Beschäftigung
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Deutschland: Gibt es bald die Rente à la carte ?
18. April 20136711PresseuropDie Tageszeitung -
Deutschland: Amazon-Leiharbeiter von Neonazis beaufsichtigt
18. Februar 20131346PresseuropWelt am Sonntag, Süddeutsche Zeitung -
Luftfahrt: Arbeitszeit: Piloten in Not
7. Januar 2013643PresseuropDe Standaard -
Arbeitslosigkeit: Neets, eine Generation vor dem Nichts
28. November 201291154 Trouw Amsterdam -
Belgien: Brüssel: Der 21. Pariser Stadtbezirk?
18. Oktober 2012546 Slate.fr Paris -
Deutschland: 10 Jahre Hartz IV: Berlins umstrittener Jobmotor
16. August 20126537PresseuropFrankfurter Rundschau -
Jugend: Warten auf den europäischen Frühling
1. August 201248419 Polityka Warschau -
Spanien: Souverän
29. März 2012121 La Vanguardia Barcelona -
Italien: Der Trick mit dem Regenschirm
23. März 2012153 La Repubblica Rom -
Beschäftigung: Eine einmalige Gelegenheit für Unternehmer
23. März 201216453 Frankfurter Rundschau Frankfurt -
Portugal: Alptraum Auswanderung
19. März 20123402 Público Lissabon -
Spanien: 1000 Euro? Ein Traumjob!
13. März 20125206 El País Madrid -
Krise: Wie die Armut die Mittelschicht erreichte
1. Februar 201285114 El País Madrid -
Arbeitslosigkeit: Italienische Jugend knapp aber nicht kostbar
18. Mai 20111603PresseuropCorriere della Sera -
Spanien: Gnade für Schwarzarbeit
26. April 2011PresseuropLa Vanguardia -
Arbeitsmarkt: Und jetzt Deutschland!
5. April 2011944 Polityka Warschau -
Bulgarien: Aufschwung wird warten müssen
2. Februar 2011PresseuropDnevnik -
Spanien / Portugal: Der Exodus der Portugiesen
31. Januar 2011PresseuropJornal de Notícias -
Spanien : Die Hoffnung stirbt zuletzt
5. Januar 2011PresseuropABC -
Belgien: Sofia feiert vermeintliche Roma-Integration
6. Dezember 201011PresseuropDe Morgen -
Immigration: Polens nächster Braindrain
27. September 2010PresseuropGazeta Wyborcza -
Deutschland: Einmal Siemens, immer Siemens
23. September 2010PresseuropFrankfurter Rundschau -
Renten: Brüssel braucht Sie bis 70
8. Juli 2010902 Presseurop -
Wirtschaft: Sozialdemokratie beißt nicht
12. Januar 2010672 The New York Times New York -
Wirtschaft: Im Jahr 2020 werden wir reich sein
8. Januar 20102 Il Sole-24 Ore Mailand -
Soziologie: Wenn du groß bist...
30. Oktober 2009Cafebabel.com Paris -
Spanien: Krise dopt Schwarzarbeit
6. Oktober 2009PresseuropPúblico -
Italien : Arbeitgeber Ausländer
19. August 2009PresseuropCorriere della Sera -
Entlassungen: Frankreich vor der sozialen Explosion?
17. Juli 2009PresseuropLibération -
Wohlfahrtsstaat: Skandinavisches Modell: so schön, so unerreichbar
6. Juli 2009421 Le Soir Brüssel -
Beschäftigung: Deutsches Modell bezaubert die Spanier
19. Juni 2009El País Madrid
Vierzehn Millionen Jugendliche in Europa sitzen ohne Job zu Hause. Ihre Zahl steigt und die Unterschiede zwischen den Ländern werden immer größer. Soziologen fürchten die Folgen für Gesellschaft und Gesundheit.
Nicht nur der Milliardär Bernard Arnault hat sich dazu entschieden, Frankreich den Rücken zu kehren, um sich in Belgien niederzulassen. Aufgrund der Attraktivität des dortigen Arbeitsmarktes und der besseren Lebensbedingungen entscheiden sich auch Tausende junger französischer Akademiker jedes Jahr für das belgische Exil.
