Lettland
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Eurozone: Der Griff nach den Sternen
7. Juni 201362 2 Der Standard Wien -
Wirtschaft : „Lettland ist bereit für den Euro“
6. Juni 201316 12PresseuropDiena -
Eurozone: Arm aber stabil: Lettland willkommen im Club
5. Juni 2013104 23PresseuropDiena, Der Standard -
Kommunalwahlen in Lettland : „Das Tandem bleibt für weitere vier Jahre“
3. Juni 201335 2PresseuropDiena -
Lettland: Russische Staatenlose auf Identitätssuche
15. Mai 2013151 3 Lietuvos Rytas Vilnius -
Lettland: Die „Schweiz der Ostsee“ geht als Sieger aus der Zypernkrise hervor
26. März 2013122 7PresseuropHospodářské noviny -
Umwelt: Chemische Gefahr auf dem Grund der Ostsee
26. März 2013808 13 Uważam Rze Warschau -
Lettland: Der Euro, zu unserem Besten
20. Februar 201397 14 IQ The Economist Vilnius -
Lettland: „Euro-Hausaufgaben sind gemacht”
1. Februar 201334 1PresseuropDiena -
Die letzten Titelseiten: 5. Juni 2012
5. Juni 201228PresseuropExpansión, Svenska Dagbladet, Handelsblatt & 4 weitere -
Osteuropa: Baltikum, gemeinsam einsam
17. April 2012164 4 Veidas Vilnius -
Eurokrise: Großer Räumungsverkauf in Europa
21. Februar 2012521 57 The Independent London -
Die letzten Titelseiten: 20. Februar 2012
20. Februar 201221PresseuropLa Libre Belgique, I Kathimerini, Frankfurter Rundschau & 4 weitere -
Lettland: Russisch Amtssprache in der EU?
17. Februar 2012136 10 Postimees Tallinn -
Banken: Der Crash, der Litauen erschüttert
25. November 2011PresseuropVeidas -
Debatte: Abweichler und Problemfälle der Nicht-Eurozone
10. November 201164 15 Respekt Prag -
Schienenverkehr: Auf der richtigen Bahn
20. Oktober 2011PresseuropLa Vanguardia -
Jugendliche: Hier sind Europas Vollzeit-Prekäre
15. September 2011966 4 Polityka Warschau -
1991-2011: Eine baltische Erfolgsgeschichte
19. August 2011143 IQ The Economist Vilnius -
Rumänien: Marshallplan für angeschlagene Staaten
9. August 20111PresseuropAdevărul -
Polen: Mini-Marshallplan „unfair und entzweiend“
2. August 20111PresseuropDziennik Gazeta Prawna -
Lettland: Korruptes Parlament vor der Auflösung
30. Mai 2011PresseuropDiena -
Europäische Union: Wie eingebildet ist die Kranke?
2. Mai 201173 3 Gazeta Wyborcza Warschau -
Polen: Die verlorene Generation will weg
29. April 2011126 2 Wprost Warschau -
Arbeitsmarkt: Wer spricht hier von Invasion?
29. April 2011157 1 Frankfurter Allgemeine Zeitung Frankfurt -
Mitteleuropa: Der Euro, kein Stoff zum Träumen
4. April 201170 Presseurop -
Zwei Städte in Europa: Valka-Valga, Leben in zwei Zeitaltern
16. Februar 201189 Postimees Tallinn -
Baltikum: Minderheiten bitte den Rand halten
6. Januar 201181 4 De Volkskrant Amsterdam -
Baltische Staaten: Alle hinter Estland her
13. Dezember 201070 Atgimimas Vilnius -
Portugal: Eine halbe Million armer Arbeiter
2. Dezember 2010PresseuropJornal de Notícias -
Sparpolitik: Stunk im Staatsdienst
27. Oktober 2010128 Il Foglio Mailand -
Stabilitätspakt: Der Osten schmeisst den Haushalt um
18. August 2010PresseuropPúblico -
Brände: Ist Tschernobyl zurück?
