Portugal
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Portugal
Besser einkaufen mit der Krise
6. Februar 201214Jornal de Negócios Lissabon -
Schuldenkrise
10 Thesen gegen den Aberwitz
27. Januar 201224Süddeutsche Zeitung München -
Portugal
Guimarães – mit Kultur aus der Krise
25. Januar 20124El País Madrid -
Rüstungspolitik
Schöne Waffen für Athen
11. Januar 201234Die Zeit Hamburg -
Portugal
Die Wirtschaft flüchtet nach Holland
4. Januar 2012PresseuropJornal de Negócios -
Emigration
Ansturm auf Australien
22. Dezember 201115The Guardian London -
19. Dezember 201163PresseuropPolska The Times
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Portugal
Schwellenländer auf Brautschau
6. Dezember 201115Expresso Lissabon -
Wer hat Angst vor Deutschland / 5
Unsere schrecklich nette Familie
25. November 201119Die Zeit Hamburg -
Portugal
Generalstreik gegen Sparmaßnahmen
24. November 20111PresseuropPúblico -
Portugal
Mein Nachbar, der Premierminister
17. November 20111Expresso Lissabon -
Editorial
TINA am Schalthebel
4. November 20112Presseurop -
Eurokrise
Und was ist mit Wachstum?
28. Oktober 20114Les Echos Paris -
Immigration
Großer Aufbruch in Europa
14. Oktober 20113Adevărul Bukarest -
14. Oktober 20111PresseuropPúblico
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13. Oktober 20111PresseuropPúblico
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Eurokrise
Die Potemkinschen Dörfer der Troika
12. Oktober 20118Irish Independent Dublin -
10. Oktober 2011PresseuropDiário de Notícias
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Portugal
Deutsche Bank nutzt die Krise aus
20. September 2011Presseuropi -
13. September 2011De Volkskrant Amsterdam
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30. August 2011Het Parool Amsterdam
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9. August 20111PresseuropAdevărul
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Schuldenkrise
Es ist ein Notfall, Dr. Merkel
5. August 201115La Repubblica Rom -
Schuldenkrise
„Europa fehlt es verdammt noch mal an Glaubwürdigkeit“
4. August 20112Presseurop -
2. August 20111PresseuropDziennik Gazeta Prawna
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Europäische Union
Europa braucht seinen Süden
27. Juli 20118Le Temps Genf -
Schuldenkrise
Für Dublin und Lissabon wird’s billiger
22. Juli 2011PresseuropIrish Independent -
15. Juli 20112La Repubblica Rom
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Editorial
Lähmung
15. Juli 2011Presseurop -
Eurokrise
Ohne Wall Street geht’s nicht
14. Juli 201111Die Zeit Hamburg -
Euro-Zone
Die EZB im Widerstand
8. Juli 2011Presseurop -
Schuldenkrise
Wer zähmt die Rating-Agenturen ?
7. Juli 20115Público Lissabon -
Schuldenkrise
Alle gegen die Rating-Agenturen
7. Juli 20111PresseuropPresseurop -
Schuldenkrise
Portugals Ramschniveau lässt Irland zittern
7. Juli 2011PresseuropThe Irish Times -
6. Juli 20111Presseuropi
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Sparpolitik
Europa soll den Gürtel enger schnallen
1. Juli 20111PresseuropPúblico -
EU-Haushalt
Die Krise verändert die EU-Regionalpolitik
28. Juni 20111PresseuropPúblico -
27. Juni 20119Dziennik Gazeta Prawna Warschau
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Schuldenkrise
Garantien in Lissabon, grünes Licht in Athen
24. Juni 2011PresseuropPúblico -
Schuldenkrise
Euro: Was die 27 vorbereiten
23. Juni 20112Le Monde Paris -
Portugal
Alte Unwetter für neuen Premier
22. Juni 2011PresseuropPúblico -
Schuldenkrise
Black Box EZB
21. Juni 20113Mediapart Paris -
17. Juni 2011PresseuropPúblico
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Schuldenkrise
Ratingagenturen jagen den Euro
13. Juni 201110Libération Paris -
Editorial
Dieses war der zweite Streich...
