Barack Obama
-
22. Dezember 2011La Liberté Freiburg
-
Afghanistan
Paris zieht mit US-Rückzug mit
24. Juni 20111PresseuropLe Figaro -
Israel – Palästina
Ashtons Brief kann Amerikaner nicht beeindrucken
15. Juni 20111PresseuropHa’aretz -
EU-USA
Obama entdeckt Europa wieder
9. Juni 2011PresseuropLe Monde -
Polen-USA
Warschau begrüßt Obama
27. Mai 2011PresseuropDziennik Gazeta Prawna -
24. Mai 20115The Guardian London
-
24. Mai 20111PresseuropIrish Independent
-
Nach Bin Laden
Tag der Scham für Europa
3. Mai 20118Handelsblatt Düsseldorf -
Terrorismus
Das Erbe Bin Ladens
2. Mai 20112Le Monde Paris -
Libyenkrieg
Obama muss dranbleiben
22. April 20111PresseuropThe Economist -
Geopolitik
NATO und EU, zwei trunkene Schiffe
15. April 20112El País Madrid -
21. März 2011The Independent London
-
Wirtschaft
Obama soll Irland retten
18. März 20111PresseuropIrish Independent -
Editorial
Maisflocken-Demokratie?
25. Februar 2011Presseurop -
Energie
Sturm auf die Erdöl-Bastille
14. Juli 20101Frankfurter Rundschau Frankfurt -
Sparpolitik
Europas Medizin gut für Amerika
13. Juli 20101NRC Handelsblad Rotterdam -
Ölindustrie
BPs Ölteppich senkt britische Renten
10. Juni 20101PresseuropThe Daily Telegraph -
Diplomatie
Obama, der Videoalliierte
17. Mai 2010Le Monde Paris -
Diplomatie
Dänemark erinnert sich an den Dalai Lama
19. Februar 2010PresseuropPolitiken -
Editorial
Rechnet nicht mit Obama
5. Februar 2010Presseurop -
5. Februar 2010PresseuropRomânia libera
-
EU / USA
Das Weiße Haus und die 27 Zwerge
3. Februar 20101Presseurop -
Diplomatie
Sackgasse mit Bart
28. Januar 2010PresseuropDie Tageszeitung -
Menschenrechte
Europa kann Guantánamo schließen
25. Januar 2010The Irish Times Dublin -
Steuern
Wien greift in den Geldschrank
20. Januar 2010PresseuropDie Presse -
Wirtschaft
Sozialdemokratie beißt nicht
12. Januar 20102The New York Times New York -
18. Dezember 2009Presseurop
-
Afghanistan
100 tote Soldaten
8. Dezember 2009PresseuropThe Daily Telegraph -
Afghanistan
Das mysteriöse Mandat
3. Dezember 2009Die Tageszeitung Berlin -
Afghanistan
Polen verstärkt seine Truppen in Afghanistan
30. November 2009PresseuropPolska The Times -
26. November 2009PresseuropJyllands-Posten
-
25. November 2009
-
Deutschland
Eine Mauer ist gefallen
9. November 2009Presseurop -
Diplomatie
Europas gefährliche Liebschaft
3. November 20093Presseurop -
23. Oktober 2009PresseuropPolska The Times
-
Geopolitik
Neue alte Machtgefüge ?
20. Oktober 2009The Independent London -
13. Oktober 20091Novi List Rijeka
-
Nobelpreis
Obama: nicht Frieden, sondern Schwert
9. Oktober 2009PresseuropNew Statesman -
Europa nach Lissabon/2
G20 – Europa auf dem Weg zur Supermacht
7. Oktober 2009Financial Times London -
Mittel- und Osteuropa
Wir übernehmen unsere Sicherheit
24. September 2009Presseurop -
Raketenschutzschild
Wieder Angst vor Russland
18. September 20091Presseurop -
Editorial
Ein europäischer New Deal
18. September 2009Presseurop -
Klimaerwärmung
Uneinigkeit USA-EU bedroht Kopenhagen
17. September 2009PresseuropLa Vanguardia -
Transatlantische Beziehungen
Obama wirkt keine Wunder
11. September 2009Presseurop -
27. August 2009PresseuropGazeta Wyborcza
-
Diplomatie
Lieber Barack, zur Erinnerung...
