Syrien
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EU-Parlament
Preis des guten Gewissens
14. Dezember 2011PresseuropEl Mundo -
17. November 2011The New York Times New York
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Deutschland/Syrien
Späht Damaskus mit europäischer Hilfe?
7. November 20111PresseuropDer Spiegel -
Diplomatie
EU verhängt Importstopp für syrisches Öl
2. September 2011PresseuropDe Volkskrant -
Europäische Union – Syrien
Boykott für syrisches Erdöl ?
31. August 2011PresseuropPresseurop -
Syrien-Europa
„Euer Schweigen ist unser Tod“
2. August 20112Corriere della Sera Mailand -
Naher Osten
Europa muss seine Rolle übernehmen
28. Juli 20111Al Hayat London -
Frankreich
Zwischen Falle und Schusslinie
12. Juli 20111PresseuropLibération -
Editorial
Ankara gegen Assad unterstützen
17. Juni 2011Presseurop -
Naher Osten
Europa hilflos in Libyen und Syrien
15. Juni 20115Libération Paris -
26. Mai 2011PresseuropEl País
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Syrien-EU
Freie Hand für Assad
12. Mai 20112SME Bratislava -
Mittelmeerunion
Aus der Traum
23. September 2010El País Madrid -
Staat und Religion
Das Kreuz mit der Burka
21. Juli 201014Der Standard Wien -
Geopolitik
Neue alte Machtgefüge ?
20. Oktober 2009The Independent London -
27. August 2009The Guardian London
Nach dem 11. September forderte der Westen von den Arabern mehr Demokratie. Heute kämpfen sie dafür, auch unter Lebensgefahr wie in Syrien. Doch die Europäer reagieren nicht mehr, unfähig Probleme jenseits ihrer Landesgrenzen zu fassen, schreibt der Gründer der Gemeinschaft Sant’Egidio.
Die Europäische Union spielt seinen langem nur eine Nebenrolle in der arabischen Welt, dabei könnte sie neben den USA und Russland, die beide von den Umwälzungen in der Region überfordert sind, eine konstruktive Kraft sein, schreibt eine arabische Kolumnistin der Zeitung Al-Hayat.
Mit ihrer Beteiligung am Libyen-Einsatz entdecken die Europäer, dass sie nicht über die Mittel für ihre Ambitionen verfügen. Und ohne militärische Mittel steht die Union in einer für sie strategisch wichtigen Region ohne eine glaubwürdige Diplomatie da. Deshalb müssen die EU-Länder in der Verteidigung zusammenarbeiten.
Der in Libyen von Muammar al-Gaddafi verübten Repression wollte die EU entschlossen ein Ende bereiten. Auf das gewaltsame Regime Bashir al-Assads in Syrien reagiert sie wesentlich verhaltener. Die am 10. Mai verhangenen Sanktionen sind unzureichend und vermitteln ein Gefühl der Ohnmacht.
Die Begeisterung, die den Start der Mittelmeerunion begleitete, ist abgeebbt. Der Grund, so der französische Philosoph Sami Naïr, ist das Fehlen eines ernsthaften Konzepts.
Das in Europa diskutierte, teils beschlossene und sogar in Ägypten und Syrien erwogene Verschleierungsverbot zeigt die Heuchelei der westlichen christlichen Kultur, schreibt die deutsche Philosophin Andrea Roedig. Denn wenn die Burka ein Instrument der Unterdrückung ist, zeigt das Kreuz dann nicht eine Faszination für die Folter?
Während Amerika sich zunehmend aus den europäischen Angelegenheiten zurückzieht und Russlands Einfluss höchstens als zaghaft bezeichnet werden kann, fragt sich Mary Dejevsky im Independent, ob Europa im heutigen Zeitalter der neuen geopolitischen Ausrichtungen nicht zur alten Ordnung zurückkehren könnte.
Die Aufrufe, Syrien in die Europäische Nachbarschaftspolitik (ENP) der EU einzubinden, gehören zu einer breiten westlichen Strategie, um das vormals isolierte baathistische Regime vom Iran wegzulocken und die Zusammenarbeit mit dem Westen im Irak und im Libanon fortzusetzen. Chris Philips vom Guardian fragt sich, ob wir wieder dabei zusehen, wie Menschenrechte und Demokratie für politische Zweckdienlichkeit geopfert werden.