Serbien
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Eurokrise
Wird die EU wie Titos Jugoslawien enden?
5. Januar 201267Politika Belgrad -
Schiffahrt
Die Donau verdampft
26. Oktober 2011NRC Handelsblad Rotterdam -
Serbien-Kosovo
Immer mehr Spannungen an der Grenze
21. Oktober 2011Presseurop -
Europäische Union
Erweiterte Illusionen
13. Oktober 20113Dagens Nyheter Stockholm -
Serbien
Dobrica Ćosić, der falsche Nobel
7. Oktober 2011PresseuropDanas -
Ex-Jugoslawien
Balkan im Größenwahn
3. Oktober 20115Jutarnji List Zagreb -
24. August 2011PresseuropDanas
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Deutschland –Serbien
Besuch mit klarer Botschaft
22. August 2011PresseuropDer Tagesspiegel -
Rumänien
Tourismus und Kommunismus-Nostalgie
18. August 2011PresseuropRomânia libera -
Balkan
Schmuggelkrieg im Kosovo
29. Juli 20112NRC Handelsblad Rotterdam -
Serbien / Niederlande
Mladić nach Den Haag überstellt
1. Juni 20111PresseuropNezavisne Novine -
Festnahme von Mladić
Europas Schande bleibt
27. Mai 20111 -
27. Mai 2011Nacional Zagreb
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Editorial
Balkanblues
27. Mai 20111Presseurop -
26. Mai 2011Politika Belgrad
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8. März 2011PresseuropRzeczpospolita
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Balkan
Verschwommenes Familienbild
21. Januar 20112Politika Belgrad -
Serbien
Kein Bluff führt nach Brüssel
26. Oktober 2010Blic Belgrad -
13. Oktober 2010Il Sole-24 Ore Mailand
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Balkan
Weder drinnen noch draußen
30. September 2010Adevărul Bukarest -
9. September 2010PresseuropPolitika
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Editorial
Heißer Herbst
27. August 2010Presseurop -
Erweiterung
Der heimliche Schritt nach Osten
16. August 20102Le Figaro Paris -
22. Juli 20101Jurnalul Naţional Bukarest
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14. Juni 2010PresseuropDe Volkskrant
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1. April 2010PresseuropTimpul
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Türkei
Europa von Rechts wegen
19. Februar 20101Trouw Amsterdam -
BALKAN
Kosovo, der Problemnachbar
17. Februar 20101The Guardian London -
Balkan
Europa nach osmanischer Art
8. Februar 20103Globus-Skopje Skopje -
Serbien
Übermannt vom Schlaraffenland
1. Februar 2010Politika Belgrad -
26. Januar 2010
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Europäische Union
Die Wahrheit über Serbien
23. Dezember 20091The Guardian London -
Serbien
Belgrads Belohnung
22. Dezember 2009PresseuropPolitika -
Serbien
Ein Spalt in der Tür zur EU
10. Dezember 2009Presseurop -
Visapolitik
Die EU zieht Russland der Ukraine vor
26. November 2009PresseuropPolska The Times -
Balkan
Willkommen Albanien!
25. November 20091The Guardian London -
30. Oktober 2009
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Balkan
Jugonostalgie schön wie nie
22. Oktober 20091Wprost Warschau -
14. Oktober 2009PresseuropTrouw
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7. Oktober 2009PresseuropDer Standard
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China-EU
Der große Sprung nach Europa
23. September 20091Handelsblatt Düsseldorf -
Visapolitik
Bosnische Muslime fallen durchs Raster
3. September 2009BH Dani Sarajevo -
Kosovo
Eulex in der Zwickmühle
28. August 2009PresseuropDie Tageszeitung -
31. Juli 20092El País Madrid
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Kriegsverbrechen
Lebensschützer Karadzic "verteidigte die Bienen"
27. Juli 2009PresseuropThe New York Times -
Theater
Die ganze Welt ist ein Bahnhof
22. Juli 2009Die Zeit Hamburg
Von Belgrad, Zagreb oder Sarajevo aus gesehen, besitzt die wirtschaftliche und institutionelle Krise der Union einen Hauch von Déjà-vu. Manches erinnert an die Zeit vor dem Zusammenbruch der von Tito gegründeten Föderation, schreibt die serbische Tageszeitung Politika. Auszüge.
Europas zweitlängster Strom, die Donau, ist auch eine der am schlechtesten befahrbaren Wasserstraßen des Kontinents. Trotz der Donaustrategie, die unter dem ungarischen EU-Ratsvorsitz verabschiedet wurde, führte die anhaltende Dürre im vergangenen Sommer zu einem besonders niedrigen Wasserstand. Es kam zu einem regelrechten Verkehrschaos.
Indem er mehreren Ländern Beitrittsperspektiven eröffnete, wollte sich Erweiterungskommissar Štefan Füle optimistisch zeigen. Doch das verstärkt nur das Gefühl, dass Europa nicht weiß, wie ihm geschieht, meint die schwedische Tageszeitung Dagens Nyheter.
Von Skopje über Nis bis Split: In Ex-Jugoslawien sprießen überall größenwahnsinnige nationalistische Denkmäler aus dem Boden. Mit dem Ziel die Geschichte umzuschreiben, meint der kroatische Schriftsteller Jurica Pavicic.
Ein Grenzübergang geht in Flammen auf, die Nato-Schutztruppe muss das Schlimmste verhindern: Die Grenze zwischen Kosovo und Serbien ist ein Schmugglernest und Sprengstoff auf dem Balkan. Der Schlüssel zu einer Entspannung der Lage liegt aber gerade im Handel, schreibt ein niederländischer Kolumnist.