16. Juli 20091Gazeta Wyborcza Warschau -
Globalisierung
G8: Der auf dem letzten Loch pfeift
8. Juli 20091Presseurop -
Europawahl
Lokales Votum in globalisierter Welt
8. Juni 20092El País Madrid
Barack Obama ist nicht in Skandale verwickelt, und eingebildet ist er auch nicht. Die Europäer bewundern ihn, da sie ihn ganz im Gegensatz zu ihren eigenen Staatschefs als einen Politiker mit Intelligenz und gesundem Menschenverstand betrachten. Die wirklichen Hintergründe kennen sie allerdings laut eines Kolumnenschreibers des Guardian nicht.
Amerika steht im Kampf gegen den Terror ziemlich allein da, findet das Düsseldorfer Handelsblatt. Europa denkt vor allem darüber nach, wie es sich aus Afghanistan zurückziehen kann und sollte sich für seine Untätigkeit schämen.
Der Tod des Al Qaida-Chefs hat zweifelsohne einen hohen symbolischen Wert, dennoch beendet er weder den Kampf gegen den Terrorismus noch dessen Auswirkungen auf unser Leben, unterstreicht Le Monde.
Der Militäreinsatz in Libyen beweist eines: Die NATO ist nicht mehr in der Lage, den Lauf der Welt zu beherrschen. Und die EU ist nicht in der Lage, ihre Nachfolge anzutreten, und zwar aus den gleichen Gründen: Ihre Mitglieder sind gespalten und die USA halten sich zurück.
Niemand weiß, wann die Katastrophe im Golf von Mexiko überwunden sein wird. Gerade deshalb sollten wir jetzt zur Sonne sehen, schreibt der Soziologe Ulrich Beck, und darüber nachdenken, wie wir unsere Energiequellen revolutionieren können.
US-amerikanische Wirtschaftsexperten kritisieren die europäische Sparpolitik. Für Melvyn Krauss lässt diese Kritik vor allem erkennen, dass die europäische Wirtschaft und das Konsumentenverhalten missverstanden werden. Anstatt Europa zu kritisieren wäre Amerika besser beraten, ganz ähnliche Taktiken zu verfolgen.
Der erste amerikanische Präsident "aus dem Pazifikraum" hat keine besondere Beziehung zu Europa, doch er braucht die drei mächtigsten Nationen des Kontinents. Ergebnis, so Le Monde: eine Beziehung auf Distanz, per Videokonferenz.
Die Absage Barack Obamas, der nicht am nächsten EU-USA-Gipfel im Mai teilnehmen wird, zeugt von Europas Schwäche. Der Vertrag von Lissabon, der eigentlich für einen einzigen Ansprechpartner hätte sorgen sollen, hat sie in Wirklichkeit multipliziert, unterstreicht die Presse, die für den Ärger Washingtons Verständnis zeigt.
Ein Jahr nach Barack Obamas Ankündigung der Guantánamo-Schließung befinden sich immer noch 198 Gefangene in dem berüchtigten Lager. Colm O'Gorman meint in der Irish Times, dass Europa den Häftlingen seine Tore öffnen muss, hat es Guantánamo doch mit außerordentlichen Überstellungen und Geheimgefängnissen möglich gemacht.
Die Kritiker von Barack Obamas Gesundheitsreform beschuldigen den US-Präsidenten, aus Washington eine Sozialdemokratie zu machen. Wirtschaftswissenschaftler und Nobelpreisträger Paul Krugman wendet ein, dass die von den amerikanischen Konservativen so gegeißelte europäische Sozialdemokratie eigentlich funktioniert. Ganz gut sogar.
Er galt als eine der letzten Möglichkeiten den Planeten zu retten. Jedoch war der Kopenhagener Gipfel mit dieser Herausforderung hoffnungslos überfordert, stellt die europäische Presse fest. Ob Diplomatie oder Ökonomie – vielleicht ist es nun Zeit, aus dem Geschehenen die entsprechenden Schlussfolgerungen zu ziehen.
