Rumänien
-
Schengen-Raum
Bukarest und Sofia sollen sich noch mehr anstrengen
9. Februar 20121PresseuropRomânia libera -
8. Februar 20121PresseuropRomânia libera, Jurnalul Naţional, Adevărul, Revista 22
-
7. Februar 2012
-
Rumänien
Ein Spion regiert
7. Februar 2012PresseuropAdevărul -
25. Januar 2012PresseuropAdevărul
-
Editorial
Der Preis der Sparpolitik
20. Januar 20122Presseurop -
Rumänien
Vereinigte Empörte gegen alle
19. Januar 20122România libera Bukarest -
18. Januar 2012Qmagazine Bukarest
-
16. Januar 20121PresseuropAdevărul
-
Rumänien
Es ist Schicht im Schacht
13. Januar 201216Die Tageszeitung Berlin -
Rumänien
Die Revolution? Welche Revolution?
21. Dezember 20119Jurnalul Naţional Bukarest -
8. Dezember 20111PresseuropSüddeutsche Zeitung
-
Presseschau
“Merkozys ungewisser Weg”
6. Dezember 201121Presseurop -
Österreich
Verschärfung der Kreditvergabe im Osten
24. November 2011PresseuropDie Presse -
Debatte
Die Krise und dreierlei Europa
14. November 20119România libera Bukarest -
10. November 20113PresseuropTimpul
-
Rumänien/Griechenland
Kirche am Tor zum Fegefeuer
9. November 20115România libera Bukarest -
Europäische Union
Geburtsstunde der Nicht-Euro-Zone?
2. November 20112PresseuropAdevărul -
Schiffahrt
Die Donau verdampft
26. Oktober 2011NRC Handelsblad Rotterdam -
Rumänien
König Michaels Lektion
26. Oktober 2011PresseuropJurnalul Naţional -
Rumänien
Wie viele Roma leben in Rumänien?
20. Oktober 2011PresseuropJurnalul Naţional -
Immigration
Großer Aufbruch in Europa
14. Oktober 20113Adevărul Bukarest -
13. Oktober 2011PresseuropPresseurop
-
Rumanien
Eine Stadt in Angst
12. Oktober 20111PresseuropEvenimentul Zilei -
Österreich / Tschechien
Die Banken wirbeln mit Bilanzen
11. Oktober 2011PresseuropDie Presse -
Rumänien
Korrupt, korrupter, Justiz
10. Oktober 20111PresseuropRomânia libera -
Rumänien
Aus für Nokia wegen Apple
30. September 2011PresseuropAdevărul -
Editorial
Schwammige Grenzen
23. September 2011Presseurop -
Schengen-Raum
Bravo, Sie fallen durch den Schengen-Test
22. September 20113De Volkskrant Amsterdam -
22. September 2011PresseuropJurnalul Naţional
-
Rumänien-Niederlande
Bukarest erklärt den Tulpen-Krieg
19. September 20119Adevărul Bukarest -
Rumänien
Bukarest im Goldrausch
15. September 20111Revista 22 Bukarest -
Jugendliche
Hier sind Europas Vollzeit-Prekäre
15. September 20114Polityka Warschau -
Rumänien
Das letzte Leprosorium Europas
12. September 20111Evenimentul Zilei Bukarest -
12. September 2011PresseuropJurnalul Naţional
-
8. September 20111Le Monde Paris
-
Schengen-Raum
Millionen-Handel an Ostgrenze Europas
5. September 20112The New York Times New York -
28. August 201117Evenimentul Zilei Bukarest
-
Rumänien
Tuberkulose gesund und munter
25. August 2011PresseuropRomânia libera -
Rumänien
Tourismus und Kommunismus-Nostalgie
18. August 2011PresseuropRomânia libera -
10. August 20111PresseuropLa Razón
-
9. August 20111PresseuropAdevărul
-
5. August 20113PresseuropNezawissimaïa Gaseta
-
Rumänien
Wer profitiert vom Mini-Aufschwung?
3. August 2011PresseuropRomânia libera -
2. August 20111PresseuropDziennik Gazeta Prawna
-
29. Juli 2011PresseuropRevista 22
-
Rumänien
"Generation Google“ fällt durchs Abi
4. Juli 20111PresseuropEvenimentul Zilei -
Eine Stadt in Europa
Sibiu, so bayerisch...
14. Juni 2011Adevărul Bukarest -
Schengen-Raum
Sofia und Bukarest müssen warten
10. Juni 20112PresseuropTrud -
8. Juni 20111PresseuropLa Razón
Seit fast einer Woche demonstrieren tausende Menschen aller politischer Couleur überall im Land gegen die Sparmaßnahmen und gegen die Korruption, die die Politik beherrscht. Es wäre Zeit, meint der rumänische Soziologe Mircea Kivu, dass die Regierung ihre Forderungen ernst nimmt.
