Italien
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9. Februar 20121PresseuropLa Stampa
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Denkmäler
Wie Europa sein Kulturerbe entseelt
8. Februar 20122Frankfurter Allgemeine Zeitung Frankfurt -
7. Februar 2012
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Deutschland-Italien
Leviten lesen auf Italienisch
30. Januar 201223Die Zeit Hamburg -
26. Januar 201221Il Fatto Quotidiano Rom
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17. Januar 2012La Libre Belgique Brüssel
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Eurokrise
Draghi drängt zu schnellem Handeln
17. Januar 20124PresseuropIl Sole-24 Ore -
16. Januar 201211Le Monde Paris
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13. Januar 2012L'Espresso Rom
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Editorial
Dreiecksverhältnis
13. Januar 20129Presseurop -
Schuldenkrise
Monti mischt mit bei “Merkozy”
12. Januar 201255PresseuropDer Spiegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, La Repubblica & 2 weitere -
Arbeitsmarkt
Die Mär vom Immigranten im Arbeitsamt
10. Januar 20123PresseuropPresseurop -
29. Dezember 20114El Mundo Madrid
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Italien
Monti überreicht die Rechnung
5. Dezember 20111PresseuropLa Repubblica -
29. November 2011The Sunday Business Post Dublin
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Staatsanleihen, Schuldenkrise
Sparer zeigen Flagge
29. November 20114PresseuropPresseurop -
Presseschau
Schicksalstage für den Euro
28. November 201115Presseurop -
Editorial
“Merkozy” ist nicht allein
25. November 20113Presseurop -
Wer hat Angst vor Deutschland / 5
Unsere schrecklich nette Familie
25. November 201119Die Zeit Hamburg -
Wer hat Angst vor Deutschland / 3
Wir Technokraten mit Goethe unterm Arm
23. November 201115Der Spiegel Hamburg -
Europäische Union
Die Revolution von oben
23. November 20115Libération Paris -
Wer hat Angst vor Deutschland / 2
“Jetzt spricht man deutsh”
22. November 201110Berliner Zeitung Berlin -
Italien
Alle vertrauen Mario Monti
18. November 2011PresseuropCorriere della Sera -
Debatten
Zur Verteidigung der Technokraten
17. November 201110The Guardian London -
Europäische Union
Goldman Sachs meint es gut mit uns
16. November 201115Le Monde Paris -
Krise in der Eurozone
Groupe de Francfort, Europas Kampftruppe
16. November 201111The Spectator London -
Debatte
In den Händen der Technokraten
15. November 201110Financial Times London -
14. November 2011Le Monde Paris
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Schuldenkrise
Europa gegen das Volk?
11. November 201123The Economist London -
Schuldenkrise
Griechenland und Italien, zwei parallele Schicksale
11. November 20115Eleftherotypia Athen -
Editorial
Den Kreis durchbrechen
11. November 20112Presseurop -
10. November 2011La Repubblica Rom
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Italien
Mario Monti, das Wundermittel
10. November 20114La Stampa Turin -
9. November 2011The Daily Telegraph London
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8. November 2011De Groene Amsterdammer Amsterdam
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EFSF
Europas Flop-Fonds
8. November 20111Süddeutsche Zeitung München -
Eurokrise
Berlusconi fiedelt, während Rom brennt
8. November 20116La Stampa Turin -
Editorial
TINA am Schalthebel
4. November 20112Presseurop -
4. November 20112PresseuropLa Repubblica
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Italien
Todesursache Fischfang
31. Oktober 2011La Repubblica Rom -
Eurokrise
Und was ist mit Wachstum?
28. Oktober 20114Les Echos Paris -
27. Oktober 2011The Guardian London
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EU-Gipfel
Es darf gefeuert werden
27. Oktober 20112PresseuropLa Stampa -
26. Oktober 2011PresseuropCorriere della Sera
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25. Oktober 2011De Groene Amsterdammer Amsterdam
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Italien
Lacht Sarkozy ins Gesicht!
