Eurokrise
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Bankenkrise : Die EZB will Banken entgiften
14. Mai 20135315PresseuropNRC Handelsblad -
Schuldenkrise : Irischer Präsident missbilligt Führungsanspruch der EU
3. Mai 201313522PresseuropFinancial Times, The Irish Times -
Wirtschaft: Es gibt gar keine Eurokrise!
3. Mai 201331787 Lidové noviny Prag -
Erweiterung: Krise bringt Beitrittskandidaten ins Grübeln
2. Mai 201311612PresseuropRzeczpospolita -
Eurozone: „EZB: Zinssenkungen, wozu?”
2. Mai 20132110PresseuropLa Tribune -
Eurokrise : Fehler im Spardiktat?
24. April 2013977131 Süddeutsche Zeitung München -
Blog: Die armen Deutschen
19. April 2013PresseuropBlog -
Griechenland: Gefährliche Morgenröte
17. April 20139689PresseuropNeues Deutschland -
Slowenien : Ljubjana vom Zypern-Syndrom erfasst?
10. April 2013735PresseuropVečer, Financial Times, Le Temps -
Österreich: Bankgeheimnis: Faymann bereit für Gespräche
9. April 2013471PresseuropDie Presse -
Zypern-Krise: Germanophobie ist unfair
29. März 2013PresseuropBlog -
Zypern: Wieder zu sich gekommen
28. März 201336 De Groene Amsterdammer Amsterdam -
Eurokrise: Sprengt die Steuerparadiese!
28. März 2013929115 El País Madrid -
EU-Russland: Ein Eigentor der EU
28. März 20131657 Lidové noviny Prag -
Eurokrise: Europa quält sich aus der Krise
28. März 20131934PresseuropDie Presse -
Zypern: „Europas großer Irrtum“
22. März 2013PresseuropBlog -
Zypern: „Gerade als man dachte, es sei sicher...“
22. März 2013199PresseuropThe Economist -
Eurokrise: „EU stellt Zypern Ultimatum, um einen Euro-Austritt zu vermeiden“
22. März 2013147PresseuropEl País -
Zypern: Schuld sind immer die anderen
21. März 2013301128 Frankfurter Rundschau Frankfurt -
Eurozone: „Die 100.000 Euro-Garantie bleibt“
19. März 2013444PresseuropDe Standaard -
Europas Presse zur Italien-Wahl: „Giftiges Gemisch“
1. März 2013PresseuropBlog -
Italien: Merkel bekommt ein Basta aus Rom
27. Februar 2013226228 Il Sole-24 Ore Mailand -
Italien: „Das Misstrauensvotum“
27. Februar 2013361PresseuropHandelsblatt -
Eurokrise : Sparpolitik stürzt Europa in die Rezession
15. Februar 2013543130PresseuropLa Tribune, Diário económico, NRC Handelsblad & 4 weitere -
Schuldenkrise: „Wer kann Italien retten?“
15. Februar 20139089PresseuropThe Economist -
Eurokrise: Hollande im Alleingang
6. Februar 20138598PresseuropLes Echos, Frankfurter Allgemeine Zeitung -
Eurokrise: Der Euro-Lazarus-Effekt
1. Februar 201311716PresseuropFinancial Times -
Europäische Union: Das ist eine Demokratie-Krise
25. Januar 201359969 The Guardian London -
Wirtschaft: Amerikas europäischer Moment
4. Januar 2013825PresseuropThe Economist -
Europäischer Presseausblick 2013: 2013! Voran in die Flaute!
4. Januar 2013PresseuropBlog -
Wirtschaft : Merkel geht stur mit gutem Beispiel voran
3. Januar 201313650 NRC Handelsblad Amsterdam -
Wirtschaft: Auf ein Jahr folgt das nächste...