Die USA wollen mehr Soldaten für den Kampf gegen die Taliban. Die heutige Debatte im Bundestag zeigt, dass die Regierungen den Gutkrieger-Mythos aufgeben mussten ohne eine Alternative bereit zu haben, und sich standhaft weigern, ihre Bevölkerung zu informieren, meint Eric Chauvistré in der Tageszeitung.
Am heutigen 9. November feiern ein wiedervereinigtes Deutschland und ein friedvolles Europa das 20-jährige Jubiläum seit dem Fall der Berliner Mauer, der für das Ende des Kalten Kriegs steht. Die europäische Presse begrüßt das Ereignis, bemerkt jedoch auch, dass das Verschwinden einer bipolaren Welt dem Alten Kontinent nicht unbedingt zuträglich gewesen ist.
Europa-Woche in Washington: Angela Merkel spricht vor dem amerikanischen Kongress, anschließend findet der USA-EU-Gipfel statt. Jedoch sollten europäische Politiker sich keine Illusionen machen, warnt die europäische Presse. Niemand erwartet sie im Weißen Haus. Dort hat der Präsident nur eines für sie übrig: Geringschätzung.
Während Amerika sich zunehmend aus den europäischen Angelegenheiten zurückzieht und Russlands Einfluss höchstens als zaghaft bezeichnet werden kann, fragt sich Mary Dejevsky im Independent, ob Europa im heutigen Zeitalter der neuen geopolitischen Ausrichtungen nicht zur alten Ordnung zurückkehren könnte.
Europa und die USA vermitteln derzeit, um eine Einigung der verschiedenen Parteispitzen Bosniens bei der Verfassungsreform zu erreichen. Doch scheint die EU kaum in der Lage, auf die Verhandlungen, von denen die Zukunft des Landes abhängt, einen entscheidenden Einfluss nehmen zu können.
Gestärkt durch Irlands Ratifizierung des Vertrags von Lissabon, kann sich die EU nun auf den Weg zur internationalen Supermacht machen. Das Mittel, diese Ambitionen zu erreichen, so Gideon Rachmann in der Financial Times, ist die neue Bühne, die der G20 bietet.
Mittel- und Osteuropa fühlen sich von Barack Obama im Stich gelassen, weil er den amerikanischen Raketenschutzschild gestoppt hat. Diese Enttäuschung kann aber Anstoß zu neuen strategischen Überlegungen sein, meint die regionale Presse.
Die Entscheidung Barack Obamas, das von George Bush versprochene Verteidigungssystem in Polen und in der Tschechischen Republik nun doch nicht einzurichten, wurde von beiden Länder nicht sehr gut aufgenommen. Die Presse zeigt sich besorgt über den Einfluss Moskaus in dieser Region.
Während die Vereinigten Staaten den ersten 11. September der Obama-Ära zelebrieren, offenbart eine Untersuchung, dass sich das Image der USA zwar auf dem alten Kontinent verbessert, der neue Präsident aber keine Schonfrist genießt. Dieser letzte Trend sei in Mittel- und Osteuropa besonders zu verspüren, bemerkt die europäische Presse.
Mehrere führende Politiker aus Mittel- und Zentraleuropa haben dem US-amerikanischen Präsidenten einen offenen Brief geschrieben. Darin warnen sie ihn: Amerika solle Mittel- und Osteuropa nicht vergessen und gegenüber Russland eine entschlossene und an Grundwerten ausgerichtete Politik verfolgen. Die Debatte um die Raketenabwehr stelle Washingtons Glaubwürdigkeit auf die Probe.
Er ist schlecht organisiert, und das auch noch von einem diskreditierten Silvio Berlusconi. Der Gipfel der größten Industrienationen, der an diesem 8. Juli in L'Aquila beginnt, erinnert an das Ende einer Epoche. Für die europäische Presse schlägt jetzt die Stunde, um über eine neue internationale Steuerungsorganisation nachzudenken.
Weder Kandidaten noch Wählern ist es gelungen, die größten supranationalen Wahlen der Geschichte zu einer gemeinsamen Abstimmung zu machen. Schade, bedauert El Pais, denn globale Probleme erfordern immer häufiger Antworten, die Grenzen überschreiten.