European External Action Service (EEAS)
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Diplomatie: Europa spricht noch nicht mit einer Stimme
25. April 201369 10PresseuropRzeczpospolita -
EU-Serbien: Der Beitritt wird noch dauern
23. April 201365 2PresseuropDie Presse, EUobserver.com -
Diplomatie: Berlin fordert mehr Befugnisse für Europas Auswärtigen Dienst
20. März 201394 2PresseuropDziennik Gazeta Prawna -
EU - Libyen: Ashtons Behörde unter Verdacht der Günstlingswirtschaft
23. Mai 201231 2PresseuropEUobserver.com, Rue89 -
EAD: Lady Ashton fällig für Kasernierung
23. Mai 20111PresseuropThe Daily Telegraph -
Editorial: Endstation, Lady Ashton
8. April 201141Presseurop -
Institutionen: Catherine Ashton, die unsichtbare Frau
28. Januar 2011261 2 Le Monde Paris -
EU-Diplomatie: Aus Schein mach Sein
7. Oktober 201064 Gazeta Wyborcza Warschau -
EU-Diplomatie: Top-Jobs für alte Herren aus dem “alten Europa”
23. August 201083 1 Dziennik Gazeta Prawna Warschau -
Pakistan: Warum Europa so wenig tut
13. August 201029 1PresseuropPresseurop -
Diplomatie: Lady Ashtons Monsterbehörde
27. April 2010PresseuropEl Periódico de Catalunya -
EU-Diplomatie: Der zahnlose Riese
29. März 201013 1 El País Madrid -
Außenpolitik: Ashton plant EU-Spionagezentrum
22. Februar 2010PresseuropEUobserver.com -
Institutionen: Ene, mene, miste...
28. Januar 20101 Le Monde Paris -
Europäischer Rat: Brüsseler Lektionen fürs Leben
24. November 200938 Rzeczpospolita Warschau -
Hoher Vertreter: Das bürokratische Monster zu ihren Füßen
20. November 20091 Der Spiegel Hamburg -
Europäischer Rat: Herman wie? Catherine wer?
20. November 200965 Presseurop -
Europäischer Rat: Hinter geschlossenen Vorhängen
18. November 200913 Presseurop -
Institutionen: Frauen, verzweifelt gesucht
17. November 200921 La Stampa Turin -
Nominierungen: Miliband geht, Van Rompuy verblasst
10. November 2009PresseuropLe Soir -
Außenpolitik: Frieden stiften: ein schwieriger Job
21. Oktober 2009Dziennik Gazeta Prawna Warschau -
Nach Lissabon /4: Europas Hoher Vertreter, der Goldjunge
12. Oktober 2009The Daily Telegraph London -
Europa nach Lissabon/2: G20 - Europa auf dem Weg zur Supermacht
7. Oktober 200926 Financial Times London
Sie sollte die Stimme Europas auf internationaler Ebene sein, die Chefdiplomatin einer EU, welche weltweit Ambitionen hatte. Doch Catherine Ashton ist nicht zu hören, kaum zu sehen und hat das Vertrauen der meisten Mitgliedsstaaten bereits verloren.
Ein effizienter diplomatischer Dienst reicht nicht, solange es immer noch keine gemeinsame EU-Außenpolitik gibt, schreibt Gazeta Wyborcza.
Nur zwei der 115 Botschafter der Europäischen Union kommen aus Zentraleuropa. Die restlichen Beamten stammen aus dem "alten Europa". Polen hat jetzt genug von diesem abgekarteten Spiel.
Die Union würde gern zum Zirkel der internationalen Mächte gehören. Wird sie sich dank des von Catherine Ashton kürzlich vorgestellten Organisationsplans für den "Europäischen Auswärtigen Dienst" in die Rangliste der Weltmächte katapultieren können? Sieht man sich an, wie umfangreich die Verwaltung ist, wie ungern die Staaten auf ihre Vorrechte verzichten und wie entschlossen sie institutionelle Kämpfe um ihre Einflussbereiche führen, so scheint dies eher unwahrscheinlich.
Während der Krise in Haiti glänzt Catherine Ashton mit Abwesenheit, Herman Van Rompuy mit Unsichtbarkeit, José Manuel Barroso verteidigt seine Vorrechte, und die halbjährlich wechselnde Ratspräsidentschaft kämpft um ihre Existenz. Eigentlich sollten die im Vertrag von Lissabon vorgesehenen neuen Institutionen die Handlungsfähigkeit der Union erleichtern. Jedoch scheint ihnen genau das schwerzufallen.
Was können wir aus den Ernennungen von Herman Van Rompuy und Catherine Ashton an den Euro-Spitzenposten über die Europäische Union lernen? Fünf Dinge, meint Paweł Lisicki, der Chefredakteur der polnischen Tageszeitung Rzeczpospolita – und keines davon ist einfach zu verdauen.
Durch ihre Ernennung zur Hohen Vertreterin für Außen- und Sicherheitspolitik ist Catherine Ashton über Nacht zu einer der mächtigsten Frauen der Welt geworden. Aber ihre Funktion, mag sie auch mit mehr Prestige winken als die des EU-Ratspräsidenten, birgt einige Fallen, berichtet der Spiegel.
Frauen sind in der europäischen Bevölkerung in der Mehrzahl, und doch sind sie an den Spitzenposten der Institutionen unterrepräsentiert. Nun, da die 27 die höchsten Ämter der Union besetzen, wird laut gefordert, dass die Gleichstellung beachtet wird.
Diplomaten, Soldaten, Polizisten: Vom Balkan bis Afghanistan ist die EU in den Krisenregionen mit teilweise sehr ehrgeizigen Friedenseinsätzen präsent. Doch aufgrund mangelnder Organisation oder fehlendem Engagement der Mitgliedsstaaten sind die Ergebnisse meist dürftig, erklären zwei Experten in ihrem Bericht.
Während die allgemeine Ratifizierung des Vertrags von Lissabon bevorsteht, weist Con Coughlin im Daily Telegraph darauf hin, dass Tony Blair zwar als erster EU-Präsident in Frage kommen mag, seine Rolle aber weitgehend formell wäre. Die wirkliche Macht wird in den Händen des Hohen Vertreters für die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik liegen.
Gestärkt durch Irlands Ratifizierung des Vertrags von Lissabon, kann sich die EU nun auf den Weg zur internationalen Supermacht machen. Das Mittel, diese Ambitionen zu erreichen, so Gideon Rachmann in der Financial Times, ist die neue Bühne, die der G20 bietet.