Angela Merkel
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Deutschland-Frankreich
Merkel kämpft um ihre Vernunftehe
7. Februar 2012PresseuropLibération, Le Figaro, Le Monde & 2 weitere -
3. Februar 2012The Economist London
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3. Februar 20128PresseuropHandelsblatt
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EU-Gipfel
Merkel geht zu weit
31. Januar 201214PresseuropDer Tagesspiegel -
Deutschland-Italien
Leviten lesen auf Italienisch
30. Januar 201223Die Zeit Hamburg -
Editorial
Wetten dass..., Angela?
27. Januar 20124Presseurop -
26. Januar 2012Cicero Berlin
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26. Januar 20127PresseuropLa Stampa, Le Monde, Gazeta Wyborcza & 3 weitere
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25. Januar 201224 heures Lausanne
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Editorial
Dreiecksverhältnis
13. Januar 20129Presseurop -
Schuldenkrise
Monti mischt mit bei “Merkozy”
12. Januar 201255PresseuropDer Spiegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, La Repubblica & 2 weitere -
12. Januar 2012De Groene Amsterdammer Amsterdam
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Finanzen
Tobin-Steuer: Sarkozy im Alleingang
9. Januar 20125PresseuropLa Tribune -
30. Dezember 201124 heures Lausanne
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26. Dezember 2011Neues Deutschland Berlin
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22. Dezember 2011La Liberté Freiburg
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19. Dezember 2011
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Editorial
Die Kommission wählen
16. Dezember 20113Presseurop -
15. Dezember 2011PresseuropRzeczpospolita, Dziennik Gazeta Prawna, Gazeta Wyborcza
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Editorial
Und jetzt?
9. Dezember 20112Presseurop -
Euro-Gipfel
Die teuer erkaufte Einigung
9. Dezember 201121Die Zeit Hamburg -
Europäische Union
Goodbye Britain
9. Dezember 201129PresseuropLe Monde -
8. Dezember 2011The New York Times New York
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Europäischen Union
Merkels Wirtschaftsmodell
8. Dezember 20116Libération Paris -
7. Dezember 201113Libération Paris
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Presseschau
“Merkozys ungewisser Weg”
6. Dezember 201121Presseurop -
Deutschland-Frankreich
Rückkehr der alten Dämonen
5. Dezember 201127Les Echos Paris -
Eurokrise
Tu, was die Dame sagt
2. Dezember 201164La Repubblica Rom -
Europäische Union
Gebt Demokratie eine Chance!
1. Dezember 201130The Guardian London -
29. November 2011The Sunday Business Post Dublin
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Presseschau
Schicksalstage für den Euro
28. November 201115Presseurop -
Editorial
“Merkozy” ist nicht allein
25. November 20113Presseurop -
Wer hat Angst vor Deutschland / 5
Unsere schrecklich nette Familie
25. November 201119Die Zeit Hamburg -
Wer hat Angst vor Deutschland (4)
Merkels Nein ruiniert die EU
24. November 201115Die Tageszeitung Berlin -
24. November 201110El Mundo Madrid
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24. November 2011Corriere della Sera Mailand
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Wer hat Angst vor Deutschland / 3
Wir Technokraten mit Goethe unterm Arm
23. November 201115Der Spiegel Hamburg -
23. November 2011Trouw Amsterdam
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Wer hat Angst vor Deutschland / 2
“Jetzt spricht man deutsh”
22. November 201110Berliner Zeitung Berlin -
22. November 2011Al-Mustaqbal Beirut
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Wer hat Angst vor Deutschland / 1
Die Mär vom deutschen Sparweltmeister
21. November 201120Der Spiegel Hamburg -
Editorial
Ausnahmezustand
18. November 2011Presseurop -
Krise in der Eurozone
Groupe de Francfort, Europas Kampftruppe
16. November 201111The Spectator London -
Kontroverse
Ex-Empire nervt den Kontinent
16. November 20116PresseuropPresseurop -
11. November 2011De Volkskrant Amsterdam
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Groupe de Francfort
Ein neues “Schattenkabinett”
10. November 20112PresseuropEl Mundo -
Editorial
TINA am Schalthebel
4. November 20112Presseurop -
4. November 2011The Economist London
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Deutschland/EU
Der Hegemon ist verhindert
3. November 20118Die Zeit Hamburg -
Deutschland-Türkei
Ein bitterer Geburtstagskuchen
3. November 20115PresseuropFrankfurter Rundschau
80 Tage vor der ersten Runde der französischen Präsidentschaftswahlen gibt Angela Merkel ihrem wichtigsten Verbündeten in Europa, dem französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy, Wahlkampfhilfe. Ein riskantes Unterfangen, meint die Presse auf beiden Seiten des Rheins.
Lange war Deutschland in Italien als Besserwisser verflucht, aber als Klassenerster respektiert. Mit dem Antritt des korrekten Herrn Monti ändert sich das, und “La Merkel” wird sich an einige Lektionen aus Rom gewöhnen müssen.