2. Januar 201359 Trouw Amsterdam -
Neujahrs-Quiz : 40 knifflige Fragen zu Europa
31. Dezember 201284955 Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung Frankfurt -
Sparmaßnahmen: Mein schöner Weihnachtsbaum…
21. Dezember 2012115 I Kathimerini Athen -
Schuldenkrise: Europa hat überlebt
21. Dezember 201227260 El País Madrid -
Eurokrise: Deutschlands Pakt mit dem Teufel
14. Dezember 2012604160 The Irish Times Dublin -
Spanien : Rajoy, Opfer des Berlusconi-Effekts
12. Dezember 20126098 ABC Madrid -
Irland : Der Gürtel muss noch enger geschnallt werden
6. Dezember 2012415PresseuropIrish Independent, The Irish Times -
EU-Budget : Es gibt Wichtigeres als den Haushalt
26. November 201210016 Financial Times London -
Eurokrise: Wie Europa 30 Jahre verliert
23. November 201248156 Dziennik Gazeta Prawna Warschau -
Politik-Fiktion: Deutschlands Schreckensfahrt ohne den Euro
14. November 201258798 Die Zeit Hamburg -
Eurozone: Doktor Merkel und ihre lethargischen Patienten
8. November 20126531PresseuropSüddeutsche Zeitung, Le Temps -
Debatte: Bundesstaat Europa — und das Leben macht wieder Sinn
29. Oktober 201230544 Corriere della Sera Mailand -
EU-Gipfel: Die Bankenaufsicht - ein Scheinerfolg
19. Oktober 2012160119 The Daily Telegraph London -
Eurozonenkrise: Der Optimist
18. Oktober 201251 L’Echo Bruxelles -
Schweiz: Armee rüstet sich für „humanitäre EU-Krise“
17. Oktober 201223218PresseuropEUobserver.com -
Schuldenkrise: Haushalt: Berlin will mehr Macht für Brüssel
16. Oktober 20124140PresseuropFrankfurter Rundschau, Die Zeit -
Eurozone: Es geht vorwärts, aber nur ganz langsam
11. Oktober 20128146 Le Monde Paris -
Griechenland: Die Dummköpfe vom Anti-Merkel-Clan
10. Oktober 2012261120 Coulisses de Bruxelles Brüssel -
Eurokrise: Deutsche Einheit, unser Sündenfall
3. Oktober 2012595153 Der Spiegel Hamburg
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„Die Sparpolitik in Europa ist an ihre Grenzen gestoßen”, meint EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso. Zum ersten Mal stellt Brüssel damit die Sparpolitik in Frage. Es wurde auch Zeit, endlich einzusehen, dass eine Einheitslösung für so verschiedene Länder wie die der Eurozone nicht funktioniert, findet die Süddeutsche Zeitung.
Gierige Banken, die EU oder Angela Merkel: Die Suche nach dem Schuldigen in Zypern läuft entlang der üblichen Konfliktlinien der Eurokrise. Aber verantwortet nicht auch der Einzelne die Fehler der Gesellschaft mit? Dann müssten die Zyprer an ihr Erspartes.
Die Italiener haben Mario Montis und Angela Merkels Euro-Rettungspolitik abgewählt. Jetzt kann die Kanzlerin die Eurokrise nicht einfach bis zur Bundestagswahl einfrieren. Entscheidungen stehen an.
Die letzten Statistiken über den Stand der Wirtschaft in der Eurozone zeigen, dass die Krise noch lange nicht vorüber ist, obwohl die Politiker in letzter Zeit Gegenteiliges behaupten.
Der Geist von Diktatoren wie Nicolae Ceauşescu erwacht in den Reaktionen der europäischen Elite auf die Eurokrise zu neuem Leben. Dasselbe Misstrauen gegenüber der Demokratie, das früher die Schwellenländer oder die postkommunistischen Länder einschränkte, gewinnt heute in Europa an Boden.
Die in letzter Minute in Washington erzielte Einigung auf Maßnahmen, mit denen die Haushaltsklippe vorerst umschifft werden kann, zeigt wieder einmal, dass die Kurzsichtigkeit in der US-Politik tief verwurzelt ist. Ganz anders als bei der deutschen Bundeskanzlerin, die, auch wenn ihr Handeln in der Eurokrise umstritten ist, genügend Weitblick besitzt, um auf eine langfristige Lösung zu pochen.
