Diplomatie
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Deutschland
Sprachlos in Berlin
5. September 20114Die Zeit Hamburg -
Zypern
Die vorhersehbare Explosion
12. Juli 2011PresseuropPolitis -
China – Deutschland
Kleine Gesten erhalten die Freundschaft
27. Juni 20111PresseuropBerliner Zeitung -
EU-USA
Obama entdeckt Europa wieder
9. Juni 2011PresseuropLe Monde -
28. April 20111PresseuropSME
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Geopolitik
Bukarest setzt auf den Kaukasus
18. April 20111PresseuropRomânia libera -
Geopolitik
NATO und EU, zwei trunkene Schiffe
15. April 20112El País Madrid -
Editorial
Endstation, Lady Ashton
8. April 2011Presseurop -
Niederlande
Auch die Verteidigung muss sparen
8. April 2011PresseuropNRC Handelsblad -
Diplomatie
Catherine Ashton: Mission impossible
1. April 20117El País Madrid -
Diplomatie
Paris-London, der neue Motor der EU
31. März 20112La Stampa Turin -
EU-Libyen
Feuerprobe für die Moral
18. März 20112Presseurop -
Editorial
Stunde der Entscheidungen
7. März 2011Presseurop -
Diplomatie
Europas Null-Doktrin
25. Februar 20116El País Madrid -
Frankreich
Diplomaten gegen Sarkozy
23. Februar 20111PresseuropLe Monde -
16. Februar 2011PresseuropLe Figaro
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Niederlande – Iran
Spannungen nach heimlicher Beerdigung
8. Februar 2011PresseuropDe Volkskrant -
Institutionen
Catherine Ashton, die unsichtbare Frau
28. Januar 20112Le Monde Paris -
2. Dezember 201011Libération Paris
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Diplomatie
Paris gibt Peking die Samtpfote
4. November 2010PresseuropLes Echos -
Geopolitik
Neues Spiel in Deauville
22. Oktober 20101Financial Times London -
Vereinte Nationen
Europas schwache Stimme
14. Oktober 2010The New York Times New York -
13. Oktober 2010PresseuropPúblico
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Diplomatie
EU persona non grata der Vereinten Nationen
15. September 2010PresseuropLe Soir -
9. September 2010PresseuropPolitika
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EU-Diplomatie
Top-Jobs für alte Herren aus dem “alten Europa”
23. August 20101Dziennik Gazeta Prawna Warschau -
Spanien / Marokko
Königlicher Schlichtungsanruf
12. August 2010PresseuropABC -
Europäischer Auswärtiger Dienst
Mammutmaschine der Diplomatie
23. Juli 20101La Stampa Turin -
EU-Vorsitz
Madrid, einer badet für alle aus
30. Juni 2010El País Madrid -
Diplomatie
Wie China Europa übergeht
8. Juni 20101Hindustan Times New Delhi -
Debatte
Warum so viel Hass?
3. Juni 20101EUobserver.com Brüssel -
EU-Russland
EU-Diplomatie, Neues vom Katzentisch
2. Juni 2010PresseuropLe Figaro -
Diplomatie
Der Übergriff belastet Israel
1. Juni 20107Presseurop -
Diplomatie
Lady Ashtons Monsterbehörde
27. April 2010PresseuropEl Periódico de Catalunya -
EU-Diplomatie
Der zahnlose Riese
29. März 20101El País Madrid -
17. Februar 2010PresseuropTribune de Genève
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Institutionen
Ene, mene, miste...
