Catherine Ashton
-
Naher Osten
Europas setzt sich zwischen die Stühle
21. September 20112An-Nahar Beirut -
Editorial
Die libysche Chance nicht verpassen
26. August 2011Presseurop -
Naher Osten
Europa muss seine Rolle übernehmen
28. Juli 20111Al Hayat London -
Israel – Palästina
Ashtons Brief kann Amerikaner nicht beeindrucken
15. Juni 20111PresseuropHa’aretz -
26. Mai 2011PresseuropEl País
-
23. Mai 20111PresseuropThe Daily Telegraph
-
Weißrussland
Europa tritt für Poczobut ein
13. Mai 20111PresseuropGazeta Wyborcza -
Diplomatie
EU erhält Sitz in der UNO
4. Mai 20114PresseuropEUobserver.com -
Editorial
Endstation, Lady Ashton
8. April 2011Presseurop -
Diplomatie
Catherine Ashton: Mission impossible
1. April 20117El País Madrid -
Diplomatie
Paris-London, der neue Motor der EU
31. März 20112La Stampa Turin -
EU-Libyen
Europas entwaffnete Diplomatie
21. März 20111Presseurop -
Arabische Revolutionen
Zapatero, ein leuchtendes Vorbild
4. März 20112Le Monde Paris -
Diplomatie
Europas Null-Doktrin
25. Februar 20116El País Madrid -
Editorial
Maisflocken-Demokratie?
25. Februar 2011Presseurop -
Arabische Revolutionen
Europas ungutes Beispiel
24. Februar 20112Frankfurter Rundschau Frankfurt -
24. Februar 2011Le Monde Paris
-
EU – Libyen
Libyens Kampf, Europas Schmach
23. Februar 20112El País Madrid -
EU-Libyen
Machtprobe mit Gaddafi
21. Februar 2011PresseuropPresseurop -
Arabische Revolution
Lady Ashton hat sich ausgebootet
17. Februar 2011Libération Paris -
Mittelmeer
Die Diplomatie muss jetzt klotzen
15. Februar 2011Der Standard Wien -
31. Januar 2011Le Journal du jeudi Ouagadougou
-
Institutionen
Catherine Ashton, die unsichtbare Frau
28. Januar 20112Le Monde Paris -
Rüstungshandel
London will China-Embargo nicht aufheben
12. Januar 2011PresseuropThe Times -
Friedensnobelpreis
Catherine Ashton glänzt durch Abwesenheit
10. Dezember 20101PresseuropDagens Nyheter -
EU-Diplomatie
Aus Schein mach Sein
7. Oktober 2010Gazeta Wyborcza Warschau -
Institutionen
EU-Kommissar – ein Traumjob
6. Oktober 20101Der Spiegel Hamburg -
Diplomatie
EU fordert Sonderstatus in der UNO
24. August 2010PresseuropRzeczpospolita -
Europäischer Auswärtiger Dienst
Mammutmaschine der Diplomatie
23. Juli 20101La Stampa Turin -
Diplomatie
Lady Ashtons Monsterbehörde
27. April 2010PresseuropEl Periódico de Catalunya -
EU-Diplomatie
Der zahnlose Riese
29. März 20101El País Madrid -
Naher Osten
Europa sollte Palästina-Hilfe überdenken
22. März 20104Financial Times London -
Diplomatie
Lady Ashton hat Haiti lokalisiert
2. März 2010PresseuropEl País -
Europäische Union
Verschwörung gegen Lady Ashton
26. Februar 20102Presseurop -
Außenpolitik
Ashton plant EU-Spionagezentrum
22. Februar 2010PresseuropEUobserver.com -
Editorial
Unsichtbare Diplomatie
19. Februar 2010Presseurop -
Institutionen
Ene, mene, miste...
28. Januar 20101Le Monde Paris -
Haiti
Furchtbare Feuertaufe
18. Januar 2010El País Madrid -
Europäische Kommission
Ab in die Mündliche
11. Januar 2010Presseurop -
Europäische Union
Feuertaufe für Madrid
4. Januar 2010Presseurop -
Barroso II
Die neue französische Mannschaft
1. Dezember 20091Presseurop -
Institutionen
Ein paar Ambitionen, bitte!