7. Juni 2011Presseurop -
Portugal
Sparkurs jetzt von rechts
6. Juni 20112Público Lissabon -
Portugal
Welche Zukunft nach den Wahlen?
3. Juni 2011PresseuropPúblico -
Politik-Fiktion
Los für Europa 2.0
30. Mai 20117Die Welt Berlin -
Schuldenkrise
Griechenlandkrise erreicht Portugal
27. Mai 2011PresseuropJornal de Negócios -
Eurokrise
Merkel – Populismus macht keinen Urlaub
19. Mai 20115Jornal de Negócios Lissabon
Seit die Portugiesen dem strikten Regime von IWF, EU und EZB unterliegen, kaufen sie anders ein. Die Krise treibt zum Sparen an, aber macht auch kreativ.
Es ist der Wahnsinn, der zur Selbstverständlichkeit wurde: Seit Jahren wird das Gemeinwesen geplündert und die Demokratie ruiniert. Der deutsche Schriftsteller Ingo Schulze hat genug. Zehn Gründe, sich selbst wieder ernst zu nehmen.
Die portugiesische Stadt Guimaraes setzt auf den Titel europäische Kulturhauptstadt, um die Krise zu überwinden. Dafür werden aus alten, stillgelegten Textilfabriken Mehrzweckhallen.
Fregatten, Panzer und U-Boote: Griechenland steht am Abgrund, aber an seinem Militär geht jedes Sparpaket vorbei. Und Deutschland profitiert davon.
Für junge Europäer aus krisengebeutelten Ländern ist das florierende Australien zum Land der neuen Chancen geworden. Dies trifft besonders auf eine neue Generation von griechischen Studienabgängern zu, die sich der weltweit größten Gemeinschaft von Auslandsgriechen anschließen.
Portugal will mit einem umfassenden Privatisierungsprogramm die Staatskassen wieder füllen. Brasilianer, Chinesen und Angolaner bekunden starkes Interesse.
Eine Familie mit überstrengen Eltern, schwarzen Schafen und tough love: das ist heute Europa, meint ein Redakteur der Zeit und ruft dazu auf, die historisch beispiellose Kultur der Solidarität zu verteidigen.
Bei den Beschlüssen der 17 Euro-Länder wurde ein entscheidendes Thema ausgespart – das Wachstum. Zwei Probleme bleiben damit ungelöst: das Fehlen einer gemeinsamen volkswirtschaftlichen Politik und die wirtschaftlichen Unterschiede zwischen den Mitgliedsländern.
Getrieben von der Wirtschaftskrise verlassen viele Europäer ihr Heimatland. Für junge Menschen aus dem Süden und dem Osten liegt die Zukunft derzeit im Norden.
EU und IWF haben sich in Griechenland, Irland und Portugal ihre ganz eigene Fantasiewelt ausgemalt. Wirtschaftskolumnist David McWilliams berichtet, dass aber hinter dieser Fassade nun nach und nach die Wirklichkeit durchscheint: Banken voller Fehlinvestitionen.
Die europäische Bürokratie arbeitet langsam und Deutschland verweigert weiterhin beharrlich die einzige Therapie, die den Euro und Europa retten kann: gemeinsame Verantwortung für die Staatsschulden und Verzicht auf nationale Souveränität in der Haushaltspolitik.
Während Rom und Madrid sich damit abmühen, die Märkte zu beruhigen und von ihrer Kreditwürdigkeit zu überzeugen, meldet die europäische Presse Skepsis an: Sind die 27 Länder und die EU-Institutionen wirklich fähig, sich in der Krise als glaubwürdige Akteure zu behaupten?