12. August 2010PresseuropDie Tageszeitung -
Europäer der Woche: Ilmars Poikans, Alptraum lettischer Eliten
21. Mai 2010578 Süddeutsche Zeitung München -
Das Baltikum und die Krise / 2: Lettland, der Tiger hinkt
19. April 201067 1 The Independent London -
Das Baltikum und die Krise / 1: Die Euro-Stürmer
14. April 201017 Dziennik Gazeta Prawna Warschau -
Journalismus: Unaufhaltsamer Abstieg der EU-Presse
2. April 201054 4 The New York Times New York -
Universitäten: Krise leert die K(l)assen
30. März 201044 Adevărul Bukarest -
Krise: Bittere Pillen in der Lohntüte
12. März 20102 Il Sole-24 Ore Mailand -
Währungsunion: Euros Retter kommt aus dem Osten
18. Februar 201023 1 Handelsblatt Düsseldorf -
Umwelt: Ostsee: Das Großreinemachen beginnt
11. Februar 2010PresseuropHelsingin Sanomat -
Editorial: Heldin sucht Happy End
22. Januar 20102Presseurop -
Mittel- und Osteuropa : Finstere Vorhersagen
4. Dezember 2009PresseuropDziennik Gazeta Prawna -
EU-Russland: Schweden auf dem baltischen Schachbrett
18. November 2009PresseuropSvenska Dagbladet -
Erdgas: Unwiderstehliche Gazpromis
12. November 200942 Polska The Times Warschau -
Gas: Grünes Licht für Nord Stream
6. November 2009PresseuropDagens Nyheter -
Krise : Helft Island!
31. August 2009PresseuropDe Volkskrant -
GEDENKFEIER: Ein 23. August, der Europäer und Russen spaltet
21. August 200911 Revista 22 Bukarest -
Mittlerer Osten: Das Ostversprechen der Türkei
19. August 2009The Guardian London -
Island: Ausgepresst
17. August 2009Financial Times London
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Der Zerfall der Sowjetunion und die Unabhängigkeit hinterließen in Lettland eine russischsprachige Minderheit. Deren ungeklärter Status spaltet noch immer die Gesellschaft. Nach dem Scheitern eines Referendums über die Einführung von Russisch als zweite Amtssprache, dreht sich die aktuelle Debatte nun um die Staatsbürgerschaft.
Tausende Tonnen von chemischen Waffen ruhen seit Ende des Kriegs 1945 auf dem Grund der Ostsee. Ein tödliche Gefahr für Mensch und Umwelt. Die Fässer und Bomben rosten und es droht jeder Zeit die Gefahr, dass der Giftcocktail entweicht.
Lange verband die drei kleinen, oft miteinander verwechselten Ex-Satelliten der Sowjetischen Union ein gemeinsames Schicksal. Dennoch teilen sie nicht immer die gleichen Interessen – besonders in Energiefragen. Heute sichert Skandinavien ihren Zusammenhalt.
In ganz Europa suchen Länder nach Möglichkeiten, schnell an Geld zu kommen. Alle scheinen dieselbe Idee zu haben und verkaufen ihr Staatsvermögen.
Am Samstag entscheiden die Letten, ob Russisch Amtssprache werden soll. Auf der immerwährenden Suche nach einer gemeinsamen Identität, scheiden sich die Geister an genau dieser Frage. Vermächtnis der Sowjet-Ära?
Weil sich die Krise der Eurozone verschärft, versuchen die Nicht-Mitglieder Mittel und Wege zu finden, um die Kontrolle über ihr Schicksal in der EU nicht zu verlieren.
Mit der Wirtschaftkrise entwickelt sich eine neue soziale Klasse in Europa. Von den Soziologen "Prekariat" genannt, handelt es sich um junge Menschen, ohne Hoffnung auf einen korrekten Job und Wohlstand.
Im August 1991 erklärten Litauen, Lettland und Estland ihre Unabhängigkeit von der in Auflösung begriffenen UdSSR. Zwanzig Jahre später und trotz kleinerer Probleme haben sie endgültig ihre kommunistische Vergangenheit hinter sich gelassen und sind zu ihren europäischen Wurzeln zurückgekehrt.
Fast alle Beobachter sind sich einig, dass die EU in einer Krise steckt, die ihre Zukunft in Frage stellt. Ihre Anpassungsfähigkeit und die Beiträge ihrer jüngsten Mitglieder werden ihr jedoch aus dieser hinaushelfen. Der polnische Leitartikler Jacek Pawlicki zeichnet ein optimistisches Szenario.
Wie viele Bürger werden das Land verlassen? Deutschland und Österreich öffnen
Arbeitern aus verschiedenen Ländern Mittel- und Osteuropas ihre Grenzen, und die
polnische Regierung fürchtet eine neue Abwanderung von Arbeitskräften.
Am 1. Mai ist es so weit. Polen, Tschechen und andere Osteuropäer dürfen frei in Deutschland arbeiten. Doch einen Ansturm erwartet keiner. Im Gegenteil: Deutsche Firmen müssen die neuen Gastarbeiter heftig umwerben.
Durch die Krise in der Eurozone kühlte die Begeisterung für die Einheitswährung in den meisten mitteleuropäischen Ländern ab. Heute träumen nur noch die Baltenstaaten vom Euro, schreibt die Rzeczpospolita.
