Balkan
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Kroatien
Schwaches Ja zur EU
23. Januar 20122PresseuropNovi List, Slobodna Dalmacija, Jutarnji List -
Kroatien
Ohne Enthusiasmus in die Union
20. Januar 201215Tportal Zagreb -
Europäische Union
Erweiterte Illusionen
13. Oktober 20113Dagens Nyheter Stockholm -
Ex-Jugoslawien
Balkan im Größenwahn
3. Oktober 20115Jutarnji List Zagreb -
Bulgarien
Alles Kitsch und Ikea
23. September 20111Standart Sofia -
Bosnien und Herzegowina
7 Repräsentanten und wenig Fortschritt
10. August 20112Mladá Fronta DNES Prag -
Kroatien
EU öffnet die Tür
8. Juni 20113PresseuropJutarnji List -
Festnahme von Mladić
Europas Schande bleibt
27. Mai 20111 -
27. Mai 2011Nacional Zagreb
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Literatur
Paolo Rumiz, Seele ohne Grenzen
22. April 20111Le Figaro Paris -
Nachbarschaftspolitik
Dunkle Wolken über dem Mare Nostrum
22. März 2011La Repubblica Rom -
11. März 20112Foreign Policy România Bukarest
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8. März 2011PresseuropRzeczpospolita
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25. Januar 2011The Guardian London
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13. Oktober 2010Il Sole-24 Ore Mailand
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Balkan
Weder drinnen noch draußen
30. September 2010Adevărul Bukarest -
9. September 2010PresseuropPolitika
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7. Juni 2010PresseuropVečernji list
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Zentraleuropa
Wir sind nicht der Klassenkasper
24. Mai 2010Magyar Nemzet Budapest -
Mitteleuropa
Großungarn, die Gefahr ist real
24. Mai 20109Lidové noviny Prag -
Mitteleuropa
Hier pocht das Herz des Kontinents
13. Mai 20101Hospodářské noviny Prag -
4. Mai 20101Kapital Sofia
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Griechenland
Die Nachbarn fürchten die Zeche
12. April 20104Presseurop -
Türkei
Europa von Rechts wegen
19. Februar 20101Trouw Amsterdam -
BALKAN
Kosovo, der Problemnachbar
17. Februar 20101The Guardian London -
Balkan
Europa nach osmanischer Art
8. Februar 20103Globus-Skopje Skopje -
Serbien
Belgrads Belohnung
22. Dezember 2009PresseuropPolitika -
Serbien
Ein Spalt in der Tür zur EU
10. Dezember 2009Presseurop -
Balkan
Willkommen Albanien!
25. November 20091The Guardian London -
Bosnien-Herzegowina
Brüssel im Blindflug
18. November 20093Die Tageszeitung Berlin -
Balkan
Jugonostalgie schön wie nie
22. Oktober 20091Wprost Warschau -
Außenpolitik
Frieden stiften: ein schwieriger Job
21. Oktober 2009Dziennik Gazeta Prawna Warschau -
14. Oktober 2009PresseuropTrouw
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Debatte
Welche Grenzen für Europa?
14. Oktober 20092Le Monde Paris -
13. Oktober 20091Novi List Rijeka
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7. Oktober 2009PresseuropDer Standard
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Europäische Kommission
Geht ihm ein Licht auf?
22. September 2009El País Madrid -
Erweiterung
Verlorene Illusionen auf dem Balkan
15. Juli 2009The Guardian London -
Kooperation
EU-Beitritt: Balkan wird ungeduldig
26. Juni 2009PresseuropDe Volkskrant
Die Kroaten wollen in die Europäischen Union, und in Brüssel atmet man erleichtert auf. Wäre da nicht die rekordverdächtig niedrige Beteiligung, sorgt sich die kroatische Presse.
Am 22. Januar soll Kroatien per Volksentscheid den EU-Beitrittsvertrag ratifizieren. Doch zu einem Zeitpunkt, in welchem Europa allenthalben kriselt, war die Wahlkampagne eher von nationalistischer Rhetorik geprägt.