28. Januar 20101Le Monde Paris -
Haiti
Furchtbare Feuertaufe
18. Januar 2010El País Madrid -
Diplomatie
Karel im Kongo unerwünscht
7. Januar 2010PresseuropDe Standaard -
23. Dezember 2009PresseuropLe Soir
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18. Dezember 2009Presseurop
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EU-Russland
Die Moskauer Charmeoffensive
27. November 2009Presseurop -
EU-Russland
Schweden auf dem baltischen Schachbrett
18. November 2009PresseuropSvenska Dagbladet -
Nahost-Europa
Hamas im Flüsterton
15. September 2009PresseuropEUobserver.com -
Diplomatie
Mitteleuropa teilt sich seine Botschaften
7. September 2009PresseuropHospodářské noviny -
Ungarn-Slowakei
Kein Weg über die Donau
24. August 2009Presseurop -
Großbritannien
Tripolis' Vertrag: "Öl gegen Terroristen"
19. August 2009PresseuropThe Guardian
Mit einem angeschlagenen Außenminister auf der einen Seite und einer wenig geschlossenen Koalition auf der anderen steuert Angela Merkels Regierung durch eine schwierige außenpolitische Phase. Diese Unsicherheit hat Auswirkunegn in ganz Europa.
Der Militäreinsatz in Libyen beweist eines: Die NATO ist nicht mehr in der Lage, den Lauf der Welt zu beherrschen. Und die EU ist nicht in der Lage, ihre Nachfolge anzutreten, und zwar aus den gleichen Gründen: Ihre Mitglieder sind gespalten und die USA halten sich zurück.
Während vor Europas Toren die libysche Krise tobt, ist die Hohe Vertreterin der europäischen Außenpolitik wie vom Erdboden verschwunden. Die Frage stellt sich, ob ihr Amt möglicherweise überflüssig sei, schreibt der Publizist José Ignacio Torreblanca.
Frankreich und Großbritannien haben in Libyen die Initiative ergriffen, und die Schlüsselposten im Auswärtigen Dienst der Union sind fest in ihrer Hand. Die sich nur mit Mühe abzeichnende EU-Außenpolitik wurde von beiden torpediert, dermaßen, dass manche meinen, die Union sollte die Außenpolitik gleich Paris und London überlassen.
Am 18. März, nur wenige Stunden nachdem die UNO für einen Militäreinsatz gegen das libysche Regime stimmte, kündigte dieses einen Waffenstillstand an. Diese Entscheidung wird vielleicht eine Situation vereinfachen, die die europäische Presse als riskant einstufte, obwohl sie einen eventuellen Krieg befürwortet.
In entscheidenden Momenten der Geschichte entwickeln Großmächte eine klare diplomatische Doktrin, mit der sie ihre Interessen durchsetzen. Die arabischen Revolutionen sind so ein Moment, und Europa täte gut daran, sich ein paar Gedanken dazu zu machen, schreibt José Ignacio Torreblanca.
Sie sollte die Stimme Europas auf internationaler Ebene sein, die Chefdiplomatin einer EU, welche weltweit Ambitionen hatte. Doch Catherine Ashton ist nicht zu hören, kaum zu sehen und hat das Vertrauen der meisten Mitgliedsstaaten bereits verloren.
Für den Schriftsteller und Intellektuellen Umberto Eco lehrt die WikiLeaks-Affäre zweierlei: die heuchlerische Beziehung zwischen Staat, Bürgern und Presse, und die baldige Rückkehr zu altmodischen Kommunikationswegen.
Beim deutsch-französisch-russischen Gipfeltreffen in Deauville zeichnete sich eine neue geopolitische Ordnung in Europa ab. Bisher galt das traditionelle Bild einer EU, mit einer nach Osten drängenden NATO an ihrer Seite. Das neue Europa hat drei Pole: Russland, die Türkei und die EU führen jeweils ihre eigene Nachbarschaftspolitik, die mit den beiden anderen in Konkurrenz steht.
Könnte Deutschlands und Portugals Wahl in den UNO-Sicherheitsrat den nachlassenden Einfluss Europas auf die Welt wieder beleben? Darauf sollte man sich besser nicht verlassen, meint die New York Times.
Nur zwei der 115 Botschafter der Europäischen Union kommen aus Zentraleuropa. Die restlichen Beamten stammen aus dem "alten Europa". Polen hat jetzt genug von diesem abgekarteten Spiel.
