August 20112Presseurop -
Eurokrise
Teure Verschnaufpause
22. Juli 20111Die Welt Berlin -
Schuldenkrise
Spanien gibt Deutschland die Schuld
13. Juli 20111PresseuropLa Vanguardia -
11. Juli 20111PresseuropEl Mundo
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Euro-Zone
Die EZB im Widerstand
8. Juli 2011Presseurop -
Schuldenkrise
Bitte nicht zur Last fallen
23. Juni 20112PresseuropLa Tribune -
Debatte
Raus mit der Wahrheit
22. Juni 20115La Repubblica Rom -
Schuldenkrise
Black Box EZB
21. Juni 20113Mediapart Paris -
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Sparkurs jetzt von rechts
6. Juni 20112Público Lissabon -
3. Juni 2011Le Vif/L’Express Brüssel
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Institutionen
Trichet will ein europäisches Finanzministerium
3. Juni 20114PresseuropFrankfurter Allgemeine Zeitung -
Schuldenkrise
Die Verschwörung der Idioten
31. Mai 201111Jornal de Negócios Lissabon -
Strauss-Kahn-Affäre
Der alles außer sich selbst managte
16. Mai 20113La Repubblica Rom -
Schuldenkrise
Eurostaat oder Bankrott – Brüssel am Spieltisch
12. Mai 2011The Times London -
Europäische Zentralbank
Merkel gibt Draghi endlich das Jawort
12. Mai 2011PresseuropHandelsblatt -
Rettungspaket
Erst zahlen, dann denken
5. Mai 2011Der Standard Wien -
Portugal
Karges Neues Jahr
4. Mai 20112Jornal de Negócios Lissabon -
Europäische Union
Deutschland skeptischer Zuschauer
27. April 20115PresseuropHandelsblatt -
Schuldenkrise
Neue Agenda für Portugal
12. April 2011PresseuropPúblico -
8. April 20113Der Spiegel Hamburg
Eine Staatspleite Griechenlands ist weiterhin nicht ausgeschlossen. Sie würde die Europäische Zentralbank gefährden. Um das zu vermeiden, müssen die Staaten in die Tasche greifen und Garantien geben, meint der Wirtschaftswissenschaftler Melvyn Krauss.
Deutschland wälzt die Sparpolitik auf seine Partner in der Eurozone ab und weigert sich stur gegen eine größere Rolle der EZB und gegen mehr gegenseitige Unterstützung in Sachen Staatsanleihen. Es ist also eher ein Hindernis als ein Rückhalt für die Einheitswährung, findet Anatole Kaletsky.
Mit Deutschlands Vorhaben, in der Eurozone für mehr Disziplin zu sorgen, hat Frankreich seine Probleme. Hinter den deutschenfeindlichen Kommentaren versteckt sich eine Wahrheit, die keiner mehr bestreiten kann: Die Franzosen sind für Europa, solange dieses französisch ist.
Die Rating-Note aller europäischen Länder ist gefährdet, hat Moody’s am 28. November verkündet. Gleichzeitig steht Italien seitens der Märkte unter hohem Druck. Die Vorschläge zur Krisenbewältigung häufen sich. Aber ist es vielleicht schon zu spät?, fragt sich die europäische Presse.
Die Kommission hat sie offiziell vorgeschlagen und die Eurobonds werden auch von den Krisenländern als DIE Lösung in der Schuldenkrise angesehen. Jetzt muss nur noch Deutschland davon überzeugt werden und wird hoffentlich bald einlenken, hofft El Mundo.
Der Präsident der Europäischen Zentralbank scheidet aus einer Institution aus, die für die Zukunft der Einheitswährung eine grundlegende Rolle spielt. Nach seiner achtjährigen Amtszeit fehlt es der europäischen Presse allerdings nicht leicht, seine Mandatsbilanz zu ziehen.
Europas Politiker mögen die Beschlüsse des Gipfels vom 26. Oktober als historisch feiern. Die Euro-Krise bleibt uns noch ein wenig erhalten. Denn das Grundparadox, dass Staaten das Vertrauen der Anleger mit Geld erkaufen wollen, das sie nicht haben, kann man nicht einfach wegbeschließen.
Der Sondergipfel am heutigen 26. Oktober in Brüssel ist für die europäische Presse entscheidend. Sowohl was die Rettung Griechenlands als auch die Aufrechterhaltung der Einheitswährung selbst betrifft, herrscht jedoch Verunsicherung vor.
Für die einen ist er viel zu zögerlich, für die anderen mischt er sich zu sehr in Staatsangelegenheiten ein. Doch immerhin hat der Präsident der Europäischen Zentralbank den Euro bis jetzt am Leben erhalten und verhindern können, dass die Gemeinschaftswährung der Krise zum Opfer fällt.