Indem er mehreren Ländern Beitrittsperspektiven eröffnete, wollte sich Erweiterungskommissar Štefan Füle optimistisch zeigen. Doch das verstärkt nur das Gefühl, dass Europa nicht weiß, wie ihm geschieht, meint die schwedische Tageszeitung Dagens Nyheter.
Von Skopje über Nis bis Split: In Ex-Jugoslawien sprießen überall größenwahnsinnige nationalistische Denkmäler aus dem Boden. Mit dem Ziel die Geschichte umzuschreiben, meint der kroatische Schriftsteller Jurica Pavicic.
Die lang erwartete Eröffnung der ersten Ikea-Filiale in Sofia wurde von einer Polemik über die verlangten Preise überschattet. Ein Journalist des Landes nahm dies zum Anlass, sich über den Hang seiner Landsleute zum Neuen lustig zu machen, egal zu welchem Preis.
16 Jahre nach Kriegsende ist Bosnien nach wie vor ein geteilter Staat unter internationaler Vormundschaft. Der Hohe Repräsentant, derzeit zugleich auch der EU-Sonderbeauftragte für Bosnien und Herzegowina, spielt eine wesentliche Rolle in der Verwaltung des Landes. Doch mit oder ohne ihn ist der Weg in die EU noch weit.
Insgesamt wird die Festnahme von Ratko Mladić mit Genugtuung von der europäischen Presse aufgenommen. Jedoch variieren die Reaktionen je nachdem, wie tief die Länder in den Bosnienkrieg verwickelt waren.
Mit der Festnahme des Verantwortlichen des Massakers von Srebrenica und der Besetzung Sarajevos haben die Autoritäten in Belgrad eine dunkle Seite der Geschichte ihres Landes umgeblättert. Die Gelegenheit, die Situation im Lande zu normalisieren, dürfen sie nicht verspielen, meint ein Leitartikler.
Reisender, Schriftsteller und Journalist. Italiener, vom Balkan und ein bisschen slawisch. All dies ist Paolo Rumiz, der Europas Erschütterungen hautnah miterlebt hat und darüber auf sehr persönliche Weise zu berichten weiß.
Erst wurde er von Europa ignoriert. Dann wurden zahlreiche Versuche zur Integration des Mittelmeerraums unternommen. Jetzt geht eine neue Krise auf die südlichen Anrainerstaaten nieder, und es wird klar, dass wir am Mittelmeer umdenken müssen.
Die italienische Mafia hat sich auf dem Balkan und in Osteuropa breitgemacht. Rumänien hat seinen Teil dazu beigetragen, von Begleithostessen, die in Italien Drogen verkaufen bis zu Geldwäsche. Auszug eines Interviews mit dem Schriftsteller Roberto Saviano.
Werden seine zwielichtigen Geschäfte nun dem kosovarischen Premierminister Hashim Thaçi zum Verhängnis? Der Europarat ist kurz davor eine Untersuchung anzuordnen. Und jetzt liegen dem Guardian auch noch vertrauliche NATO-Dokumente mit neuen schockierenden Enthüllungen über den gehätschelten Verbündeten des Westens vor.
Während die Kandidatur Serbiens zum EU-Beitritt Ende des Monats begutachtet werden soll, steigt die von den Ultranationalisten geschürte Spannung gefährlich an, wie es die jüngsten Angriffe serbischer Hooligans gegen die Gay Pride von Belgrad und während des Fußballspiels zwischen Italien und Serbien in Genua zeigen.
"Haifischbecken", "Pulverfass im Südosten", "Wiege Europas" oder "Vermächtnis von Byzanz"... die Identität des Balkans ist so verschiedenartig und komplex, dass die Union Schwierigkeiten bei der Einordnung und beim richtigen Dialog mit den Balkanländern hat.
Der nationalistische Wettlauf, den sich die ungarische und slowakische Regierung bieten, schadet nicht nur den Völkern, sondern ist absurd, denn er fördert nur die Vorurteile Westeuropas gegenüber Zentraleuropa, bedauert ein ungarischer Journalist.
Die neue Budapester Regierung will allen Menschen ungarischer Abstammung in den Nachbarländern einen Pass gewähren. Hauptsächlich davon betroffen ist die Slowakei; die reagiert heftig. Eine nationalistische Eskalation könnte die gesamte EU destabilisieren.