Insgesamt wird die Festnahme von Ratko Mladić mit Genugtuung von der europäischen Presse aufgenommen. Jedoch variieren die Reaktionen je nachdem, wie tief die Länder in den Bosnienkrieg verwickelt waren.
Mit der Festnahme des Verantwortlichen des Massakers von Srebrenica und der Besetzung Sarajevos haben die Autoritäten in Belgrad eine dunkle Seite der Geschichte ihres Landes umgeblättert. Die Gelegenheit, die Situation im Lande zu normalisieren, dürfen sie nicht verspielen, meint ein Leitartikler.
Die von Brüssel geforderte Volkszählung erweist sich im Großteil der westlichen Balkan-Staaten als politische Herausforderung. Zwanzig Jahre nach Beginn der Kriege in Ex-Jugoslawien zeigt diese Erhebung erneut die ethnischen und sozialen Spannungen in der Region.
Am 25. Oktober haben die 27 beschlossen, das serbische Beitrittsgesuch formell zu eröffnen. Doch müssen noch einige Hürden vom Land genommen werden, schreibt die serbische Tageszeitung Blic.
Während die Kandidatur Serbiens zum EU-Beitritt Ende des Monats begutachtet werden soll, steigt die von den Ultranationalisten geschürte Spannung gefährlich an, wie es die jüngsten Angriffe serbischer Hooligans gegen die Gay Pride von Belgrad und während des Fußballspiels zwischen Italien und Serbien in Genua zeigen.
"Haifischbecken", "Pulverfass im Südosten", "Wiege Europas" oder "Vermächtnis von Byzanz"... die Identität des Balkans ist so verschiedenartig und komplex, dass die Union Schwierigkeiten bei der Einordnung und beim richtigen Dialog mit den Balkanländern hat.
Moldauer, Mazedonier, Serben, Ukrainer oder Türken – dank der Visa-Politik einiger Grenzstaaten der Union, können sie bereits heute einen EU-Pass bekommen. Und das ist erst der Anfang.
Am 22. Juli erklärte der Internationale Gerichtshof die Unabhängigkeit der ehemaligen jugoslawischen Provinz für rechtens. Sie habe nicht gegen das Völkerrecht verstoßen. Einfluß auf die Zukunft des Embryonenstaates hat es aber nicht, und die wird den Europäern weiterhin geopolitisches Kopfzerbrechen bereiten.
Religionsfreiheit, Gleichberechtigung, Verletzung der Menschenrechte: Viele Türken umgehen ihre Justiz, indem sie sich an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte wenden. Dieses Phänomen ärgert zwar die Juristen, doch es verändert nach und nach die Gesellschaft.
Schon zwei Jahre lang ist der Kosovo unabhängig. Aber die Union verfügt noch immer über keine einheitliche Politik für den Westbalkan. Deshalb ist der Beitritt Serbiens zur EU höchstwahrscheinlich zum Scheitern verurteilt, und die Destabilisierung der gesamten Region unabwendbar.
Fünf Jahrhunderte türkischer Herrschaft haben die Kultur, Küche, Sprache und sogar Gestik der Balkanstaaten tief geprägt – so sehr, dass es auch ihre Haltung gegenüber der Europäischen Union und den Rhythmus ihrer Integration beeinflusst.
Seit dem 19. Dezember brauchen die Serben kein Visum mehr, um in die Länder der Europäischen Union einzureisen. Das war für Einige die Gelegenheit, ihr Land zum ersten Mal zu verlassen.
Nach mehreren Jahren der Blockade haben sich die 27 EU-Staaten dafür entschieden, dass Serbien sich wieder annähern darf. Und auch wenn die serbische Presse das Freihandelsabkommen begrüßt, betont sie doch, dass Belgrad noch eine Vielzahl anderer Bedingungen erfüllen muss, bevor ein Beitritt zur EU in greifbare Nähe rückt.
Die Anfang der 90er durch die Kriege getrennten Völker Ex-Jugoslawiens haben ihre kulturellen Bande nie wirklich unterbrochen. Angespornt von Europa, beginnen heute auch die Politiker, diesem Trend zu folgen.
China treibt seine Expansion in Europa voran. Vor allem in hochverschuldeten Osten greift es nach Verträgen. Dabei hebelt Peking mit Dumpingangeboten und Billigkrediten entschlossen westliche Konkurrenz aus. Es geht aber nicht nur um Großaufträge, schreibt das Handelsblatt. Das Reich der Mitte erkaufe auch politischen Einfluss.
Ab 1. Januar 2010 sind die bosnischen Staatsbürger muslimischer Konfession zusammen mit den Kosovaren die einzigen Ex-Jugoslawen, die noch ein Visum zur Einreise in die Union benötigen. Laut der Sarajevoer Tageszeitung Dani eine diskriminierende Maßnahme.
Die Begeisterung, mit der die Beitrittskandidatur aus Reykjavik aufgenommen wurde, kontrastiert mit der Vorsicht — oder der Skepsis —der EU-Mitglieder gegenüber den Kandidaturen der Republiken Ex-Jugoslawiens oder der Türkei. Doch kann die EU es sich nicht erlauben, den Eindruck zu erwecken, bestimmte Kandidaturen den anderen vorzuziehen.
Wenn deutsche, türkische, rumänische, kroatische, serbische und slowenische Schauspieler an Bord eines zum Theater umgebauten Zugs durch Europa fahren, so lautet ihr Auftrag: „Völkerverständigung“ mit allen Tücken, Ängsten und Verheißungen. Gar nicht so einfach, bemerkt die Zeit, die von Istanbul bis Bukarest mitgereist ist.