Jeder fünfte Jugendliche in Europa ist heute arbeitslos. In manchen Ländern sogar jeder zweite. Auf solche Zahlen wartete die Jugend in arabischen Staaten nicht, um sich gegen ihre Regierungen aufzulehnen. Was wird geschehen, wenn unser Sozialmodell ihnen auch die letzte Hoffnung raubt?
Aufgeweichter Kündigungsschutz, drastische Lohnsenkungen Erhöhung des Rentenalters: Unter dem Druck von Rezession und Staatsschulden schleifen europäische Regierungen reihenweise die Arbeitnehmerrechte. Zur Freude der Arbeitgeber.
Die Krise: Erst gebar sie die „Beta-Generation“ junger Menschen in prekären Arbeitsverhältnissen. Nun treibt sie die Familienväter dazu, irgendwo in Europa nach Arbeit zu suchen. Aber sind sie schlecht vorbereitet. Es fehlt an Fremdsprachenkenntnissen und auch ein Einkommen. Die Folge: Oft landen sie auf der Straße.
Als der 2005 der Begriff „Mileurista“ aufkam, wurde damit die junge Generation der prekären 1000-Euro-Jobber bezeichnet. Heute ist jeder zweite junge Mensch arbeitslos und 1000 Euro zu verdienen, ist zum unerreichbaren Traum geworden.
Die Arbeitslosigkeit in der Union erreicht Höchstmarken. Heute sieht sich ein Viertel aller Europäer, die bisher noch einen anständigen Lebensstandard besaßen, der Gefahr ausgesetzt, ins soziale Abseits zu gelangen.
Am 1. Mai ist Schluss mit den Quoten, die für Arbeitnehmer aus mehreren ehemals kommunistischen Ländern den Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt beschränken. Während von deutscher Seite eine Welle billiger Arbeitskräfte aus Polen befürchtet wird, verspricht die polnische Seite Vorteile für die deutsche Wirtschaft.
In einem Grünbuch zum Thema Renten und Pensionen empfiehlt die EU-Kommission, das Renteneintrittsalter dem demografischen Wandel anzupassen, wenn nötig auch automatisch. Die europäische Presse ist von dem Gedanken nicht gerade begeistert.
Die Kritiker von Barack Obamas Gesundheitsreform beschuldigen den US-Präsidenten, aus Washington eine Sozialdemokratie zu machen. Wirtschaftswissenschaftler und Nobelpreisträger Paul Krugman wendet ein, dass die von den amerikanischen Konservativen so gegeißelte europäische Sozialdemokratie eigentlich funktioniert. Ganz gut sogar.
Bis im Jahr 2010 die leistungsstärkste Region der Welt sein: Dieses Ziel der Lissabon-Strategie wird ganz offensichtlich nicht erreicht. Also haben die 27 beschlossen, sich noch einmal zehn Jahre zu geben, um ein neues Wachstumsmodell auszuarbeiten. Doch diesmal ist der Kontext noch ungünstiger.
Am schönsten ist Erwachsenwerden in Stockholm. Das meint zumindest Soziologin Cécile Van de Velde. Laut ihrer Studie zum Zusammenhang zwischen Herkunftsland und Eintritt ins Erwachsenenalter begünstigt das skandinavische Modell die Selbstverwirklichung von Jugendlichen. Ein Gespräch.
Ein Jahr ist es her, dass die Wirtschaftskrise ausbrach. Die Europäer fahnden nach wie vor nach Lösungen, um ihre Folgen aufzufangen. Schweden, dessen Modell für zahlreiche Länder eine Referenz ist, hat dies zur Priorität seiner Ratspräsidentschaft erklärt. Laut Le Soir ist es jedoch schwierig, dem umworbenen Modell wirklich zu folgen.
Mit der Wirtschaftskrise schnellte die Arbeitslosenquote in Spanien auf 17%. Und wenn die Madrider Regierung sich ein Beispiel an Deutschland nähme um den Karren aus dem Dreck zu ziehen? Denn dort hält sich die Arbeitslosigkeit in Grenzen. - So zumindest lautet der Vorschlag von El País.