25. Oktober 20112PresseuropIl Giornale -
EU-Gipfel
Rom, der ideale Sündenbock
24. Oktober 20117Corriere della Sera Mailand -
Presseschau
Gefährliches Spiel der Ratingagenturen
19. Oktober 201116Presseurop -
Europa
Gebildet, arm, protestierend
17. Oktober 20114PresseuropFrankfurter Rundschau -
Immigration
Großer Aufbruch in Europa
14. Oktober 20113Adevărul Bukarest
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Weil Griechenland dem Tourismus zuliebe seine antiken Denkmäler künstlich aufhübscht, laufen Liebhaber des Kulturerbes Sturm. Dabei tut das Land nur offen, was ganz Europa macht: um höherer Einnahmen willen historische Stätten fleddern.
Lange war Deutschland in Italien als Besserwisser verflucht, aber als Klassenerster respektiert. Mit dem Antritt des korrekten Herrn Monti ändert sich das, und “La Merkel” wird sich an einige Lektionen aus Rom gewöhnen müssen.
Erst sparen, dann liberalisieren. Mario Monti hat “Phase zwei” seines Krisenprogramms eingeläutet: Ein umfangreiches Vorhaben, das bisher geschützte Aktivitäten – wie Taxi- und Fernfahren – für den Wettbewerb öffnen will. Allerdings birgt diese begrüßenswerte Veränderung auch ihre Risiken, warnt ein Wirtschaftsexperte.
Frankreichs Verlust seiner Top-Bonität hat zweierlei Folgen: Nicolas Sarkozy und seine Konkurrenten bei den anstehenden Präsidentschaftswahlen stehen noch stärker unter dem Druck der Märkte, und Europa ist mehr denn je in Nord und Süd gespalten.
Nach Nicolas Sarkozy, der am 9. Januar nach Berlin reiste, war Mario Monti am 11. Januar an der Reihe, mit Angela Merkel über die Rettung der Eurozone zu diskutieren. Er warb für einen flexibleren Umgang mit der Krise und erhielt die gewünschte Unterstützung der Kanzlerin.
Ercolano im Süden Italiens ist die erste Stadt, die keine Schutzgebühren mehr an die Mafia bezahlt. Eine Freiheit, die von Händlern und dem Bürgermeister der Stadt entschieden verteidigt wird
Die Rating-Note aller europäischen Länder ist gefährdet, hat Moody’s am 28. November verkündet. Gleichzeitig steht Italien seitens der Märkte unter hohem Druck. Die Vorschläge zur Krisenbewältigung häufen sich. Aber ist es vielleicht schon zu spät?, fragt sich die europäische Presse.
Eine Familie mit überstrengen Eltern, schwarzen Schafen und tough love: das ist heute Europa, meint ein Redakteur der Zeit und ruft dazu auf, die historisch beispiellose Kultur der Solidarität zu verteidigen.
Was Deutschlands Führung in der EU bedeutet, ist nicht so ganz klar – am wenigsten den Deutschen selbst. Ein Spiegel-Kolumnist sucht die Antwort in zwei Büchern zwischen der verlorenen Seele und dem Genius des Landes.
Die politischen Machtwechsel in Griechenland, Italien und Spanien zeigen, dass die europäischen Politiker die Machtverhältnisse zwischen Gesellschaft und Staat, zwischen Wirtschaft und Politik umwälzen. Nur weiß niemand, wo darin der Platz der Bürger sei, meint der französische Philosoph Etienne Balibar.
“Europa spricht Deutsch”, posaunt Volker Kauder und sorgt damit für Verstimmung bei Deutschlands Nachbarn. – Vielleicht war das aber eine dringend notwendige kalte Dusche, bemerkt die Berliner Zeitung. Denn ein Bund freier Demokratien sieht anders aus.