1. Dezember 2009Dziennik Gazeta Prawna Warschau -
Europäischer Rat
Brüsseler Lektionen fürs Leben
24. November 2009Rzeczpospolita Warschau -
Hoher Vertreter
Das bürokratische Monster zu ihren Füßen
20. November 20091Der Spiegel Hamburg -
Europäischer Rat
Herman wie? Catherine wer?
20. November 2009Presseurop -
20. November 2009
-
Institutionen
Frauen, verzweifelt gesucht
17. November 2009La Stampa Turin
Die EU bietet eine Alternative zur Position der USA über die Anerkennung eines palästinensischen Staats bietet. Damit setzt sie sich der Kritik und dem Druck sowohl der Palästinenser als auch der Israelis aus.
Die Europäische Union spielt seinen langem nur eine Nebenrolle in der arabischen Welt, dabei könnte sie neben den USA und Russland, die beide von den Umwälzungen in der Region überfordert sind, eine konstruktive Kraft sein, schreibt eine arabische Kolumnistin der Zeitung Al-Hayat.
Während vor Europas Toren die libysche Krise tobt, ist die Hohe Vertreterin der europäischen Außenpolitik wie vom Erdboden verschwunden. Die Frage stellt sich, ob ihr Amt möglicherweise überflüssig sei, schreibt der Publizist José Ignacio Torreblanca.
Frankreich und Großbritannien haben in Libyen die Initiative ergriffen, und die Schlüsselposten im Auswärtigen Dienst der Union sind fest in ihrer Hand. Die sich nur mit Mühe abzeichnende EU-Außenpolitik wurde von beiden torpediert, dermaßen, dass manche meinen, die Union sollte die Außenpolitik gleich Paris und London überlassen.
Die Europäer stehen im Konflikt gegen das libysche Regime in der ersten Reihe. Doch die Europäische Union ist stumm und machtlos – ist sie doch dem Willen ihrer Mitgliedsstaaten sowie den deutschen Inkohärenzen unterworfen.
Als erster europäischer Staatschef reiste der spanische Ministerpräsident am 2. März
nach Tunis und versprach 300 Millionen Euro und politische Hilfe. So sollte in den Augen von Le Monde die europäische Politik allgemein in den arabischen Ländern auf ihrem Weg zur Demokratie aussehen.
In entscheidenden Momenten der Geschichte entwickeln Großmächte eine klare diplomatische Doktrin, mit der sie ihre Interessen durchsetzen. Die arabischen Revolutionen sind so ein Moment, und Europa täte gut daran, sich ein paar Gedanken dazu zu machen, schreibt José Ignacio Torreblanca.
Lügner, Betrüger und oft einfach verantwortungslos... manchen europäischen Politikern fehlt es an Glaubwürdigkeit, um die Werte der Gemeinschaft angesichts der Revolten in der arabischen Welt zu vertreten, klagt die Frankfurter Rundschau.
Wie können sich die Europäer angesichts der Massaker des Gaddafi-Regimes mit Rufen nach Mäßigung zufriedengeben und sich vor einer Flüchtlingswelle fürchten? Die Tageszeitung El País empört sich.
Nun versprach Catherine Ashton bis 2013 eine Unterstützung für Tunesien in Höhe von 258 Millionen Euro. Libération bemerkt, dass erst die tunesischen Boatpeople an den Küsten von Lampedusa anlaufen mussten, damit die EU endlich der tunesischen Revolution aktive Hilfestellung leistete.
Die EU wird konstant überrumpelt, erst von den Revolutionen in Tunesien und Ägypten, dann vom Ansturm der Flüchtlinge auf Lampedusa. Um neuen Überraschungen vorzugreifen, sollten die 27 jetzt schon mal über eine Aufnahme der Maghreb-Staaten nachdenken.
Sie sollte die Stimme Europas auf internationaler Ebene sein, die Chefdiplomatin einer EU, welche weltweit Ambitionen hatte. Doch Catherine Ashton ist nicht zu hören, kaum zu sehen und hat das Vertrauen der meisten Mitgliedsstaaten bereits verloren.
Ein effizienter diplomatischer Dienst reicht nicht, solange es immer noch keine gemeinsame EU-Außenpolitik gibt, schreibt Gazeta Wyborcza.
Europäische Politiker sind abgehalfterte Verlierer, ins Brüsseler Exil verstoßen und ignoriert? Falsch, schreibt der Spiegel. Eine Anstellung bei einer EU-Institution verspricht Macht und vor allem: Geld. Allen voran für die Kommissare.