Nach Nicolas Sarkozy, der am 9. Januar nach Berlin reiste, war Mario Monti am 11. Januar an der Reihe, mit Angela Merkel über die Rettung der Eurozone zu diskutieren. Er warb für einen flexibleren Umgang mit der Krise und erhielt die gewünschte Unterstützung der Kanzlerin.
Am Ende der halbjährigen EU-Ratspräsidentschaft Polens diskutiert die Presse des Landes die Erfolge und Misserfolge der vergangenen Monate.
Ohne Zweifel: Angela Merkel und Nicolas Sarkozy sind ihrem Ziel einer Fiskalunion einen großen Schritt nähergekommen. Aber zu welchem Preis? Großbritannien bleibt außen vor. Jetzt kommt die Rettung, oder der Zerfall der Union.
Hinter Angela Merkels Forderung nach mehr Haushaltsdisziplin und Sanktionen innerhalb der Eurozone steht kein Streben nach Hegemonie. Es handelt sich um die Weiterführung einer Doktrin, auf welcher das deutsche Wirtschaftswunder beruht: der Ordoliberalismus.
Kurz vor dem EU-Gipfel stellt Standard & Poor’s die Eurozone unter verschärfte Beobachtung. Für die französische Tageszeitung Libération macht die Ratingagentur damit nicht nur deutlich, wer in der Wirtschaft wirklich das Sagen hat, sondern untergräbt auch demokratische Strukturen.
Angela Merkel und Nicolas Sarkozy haben am 5. Dezember in Paris neue Vorschläge zur Rettung des Euro ausgearbeitet. Die 27 sollen diese nun während des Gipfeltreffens vom 8./9. Dezember absegnen. Doch verlassen sollte man sich darauf nicht, meint die Presse im restlichen Europa.
Mit Deutschlands Vorhaben, in der Eurozone für mehr Disziplin zu sorgen, hat Frankreich seine Probleme. Hinter den deutschenfeindlichen Kommentaren versteckt sich eine Wahrheit, die keiner mehr bestreiten kann: Die Franzosen sind für Europa, solange dieses französisch ist.
Europa muss lernen, mit Deutschland zusammenzuarbeiten, sagt Italiens Vorzeige-Journalistin Barbara Spinelli. Trotz seines strengen Rufs ist das deutsche Modell die einzig lebbare Alternative zum chinesischen.
Wird die EU zu einem Europäischen Empire deutscher Prägung? Diese Furcht ist verbreitet und beschrien, aber wir sollten sie nutzen und uns endlich eine neue Organisationsform für die Union ausdenken, schlägt Ulrich Beck vor. Einer Union, die sich auf die Gemeinschaft ihrer Bürger stützt.
Die Rating-Note aller europäischen Länder ist gefährdet, hat Moody’s am 28. November verkündet. Gleichzeitig steht Italien seitens der Märkte unter hohem Druck. Die Vorschläge zur Krisenbewältigung häufen sich. Aber ist es vielleicht schon zu spät?, fragt sich die europäische Presse.
Eine Familie mit überstrengen Eltern, schwarzen Schafen und tough love: das ist heute Europa, meint ein Redakteur der Zeit und ruft dazu auf, die historisch beispiellose Kultur der Solidarität zu verteidigen.
Allein gegen alle sagt die Kanzlerin Nein zu einer stützenden Rolle der EZB und der Schaffung gemeinsamer Euro-Anleihen. Auch in Deutschland warnen immer mehr Experten, dass ihr Festhalten an Disziplin und Gehorsam die Eurozone ins Chaos stürzt.
Die Kommission hat sie offiziell vorgeschlagen und die Eurobonds werden auch von den Krisenländern als DIE Lösung in der Schuldenkrise angesehen. Jetzt muss nur noch Deutschland davon überzeugt werden und wird hoffentlich bald einlenken, hofft El Mundo.
Was Deutschlands Führung in der EU bedeutet, ist nicht so ganz klar – am wenigsten den Deutschen selbst. Ein Spiegel-Kolumnist sucht die Antwort in zwei Büchern zwischen der verlorenen Seele und dem Genius des Landes.
“Europa spricht Deutsch”, posaunt Volker Kauder und sorgt damit für Verstimmung bei Deutschlands Nachbarn. – Vielleicht war das aber eine dringend notwendige kalte Dusche, bemerkt die Berliner Zeitung. Denn ein Bund freier Demokratien sieht anders aus.
Deutschland verkauft sich in der Krise als Hort der Stabilität – und die Finanzmärkte glauben das sogar. Doch in Wahrheit steht es kaum besser da als die anderen Länder. Die öffentliche Zuchtmeisterrolle ist arrogant und gefährlich, schreibt Spiegel Online.
Eine kleine Gruppe von nicht gewählten EU-Funktionären rund um Angela Merkel und Nicolas Sarkozy hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Eurozone zu regieren und nicht fügungswillige führende Politiker zu entfernen, schreibt die konservative britische Wochenzeitschrift The Spectator.
Es diktiert die Tagesordnung auf EU-Gipfeln, bestimmt die Regeln, lässt den ganzen Kontinent im Ungewissen und am Ende setzt es sich immer durch: Deutschland steht seit der Euro-Krise plötzlich ganz allein an der Spitze Europas. – Und ist damit völlig überfordert.