Was genau ist "Mitteleuropa"? Für den tschechischen Professor Jiří Trávníček zeichnet sich die Region durch geschichtliche, geographische und kulturelle Gemeinsamkeiten aus, die sich ständig weiterentwickeln. Ein Gespräch.
Nach zwanzig Jahren absurder und kontraproduktiver Streitigkeiten zwischen Griechenland und seinem ex-jugoslawischen Nachbarn ist es an der Zeit, dass die zwei Länder eine Einigung erzielen, fordert die bulgarische Wochenzeitung Kapital.
Mit Argwohn beobachten mehrere Länder die Entwicklung der wirtschaftlichen Situation Griechenlands. Entweder weil sie wirtschaftlich sehr stark an Athen gebunden sind, oder weil sie befürchten, dass die griechische Krise ihren Beitritt zur Einheitswährung hinausschiebt.
Religionsfreiheit, Gleichberechtigung, Verletzung der Menschenrechte: Viele Türken umgehen ihre Justiz, indem sie sich an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte wenden. Dieses Phänomen ärgert zwar die Juristen, doch es verändert nach und nach die Gesellschaft.
Schon zwei Jahre lang ist der Kosovo unabhängig. Aber die Union verfügt noch immer über keine einheitliche Politik für den Westbalkan. Deshalb ist der Beitritt Serbiens zur EU höchstwahrscheinlich zum Scheitern verurteilt, und die Destabilisierung der gesamten Region unabwendbar.
Fünf Jahrhunderte türkischer Herrschaft haben die Kultur, Küche, Sprache und sogar Gestik der Balkanstaaten tief geprägt – so sehr, dass es auch ihre Haltung gegenüber der Europäischen Union und den Rhythmus ihrer Integration beeinflusst.
Nach mehreren Jahren der Blockade haben sich die 27 EU-Staaten dafür entschieden, dass Serbien sich wieder annähern darf. Und auch wenn die serbische Presse das Freihandelsabkommen begrüßt, betont sie doch, dass Belgrad noch eine Vielzahl anderer Bedingungen erfüllen muss, bevor ein Beitritt zur EU in greifbare Nähe rückt.
Die Anfang der 90er durch die Kriege getrennten Völker Ex-Jugoslawiens haben ihre kulturellen Bande nie wirklich unterbrochen. Angespornt von Europa, beginnen heute auch die Politiker, diesem Trend zu folgen.
Diplomaten, Soldaten, Polizisten: Vom Balkan bis Afghanistan ist die EU in den Krisenregionen mit teilweise sehr ehrgeizigen Friedenseinsätzen präsent. Doch aufgrund mangelnder Organisation oder fehlendem Engagement der Mitgliedsstaaten sind die Ergebnisse meist dürftig, erklären zwei Experten in ihrem Bericht.
Die Entwicklung der politischen Situation am geographischen Rand der EU sollte die Union dazu zwingen, ihre Grenzen ein für alle Mal zu definieren, meint der Geopolitiker Michel Foucher in Le Monde. Es gehe dabei u.a. um die Türkei, über die die Kommission heute ihren jährlichen Bericht vorlegt.
Europa und die USA vermitteln derzeit, um eine Einigung der verschiedenen Parteispitzen Bosniens bei der Verfassungsreform zu erreichen. Doch scheint die EU kaum in der Lage, auf die Verhandlungen, von denen die Zukunft des Landes abhängt, einen entscheidenden Einfluss nehmen zu können.
Der nach geschickten Manövern wiedergewählte EU-Kommissionspräsident muss jetzt beweisen, dass er eine Vision für Europa hat. Interner Zusammenhalt, EU-Erweiterung und die Politik zu den EU-Nachbarstaaten müssen jetzt sein Wirken bestimmen, meint der Politologe José Ignacio Torreblanca.
Am 1. Juli trat der kroatische Ministerpräsident zurück, weil der EU-Beitritt seines Landes in Frage gestellt war. Auch in Mazdonien wackelt die Regierung. Je weiter der europäische Traum in die Ferne rückt, desto instabiler sieht die Lage in den westlichen Balkanländern aus, befürchtet der britische Wissenschaftler Ian Bancroft.