Inzwischen ist es allen klar: die griechische Regierung kann ihre Schulden nicht im versprochenen Maße reduzieren. Das erschüttert die Finanzmärkte. Und in Athen macht sich ein Gefühl der Machtlosigkeit breit, wie in diesem Leitartikel in To Ethnos.
Angesichts der Gefahr eines Zahlungsausfalls Italiens hatte die Europäische Zentralbank Rom unterstützt, das sich verpflichtet hatte, dringende Sparmaßnahmen einzurichten. Doch das Zögern der Berlusconi-Regierung bedroht nun die Glaubwürdigkeit der EZB.
Die von Angela Merkel und Nicolas Sarkozy bei ihrem Treffen am 16. August vorgeschlagenen Maßnahmen sind im Kampf gegen die Schuldenkrise nützlich. Wären sie Monate früher getroffen worden, wäre diese Krise zu vermeiden gewesen.
An diesem 9. August macht die europäische Presse — mit Ausnahme der britischen — geschlossen mit einem Thema auf: Die Talfahrt der Aktienkurse trotz Einschreitens der Europäischen Zentralbank.
Während Rom und Madrid sich damit abmühen, die Märkte zu beruhigen und von ihrer Kreditwürdigkeit zu überzeugen, meldet die europäische Presse Skepsis an: Sind die 27 Länder und die EU-Institutionen wirklich fähig, sich in der Krise als glaubwürdige Akteure zu behaupten?
Immerhin, die Euroländer haben sich auf dem Brüsseler Sondergipfel auf ein neues Rettungspaket für Griechenland geeinigt. Gelöst ist das Grundproblem deswegen noch lange nicht, und die Rechnung wird in der Zwischenzeit immer höher, warnt die Welt.
Indem sie den Leitzins anhebt und die portugiesischen Staatsanleihen garantiert, stellt sich die Europäische Zentralbank als Gegengewicht gegen die Rating-Agenturen, ohne dabei Krisenländer zu begünstigen, schreibt die europäische Presse.
Die Krise hat so manche Betrügereien und Listen der Politik offen gelegt, aber die europäischen Staatschefs verstecken sich weiterhin vor der Wahrheit und verleugnen, was offensichtlich ist. Dabei sind nur Offenheit und der Mut, die Dinge beim Namen zu nennen, in der Lage, Europa zu retten.
Für zahlreiche Ökonomen ist eine Umschuldung für Griechenland der einzige Ausweg aus der Schuldenkrise. Eine Option, die von der Europäischen Zentralbank kategorisch abgelehnt wird: das europäische Bankensystem würde zusammenbrechen. Zu einer Refom ist es jedoch nicht in der Lage.
Obwohl sie die Parlamentswahlen gewonnen hat, wird die konservative portugiesische Opposition es nicht vermeiden können, die drastischen Sparmaßnahmen umzusetzen, die sich die EU und der IWF zur Abwendung der Staatsschuldenkrise ausgedacht haben. Genau die Maßnahmen, die Ministerpräsident José Sócrates seinen Job kosteten.
Indem sie den Schuldenländern drastische Sparpläne verordnet, stellt die Union und ihre politische Führung ihre Blind- und vielleicht auch Dummheit unter Beweis: Die Partner werden in Zwickmühlen gebracht, ohne dass dies irgendjemandem etwas bringe, schreibt ein portugiesischer Jurist.
Mit der Verhaftung des IWF-Chefs verliert Europa einen wichtigen internationalen Verbündeten: Dominique Strauss-Kahn war es gelungen, die IWF-Interventionen für die Krisenstaaten sozialer zu gestalten und Europa in einer oft als Speerspitze des Neoliberalismus gesehenen Institution mehr Gewicht zu verleihen.
Die Rettungsschirme gehen zwar nicht auf, zentralisieren jedoch die Macht auf Kosten der Nationalstaaten, meint der Times-Kolumnist Anatole Kaletsky.
Wie viele Bankrottstaaten müssen noch nach Hilfe rufen? Das neue Rettungspaket für Portugal sollte das letzte sein, bevor Europa seine Währungsunion umkrempelt, meint der Wiener Standard.
Das EU/IWF-Rettungspaket für Portugal wird wahrscheinlich nicht so harte Auflagen mit sich bringen, wie die Portugiesen das befürchtet haben. Aber wenn das Land einen echten Neustart vollbringen soll, wird sich einiges ändern, warnt das Jornal de Negócios.
Der Italiener Mario Draghi hat gute Chancen nach Jean-Claude Trichet Chef der Europäischen Zentralbank zu werden. Die Euro-Rettung würde damit einem Banker aus einem hochverschuldeten Land anvertraut werden.