Armut
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1. Februar 201214El País Madrid
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Griechenland
Elend in Zeiten des Wirtschafts-“Diktats”
30. Januar 201214Libération Paris -
Rumänien
Es ist Schicht im Schacht
13. Januar 201216Die Tageszeitung Berlin -
2. Dezember 20119El Mundo Madrid
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31. Oktober 20112PresseuropEl País
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Solidarität
Hahn zu in Europas Suppenküchen?
21. September 20119La Libre Belgique Brüssel -
Griechenland
Das Frühstück aus der Tonne
19. September 20117To Vima Athen -
Jugendliche
Hier sind Europas Vollzeit-Prekäre
15. September 20114Polityka Warschau -
Vereinigtes Königreich
Sparpolitik lässt Obdachlosigkeit steigen
31. August 2011PresseuropThe Guardian -
1. Juli 20111PresseuropLe Soir
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Deutschland
Deutsche Kinder doch nicht so arm!
6. Mai 2011PresseuropFinancial Times Deutschland -
Portugal
Raus aus dem Reichenclub, na und?
14. April 20111Visão Lissabon -
Frankreich
Vorstädte: Immer noch ein düsteres Bild
16. Dezember 2010PresseuropLe Monde -
Sparpolitik
Die Armen im reichen Österreich
15. Dezember 2010PresseuropDer Standard -
Portugal
Eine halbe Million armer Arbeiter
2. Dezember 2010PresseuropJornal de Notícias -
Europäerin der Woche
Florence Aubenas: Im Herzen der Krise
26. Februar 2010Le Monde Paris -
Wirtschaftskrise
Vergessen wir das europäische Modell!
25. Februar 20106Rzeczpospolita Warschau -
Deutschland
Würde wird zum Grundrecht
10. Februar 2010PresseuropSüddeutsche Zeitung -
15. Januar 2010PresseuropDe Standaard
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14. Januar 20102The Guardian London
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Belgien
Die Kälte weckt das Gewissen
18. Dezember 2009PresseuropDe Standaard -
Frankreich
Daueralarm in tristen Vorstädten
1. Dezember 2009PresseuropLe Monde -
Wirtschaftskrise
Was Armut auf Spanisch heißt
28. Oktober 2009PresseuropABC -
16. Oktober 2009PresseuropAdevărul
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Sozialhilfe
Polens Wohlfahrt am Boden
8. Juli 20091PresseuropDziennik Gazeta Prawna
Die Arbeitslosigkeit in der Union erreicht Höchstmarken. Heute sieht sich ein Viertel aller Europäer, die bisher noch einen anständigen Lebensstandard besaßen, der Gefahr ausgesetzt, ins soziale Abseits zu gelangen.
Die Verhandlungen zum griechischen Schuldenschnitt ziehen sich hin. Unterdessen versorgt die Stadt Athen täglich immer mehr Menschen mit zwei Mahlzeiten. Der Sparkurs hat sie nicht nur ihren Job gekostet. Nun knurrt ihnen auch noch der Magen. Bei einigen Griechen ruft diese Situation die Erinnerung an die Zeit der Besetzung wach.
Zu Ceausescus Zeiten strömten tausende Rumänen wegen der hohen Löhne ins Schiltal, um Kohle abzubauen. Heute werden viele Zechen geschlossen, und die Bergarbeiter sich selbst überlassen. Diese rutschen in die Kriminalität ab.
Tausende spanische Familien müssen ihre Wohnungen verlassen, weil sie Opfer der Arbeitslosigkeit, der Immobilienblase und zu lockerer Bankkredite geworden sind. Die Krise zeigt, wie reformbedürftig das Kreditssystem ist.
Jedes Jahr leistet es 18 Millionen Europäern Hilfe. Aber jetzt verweigern sechs Länder, dass Gelder der Gemeinsamen Agrarpolitik in das europäische Nahrungsmittelhilfeprogramm für Bedürftige fließen. Zum 1. Januar droht sein Budget zu schrumpfen, von 480 Millionen auf 114 Millionen Euro. La Libre Belgique ist empört.
Gerade kündigte die griechische Regierung neue Sparmaßnahmen an, um ihre Partner zu beruhigen und sich die sechste Rate des internationalen Rettungspakets zu sichern. In den Straßen Athens dagegen suchen immer mehr Menschen nach billigeren Lebensmitteln.
Mit der Wirtschaftkrise entwickelt sich eine neue soziale Klasse in Europa. Von den Soziologen "Prekariat" genannt, handelt es sich um junge Menschen, ohne Hoffnung auf einen korrekten Job und Wohlstand.
Die unerbittlichen Bedingungen der IWF/EU-Rettung lässt den Portugiesen zwei Optionen: Entweder sie kehren zu einem vor-europäischen Lebensstil zurück oder sie krempeln die Ärmel hoch. Ein Kolumnist ruft seine Landsleute zu Optimismus und Anstrengungen auf.
Die Journalistin Florence Aubenas tauchte nach ihrer Geiselhaft im Irak sechs Monate lang in die Welt der prekären Arbeitsverhältnisse ein. Ihren Erfahrungsbericht veröffentlichte sie in einem Buch, in dem eine in Europa verkannte Realität aufgezeigt wird.
Die Krise überwinden und gleichzeitig die sozialen Privilegien der Menschen in der Union bewahren? Pure Illusion, meint der polnische Publizist Marek Magierowski.