Die Ernennung von Lucas Papademos und Mario Monti in Griechenland und Italien wurde in der britischen Presse heftig kritisiert. Doch außerhalb Großbritanniens haben Fachexperten oft eine positive Rolle in der Politik gespielt. Deshalb sollten wir aufhören, über die Technokraten herzuziehen, meint der Guardian-Journalist Philip Oltermann.
Mario Monti, Lukas Papademos und Mario Draghi haben eines gemeinsam: Alle drei haben für die amerikanische Investmentbank Goldman Sachs gearbeitet. Kein Zufall, sondern eine Strategie der Einflussnahme, die vielleicht heute an ihre Grenzen gestoßen ist.
Eine kleine Gruppe von nicht gewählten EU-Funktionären rund um Angela Merkel und Nicolas Sarkozy hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Eurozone zu regieren und nicht fügungswillige führende Politiker zu entfernen, schreibt die konservative britische Wochenzeitschrift The Spectator.
Das Eintreffen technokratischer Regierungen in Griechenland und Italien mag zwar die nervösen Märkte beruhigen, doch es könnte auch Wasser auf die Mühlen der populistischen Parteien sein, die den Mangel an Demokratie innerhalb der EU anprangern, meint Gideon Rachman.
Die Bemühungen zur Rettung des Euro können nicht unendlich gegen den Willen der Wähler ablaufen, mein Charlemagne von The Economist.
Ob in Athen oder Rom: Die gewählten Regierungschefs wurden von der Krise weggefegt und durch Technokraten ersetzt, deren Hauptaufgabe darin bestehen wird, jene von Brüssel und den Finanzmärkten geforderten Sparpläne umzusetzen, an denen die Vorgänger gescheitert sind.
Die Unsicherheit, die dem angekündigten – aber bisher nicht vollzogenen – Rücktritt Silvio Berlusconis folgte, lässt das Gespenst von einem Zahlungsausfall Italiens umgehen, das die Eurozone endgütlig zu Fall bringen wird. Die einzige Lösung, die Italiens Präsident gestern andeutete, scheint eine schnelle Regierungsbildung zu sein unter der Führung des ehemaligen EU-Kommissars.
Durch den Druck der Märkte und der europäischen Partner ist es mit Berlusconis verbissenen Versuchen, um jeden Preis an der Macht zu bleiben, allem Anschein nach bald vorbei. Doch sein Abgang wird nicht reichen, um in Italien den Mangel an Glaubwürdigkeit und sozialem wie politischem Zusammenhalt zu beheben.
2002 verbot die EU zum Schutz der Mittelmeerfauna die Schleppnetze und entschädigte die Fischer. Doch für viele von ihnen ist der Thunfisch- und Schwertfischfang viel zu lukrativ. Sie umgehen also das Verbot, mit Hilfe der Mafia.
Bei den Beschlüssen der 17 Euro-Länder wurde ein entscheidendes Thema ausgespart – das Wachstum. Zwei Probleme bleiben damit ungelöst: das Fehlen einer gemeinsamen volkswirtschaftlichen Politik und die wirtschaftlichen Unterschiede zwischen den Mitgliedsländern.
Auf dem jüngsten EU-Gipfel übten sich Deutschland und Frankreich in der Schelte ihrer Partner, vor allem Italiens. Die Presse reagiert pikiert. Kritik an der Berlusconi-Regierung sei sicher gerechtfertigt. Aber das heutige Ausmaß der Krise ist auch auf das zögerliche Handeln in Berlin und Paris zurückzuführen, schreibt der Corriere della Sera.
Wenige Tage vor dem für die Eurozone “entscheidenden” EU-Gipfel stuften die Ratingagenturen Spaniens Kreditwürdigkeit herab und drohten Frankreich und Italiens Banken mit der Senkung ihrer Bonitätsnoten. Ein letzter Angriff, obwohl Brüssel sich um Reaktionen bemüht?, fragt sich die europäische Presse.
Getrieben von der Wirtschaftskrise verlassen viele Europäer ihr Heimatland. Für junge Menschen aus dem Süden und dem Osten liegt die Zukunft derzeit im Norden.