Nach langen Traktationsmonaten zwischen Kommission, Parlament und Mitgliedsstaaten wird der Europäische Auswärtige Dienst im Herbst einsatzfähig sein. Ob sich seine Komplexität und seine Kosten in einer entsprechenden Effizienz umsetzen, bleibt noch abzuwarten.
Die sechs Monate an der Spitze der Union waren für die spanische Regierung beschwerlich. Die Wirtschaftskrise, die Umsetzung des Vertrags von Lissabon und der mangelnde strategische Weitblick der EU haben ihr Handeln beeinträchtigt. Eine bezeichnende Situation, die offenbart, wie dem System des wechselnden Vorsitzes die Luft ausgeht.
Vor fünf Jahren war China die große Hoffnung der Europäischen Union. Brüssel war der Überzeugung, auch das Reich der Mitte folge dem Weg des postmodernen Pazifismus, den Europa selbst eingeschlagen hatte. Heute erkennen die Europäer, dass das alles nur ihr großes westliches Wunschdenken war.
Europa sieht sich selbst als wohlwollende, friedliche Macht, die als Vorbild in der ganzen Welt beneidet wird. In Wirklichkeit wird es wahrgenommen als buntes Sammelsurium, als alte Kolonialmacht, die sich heute als abgeschottete Festung hinter den Vereinigten Staaten verschanzt. Wenn Europa Bedeutung haben will, dann muss es sich ändern.
Der israelische Militärangriff gegen die "Freiheitsflottille", die mit Hilfslieferungen und propalästinensischen Aktivisten nach Gaza unterwegs war, endete mit dem Tod von mehreren Passagieren an Bord des türkischen Schiffes Mavi Marmara und führte zu empörten Reaktionen in der europäischen Presse. Diese fordert ein Eingreifen der internationale Staatengemeinschaft und der EU gegenüber Israel, und fürchtet die Konsequenzen der eskalierenden Spannungen zwischen Israel und der Türkei.
Die Union würde gern zum Zirkel der internationalen Mächte gehören. Wird sie sich dank des von Catherine Ashton kürzlich vorgestellten Organisationsplans für den "Europäischen Auswärtigen Dienst" in die Rangliste der Weltmächte katapultieren können? Sieht man sich an, wie umfangreich die Verwaltung ist, wie ungern die Staaten auf ihre Vorrechte verzichten und wie entschlossen sie institutionelle Kämpfe um ihre Einflussbereiche führen, so scheint dies eher unwahrscheinlich.
Während der Krise in Haiti glänzt Catherine Ashton mit Abwesenheit, Herman Van Rompuy mit Unsichtbarkeit, José Manuel Barroso verteidigt seine Vorrechte, und die halbjährlich wechselnde Ratspräsidentschaft kämpft um ihre Existenz. Eigentlich sollten die im Vertrag von Lissabon vorgesehenen neuen Institutionen die Handlungsfähigkeit der Union erleichtern. Jedoch scheint ihnen genau das schwerzufallen.
Jede europäische Ratspräsidentschaft, egal wie peinlich genau sie auch geplant wurde, musste früher oder später mit einer unerwarteten Krise fertigwerden. Haiti ist der erste Test, der darüber entscheiden wird, ob die neuen außenpolitischen Institutionen der Europäischen Union auch wirklich funktionieren.
Er galt als eine der letzten Möglichkeiten den Planeten zu retten. Jedoch war der Kopenhagener Gipfel mit dieser Herausforderung hoffnungslos überfordert, stellt die europäische Presse fest. Ob Diplomatie oder Ökonomie – vielleicht ist es nun Zeit, aus dem Geschehenen die entsprechenden Schlussfolgerungen zu ziehen.
Nach den Spannungen infolge des Zusammenbruchs der Sowjetunion und nach dem 11. September schlägt nun die Stunde der Annäherung für Europa und Russland. Sie wird durch das relative Desinteresse der USA und das Fehlen wesentlicher Krisenherde begünstigt und ihr Aufbau erfolgt auf pragmatische Weise, oft auf Initiative des Kremls.