Mit seinem Protest gegen die Privatisierung des Gesundheitssystems wurde der Arzt palästinensischer Herkunft in Bukarest zum Helden der Protestbewegung gegen die Sparpolitik der Regierung.
Zu Ceausescus Zeiten strömten tausende Rumänen wegen der hohen Löhne ins Schiltal, um Kohle abzubauen. Heute werden viele Zechen geschlossen, und die Bergarbeiter sich selbst überlassen. Diese rutschen in die Kriminalität ab.
Für die meisten Menschen aus dem postkommunistischen Europa ist Dezember der Monat, in dem sich der Fall des Regimes jährt. In Rumänien ist das eine Geschichte geworden, erzählt von einer Gesellschaft, die in einer Welt billiger Illusionen lebt.
Angela Merkel und Nicolas Sarkozy haben am 5. Dezember in Paris neue Vorschläge zur Rettung des Euro ausgearbeitet. Die 27 sollen diese nun während des Gipfeltreffens vom 8./9. Dezember absegnen. Doch verlassen sollte man sich darauf nicht, meint die Presse im restlichen Europa.
Die EU könnte sich bald aufspalten in die Leistungsstarken, die Hinkenden und die Zurückgebliebenen, sorgt sich die rumänische Politikwissenschaftlerin Alina Mungiu-Pippidi. Und man brauche auch nicht damit zu rechnen, das Ganze durch eine künstliche europäische Identität zu vereinen.
Die krisengebeutelte Bevölkerung in Bukarest und Athen will nicht mehr die Privilegien der orthodoxen Kirche akzeptieren. Wenn sich nichts ändert, wird die Institution einen hohen kulturellen Preis zahlen müssen, warnt România liberă.
Europas zweitlängster Strom, die Donau, ist auch eine der am schlechtesten befahrbaren Wasserstraßen des Kontinents. Trotz der Donaustrategie, die unter dem ungarischen EU-Ratsvorsitz verabschiedet wurde, führte die anhaltende Dürre im vergangenen Sommer zu einem besonders niedrigen Wasserstand. Es kam zu einem regelrechten Verkehrschaos.
Getrieben von der Wirtschaftskrise verlassen viele Europäer ihr Heimatland. Für junge Menschen aus dem Süden und dem Osten liegt die Zukunft derzeit im Norden.
Die Einwohner Bulgariens und Rumäniens, deren Beitrittsantrag zum Schengen-Raum insbesondere infolge eines niederländischen Vetos abgelehnt wurde, sollten sich freuen, findet De Volkskrant. Denn so werden sie dazu ermutigt, noch stärker gegen die Korruption und das organisierte Verbrechen zu kämpfen.
Verärgert über das holländische Nein zu ihrem Schengen-Beitritt hat die rumänische Regierung beschlossen, die Einfuhr von Tulpen streng zu kontrollieren. Eine etwas übertriebene aber auch verständliche Reaktion, schreibt amüsiert ein Kolumnist.
Die Wirtschaftskrise lässt den Goldwert weltweit steigen. In Partnerschaft mit einer kanadischen Firma hat die rumänische Regierung durchaus die Absicht, dies zu nutzen und das Goldbergwerk in Roşia Montană wieder zu öffnen. Ein umstrittener Plan.
Mit der Wirtschaftkrise entwickelt sich eine neue soziale Klasse in Europa. Von den Soziologen "Prekariat" genannt, handelt es sich um junge Menschen, ohne Hoffnung auf einen korrekten Job und Wohlstand.
Im rumänischen Donaudelta beherbergt das letzte Leprakrankenhaus Europas in Tichileşti 19 Patienten. Beschreibung eines Ortes, der von den Behörden lange verheimlicht wurde.
In der Nähe des Schwarzen Meeres steht seit 1996 das einzige Atomkraftwerk Rumäniens. Doch der Standort der Deponie für die radioaktiven Abfälle beunruhigt die Einwohner, die die Folgen einer möglichen Katastrophe fürchten.
Trotz der Milliarden, die in die Hightech-Überwachung gepumpt wurden, gehören die Grenzen Rumäniens und Bulgariens noch immer zu den durchlässigsten ganz Europas. Warum das so ist? Vielleicht bieten die prächtigen Villen der Zollbeamten ein Anhaltspunkt.
Die Vereinten Staaten von Europa, so wie einige sie sich herbeiwünschen, sind ein Hirngespinst und völlig unvereinbar mit Geschichte und Vielzahl der Kulturen unseres Kontinents, konstatiert der rumänische Schriftsteller Mircea Cărtărescu.
Die ehemalige europäische Kulturhauptstadt Sibiu hat ihren Glanz behalten und entwickelt sich laut der Zeitung Adevarul täglich aufs Neue; nicht unbedingt zu einem Babel in Miniatur, sondern vielmehr zu einem Deutschland im Kleinformat.