Die Länder im Süden Europas stehen vor immensen Schwierigkeiten. Das ist aber noch lange kein Grund, um sie zu vernachlässigen, oder ihnen gar die Tür zu weisen, schreibt ein Journalist von Le Temps. Das Schicksal Europas hängt von den Mittelmeerstaaten ab.
Die plötzliche Schwäche Italiens an der Börse nimmt Berlusconi, der behauptet hatte, seinem Land gehe es gut, jede Glaubwürdigkeit. Nun fehlt vom Cavaliere jede Spur, ganz, als gebe es ihn gar nicht – seine Regierung sieht sich gezwungen, als letzte Rettung ein Sparpaket zu verabschieden, dessen Nutzen absolut nicht sicher ist.
Es ist der zentrale Streitpunkt dieser Tage: Sollen private Anleger sich an den Rettungsaktionen für die Schuldenländer beteiligen? Deutschland vertritt diese Ansicht, vor allem mit Blick auf seine Parlamentarier, und führt die EU damit in eine Politik, die diejenigen vertreibt, die Union dringenst braucht: die Finanziers.
Indem sie den Leitzins anhebt und die portugiesischen Staatsanleihen garantiert, stellt sich die Europäische Zentralbank als Gegengewicht gegen die Rating-Agenturen, ohne dabei Krisenländer zu begünstigen, schreibt die europäische Presse.
Während sie stets bereit sind, das "Oligopol" der Rating-Agenturen zu verurteilen, haben es die Verantwortlichen in Europa bisher nicht vermocht, konkrete Maßnahmen gegen die Macht der Agnturen zu ergreifen, bedauert die portugiesische Tageszeitung Público.
Die europäische Integration hat sich während der Krise beschleunigt und geht mit einem Projekt zur wirtschaftspolitischen Steuerung einher. Dies ist ein erster Schritt in Richtung einer neuen, positiven Überlassung von immer mehr Souveränität an die EU, stellt Andrzej Talaga, Redakteur bei Dziennik Gazeta Prawna, fest.
Während die Einheitswährung wieder einmal kurz vor dem Zusammenbruch steht, treten die Regierungschefs der 27 EU-Staaten im Rahmen des Europäischen Rats in Brüssel zusammen, um ein System auszutüfteln, das eine Wiederholung der Griechenlandkrise garantiert ausschließt.
Für zahlreiche Ökonomen ist eine Umschuldung für Griechenland der einzige Ausweg aus der Schuldenkrise. Eine Option, die von der Europäischen Zentralbank kategorisch abgelehnt wird: das europäische Bankensystem würde zusammenbrechen. Zu einer Refom ist es jedoch nicht in der Lage.
Nachdem sie die bisherigen Krisen nicht vorausgesehen hatten, werden Moody’s, Standards & Poor’s und Fitch heute beschuldigt, die Eurozone aus dem Gleichgewicht bringen zu wollen und nun die stabileren Länder zu bedrohen.
Obwohl sie die Parlamentswahlen gewonnen hat, wird die konservative portugiesische Opposition es nicht vermeiden können, die drastischen Sparmaßnahmen umzusetzen, die sich die EU und der IWF zur Abwendung der Staatsschuldenkrise ausgedacht haben. Genau die Maßnahmen, die Ministerpräsident José Sócrates seinen Job kosteten.
Vergesst den Nationalstaat: Europa ginge es viel besser, wenn es sich grundlegend neu sortierte – in potente Regionen im Norden und im Alpenraum und pittoreske Bankrotteure im Süden, schreibt der Soziologe Gunnar Heinsohn.
Mit ihrem Kommentar, Griechen, Portugiesen und Spanier hätten zu viel Urlaub, verbreitet Angela Merkel nicht nur auf Stereotypen fussende Fehlinformationen, sondern rüttelt an den Grundfesten der EU, bedauert eine portugiesische Kolumnistin.