Drei Jahre Eurokrise, 2013 steht vor der Tür, und Sie haben immer noch Fragen? Dem Essayisten Hans Magnus Enzensberger geht es genauso. Der lautstarke Kritiker der Brüsseler Bürokraten hat sich zu einem Quiz inspirieren lassen — mit selbstverständlich gänzlich objektiver Fragestellung. Viel Spaß!
2012 war der Euroraum vielen Risiken ausgesetzt. Die schlimmsten Unkenrufe haben sich jedoch nicht bewahrheitet, vor allem, weil Angela Merkel zu Konzessionen bereit war und so dem EZB-Chef Mario Draghi ermöglichte, Maßnahmen zu ergreifen. Auch 2013 ist Wachsamkeit angesagt.
In Goethes berühmtem Faust gibt der deutsche Dichter seine Meinung kund, Papiergeld sei eine Fortsetzung der Alchemie mit anderen Mitteln. Diese Sichtweise, so der Berlin-Korrespondent der Irish Times, ist in Deutschlands aktueller Haltung bezüglich der Eurokrise ganz klar zu erkennen.
Mario Monti ist nicht der einzige, der dem möglichen Comeback Silvio Berlusconis zu Opfer gefallen ist. Sein spanischer Kollege leidet unter dem Druck der Märkte und muss nun versuchen, wieder das Vertrauen der Anleger zu gewinnen. Die Lage ist zwar riskant, sie bietet ihm jedoch auch die Gelegenheit, mit der Unterstützung seiner Partner neue Maßnahmen durchzusetzen.
Das Scheitern der EU-Haushaltsverhandlungen hat lediglich einen symbolischen Charakter, da die Konfliktpunkte nur einen winzigen Teil des Gesamtbudgets betreffen. Von größerer Bedeutung für die Zukunft der EU sind der Gemeinsame Markt und die Beziehungen zwischen den Ländern innerhalb und außerhalb der Eurozone.
In den von der Krise am schwersten gebeutelten Ländern wird es mehrere Jahre dauern, um den einstigen Lebensstandard wieder herzustellen. Der Abstand zu den Ländern, die besser mit der Situation zurechtkommen, wird dadurch nur noch größer und das gefährdet die Einheit und die Stabilität der Union.
Was geschieht, wenn Deutschland den Euro aufgibt? Der Ökonom Gustav Horn von der gewerkschaftsnahen Böckler-Stiftung, beschreibt die Tage nach dem Austritt als wirtschaftlichen Höllenritt – und Deutschlands populärster Euro-Kritiker Thilo Sarrazin tritt auch auf.
Beim Anblick spanischer Demonstranten verfällt der italienische Schriftsteller Claudio Magris in tiefe Traurigkeit aus Sorge um die junge Generation. Das Mittel, um Selbstverwirklichung, Glück und Stabilität zu erreichen? Ein starkes Europa: dezentralisiert, föderalistisch und respektiert.
Europas Staats- und Regierungschefs haben entschieden, einen weiteren Schritt in Richtung Bankenunion zu gehen, aber viel langsamer als im Juni angekündigt. Wer dafür die Schuld trägt? Die Deutschen, die viel zu zögerlich sind.
Mit dem Inkrafttreten des Europäischen Stabilitätsmechanismus, dem Fiskalpakt und dem gemeinsamen Projekt der Bankenunion behebt die Eurozone nach und nach die „Geburtsfehler“ ihrer Einheitswährung – auch wenn die Kluft zwischen ihr und den anderen EU-Staaten dadurch immer grösser wird.
Am Tag von Angela Merkels Griechenland-Besuch stand Athen Kopf: Zehntausende gingen auf die Straße, auch die Hitler-Karikatur war wieder mit dabei. Die Ausschreitungen grenzen an schiere Dummheit und hindern die Griechen daran, Verantwortung zu übernehmen, findet ein französischer Journalist.