Nach langen Traktationsmonaten zwischen Kommission, Parlament und Mitgliedsstaaten wird der Europäische Auswärtige Dienst im Herbst einsatzfähig sein. Ob sich seine Komplexität und seine Kosten in einer entsprechenden Effizienz umsetzen, bleibt noch abzuwarten.
Die Union würde gern zum Zirkel der internationalen Mächte gehören. Wird sie sich dank des von Catherine Ashton kürzlich vorgestellten Organisationsplans für den "Europäischen Auswärtigen Dienst" in die Rangliste der Weltmächte katapultieren können? Sieht man sich an, wie umfangreich die Verwaltung ist, wie ungern die Staaten auf ihre Vorrechte verzichten und wie entschlossen sie institutionelle Kämpfe um ihre Einflussbereiche führen, so scheint dies eher unwahrscheinlich.
Nach Catherine Ashtons Reise nach Israel und Palästina treffen sich die EU-Außenminister am 22. März in Brüssel um über eine geschlossene Politik im Nahen Osten zu beraten. Laut der Financial Times sollte die EU erst einmal die Frage der Unterstützung der palästinensischen Autonomiebehörde überdenken.
Während der Krise in Haiti glänzt Catherine Ashton mit Abwesenheit, Herman Van Rompuy mit Unsichtbarkeit, José Manuel Barroso verteidigt seine Vorrechte, und die halbjährlich wechselnde Ratspräsidentschaft kämpft um ihre Existenz. Eigentlich sollten die im Vertrag von Lissabon vorgesehenen neuen Institutionen die Handlungsfähigkeit der Union erleichtern. Jedoch scheint ihnen genau das schwerzufallen.
Jede europäische Ratspräsidentschaft, egal wie peinlich genau sie auch geplant wurde, musste früher oder später mit einer unerwarteten Krise fertigwerden. Haiti ist der erste Test, der darüber entscheiden wird, ob die neuen außenpolitischen Institutionen der Europäischen Union auch wirklich funktionieren.
Diesen Montag beginnt das Parlament mit den Anhörungen der 26 EU-Kommissare in spe des Teams Barroso II. Das bei den Kandidaten unbeliebte Verfahren gibt dem Plenum die Möglichkeit, seine Autorität zu demonstrieren und zu verstärken, stellt die europäische Presse fest.
Spanien tritt seinen sechsmonatigen EU-Vorsitz mit einer doppelten Zielsetzung an: Eine Antwort auf die Wirtschaftskrise soll gefunden und der Vertrag von Lissabon endgültig umgesetzt werden. Doch die Tageszeitungen El País und EL Mundo sind geteilter Meinung über die Erfolgschancen einer geschwächten Regierung. Debatte.
Die Nominierung der EU-Kommissare um José Manuel Barroso ist das Ergebnis eines langen Verhandlungsreigens unter den Mitgliedsländern. Frankreich verwirklichte dabei die erfolgreichsten taktischen Manöver, meldet die europäische Presse.
Wenn jetzt der Vertrag von Lissabon in Kraft tritt, wird die EU Verantwortung beweisen müssen, wenn sie in der Welt eine Rolle spielen will. Doch das Zeichen, das durch die Ernennung der neuen Führung gesetzt wurde, geht leider nicht in diese Richtung, findet der polnische Politologe Aleksander Smolar.
Was können wir aus den Ernennungen von Herman Van Rompuy und Catherine Ashton an den Euro-Spitzenposten über die Europäische Union lernen? Fünf Dinge, meint Paweł Lisicki, der Chefredakteur der polnischen Tageszeitung Rzeczpospolita – und keines davon ist einfach zu verdauen.
Durch ihre Ernennung zur Hohen Vertreterin für Außen- und Sicherheitspolitik ist Catherine Ashton über Nacht zu einer der mächtigsten Frauen der Welt geworden. Aber ihre Funktion, mag sie auch mit mehr Prestige winken als die des EU-Ratspräsidenten, birgt einige Fallen, berichtet der Spiegel.
Frauen sind in der europäischen Bevölkerung in der Mehrzahl, und doch sind sie an den Spitzenposten der Institutionen unterrepräsentiert. Nun, da die 27 die höchsten Ämter der Union besetzen, wird laut gefordert, dass die Gleichstellung beachtet wird.