Wer die Grenze zwischen Valka in Lettland und Valga in Estland überschreitet, der begibt sich nicht nur in ein anderes Land, sondern unternimmt auch so etwas wie eine Zeitreise. – Geschichte eines Streits zwischen Alten und Jungen am anderen Ende Europas.
In den drei ehemaligen Sowjetrepubliken stellen die russischen und polnischen Minderheiten einen bedeutenden Teil der Bevölkerung, verfügen jedoch nur über wenige Sprachrechte. Ein flämischer Journalist berichtet empört.
Als erste baltische Republik wird Estland im Januar der Eurozone beitreten. Ein estnischer Politologe meint, das werde die beiden anderen baltischen Staaten anspornen und die drei fremdelnden Länder einander näher bringen.
Die Briten kürzen ihren Haushalt mit der Axt, die Franzosen, Deutschen und Letten sparen an allen Ecken und Enden. Der Mythos vom krisenverschonten Beamten scheint überholt.
Monatelang war er der gute Geist Lettlands. Nachdem er sich Zugang zu geheimen Daten erhackt hatte, zeigte Ilmars Poikans, alias Neo seinen Landsleuten, wie gut sich die Elite in der Krise bereichert hat.
Mit der höchsten Arbeitslosenrate innerhalb der EU hat sich Lettland heute endgültig von den Jahren des kapitalistischen Booms verabschiedet. Viele Bürger sehnen sich nach den trüben Gewissheiten des Lebens zu Zeiten des Kommunismus, berichtet The Independent.
Für die baltischen Staaten ist das Schlimmste vorbei. Erstmals seit Ausbruch der Finanzmarktkrise setzte die Rating-Agentur Moody’s die Note Litauens, Lettlands und Estlands hoch. Bald können die drei Republiken höchstwahrscheinlich dem Euro-Gebiet beitreten.
Obwohl man allerorts immer mehr über die EU spricht, schwindet der Presseapparat in Brüssel dahin. Nirgends ist dieses Phänomen weiter verbreitet als unter den Journalisten der neuen Demokratien Osteuropas.
In Europa sind Schulen und Hochschulen von den Haushaltskürzungen sowie den Personal- und Investitionseinsparungen besonders getroffen. Manchen Hochschulen, wie etwa in Großbritannien, droht sogar der Bankrott. Und die Top-Bildungsstätten könnten bald von den internationalen Ranglisten verschwinden.
Von der Krise und der hohen Staatsverschuldung erdrückt, haben mehrere Staaten beschlossen, die Beamtengehälter zu kürzen. Da den einzelnen Ländern keine Abwertung des Euro möglich ist, eine zwar unbeliebte aber notwendige Maßnahme. Und neu ist sie auch nicht, wie Il Sole 24 Ore erklärt.
Seit der Krise in Griechenland gleicht der Euro einer Porzellankiste der Währungsunion. Diese sollte jedoch zügig voranschreiten, um zu neuer Stärke zu finden, fordert das Handelsblatt. Für die Wirtschaftszeitung ist es höchste Zeit, dynamische Volkswirtschaften zu integrieren, heißt: die Länder aus dem Osten.
Ehemalige oder amtierende Regierungschefs, Europakommissare, Chefs staatlicher Energiekonzerne: Sie alle unterhalten privilegierte Verbindungen zum russischen Energieriesen, dessen Interessen und Projekte sie in Brüssel verteidigen. Auf Kosten europäischer Initiativen.
Die Rolle Russlands während des Zweiten Weltkriegs spaltet Russen und Europäer nach wie vor. Am 23. August, an dem 1939 der Ribbentrop-Molotow-Paktes unterzeichnet wurde, zeigt sich diese Kontroverse besonders deutlich. Die EU hat dieses Datum gewählt, um das Gedenken an die Opfer des Stalinismus und des Nationalsozialismus zu feiern. Moskau jedoch ist mit dieser Gleichsetzung nicht einverstanden.
Ankara ist nicht dazu verurteilt, die Hände in den Schoß zu legen, wenn sich angesichts des abweisenden Europa Frust breit macht. Es könnte sich seinen östlichen Nachbarn annähren. Vielleicht ist, mit ein bisschen Geduld, eine "Mittelost-Union" nach EG-Schema doch kein so fernes Fantasiegebilde.
Werden Island und Lettland die Auslandsschulden abtragen können, die eine eher dünne Schicht ihrer Bevölkerung auflaufen ließ? Die Empfehlungen der EU und des Internationalen Währungsfonds (IWF) gehen dahin, private Schulden durch öffentliche Schuldverschreibungen zu ersetzen und zur Rückzahlung dann die Steuern zu erhöhen, die öffentlichen Ausgaben drastisch zu kürzen und die Bürger dazu anzuhalten, ihre Ersparnisse aufzubrauchen.