Ungarn
-
Ungarn
Viktor Orbán für die Galerie
7. Februar 20127SME Bratislava -
2. Februar 2012PresseuropNépszava
-
26. Januar 2012Cicero Berlin
-
Mitteleuropa
Wien-Budapest: Reise in die Vergangenheit
23. Januar 201216Le Monde Paris -
20. Januar 20129Respekt Prag
-
Ungarn, EU
Orbán umschifft Fragen der EU-Abgeordenten
19. Januar 2012PresseuropNépszava -
18. Januar 2012Sega Sofia
-
Ungarn-EU
Die Machtprobe hat begonnen
18. Januar 20128PresseuropMagyar Nemzet, Népszava, Népszabadság -
12. Januar 201217Népszabadság Budapest
-
9. Januar 2012Süddeutsche Zeitung München
-
9. Januar 2012PresseuropMagyar Hírlap
-
6. Januar 20129Presseurop
-
Editorial
Orbán und unsere Werte
6. Januar 20124Presseurop -
5. Januar 201231La Stampa Turin
-
Europäische Union
Ungarn geht uns alle an
4. Januar 201239Le Monde Paris -
3. Januar 20129Heti Világgazdaság Budapest
-
2. Januar 2012Le Monde Paris
-
Ungarn
Kapitalismus ohne Ehrgeiz
22. Dezember 2011Magyar Narancs Budapest -
21. Dezember 20111PresseuropPresseurop
-
19. Dezember 2011PresseuropNépszabadság
-
EU-Gipfel
Ungarns diplomatischer Zickzack
12. Dezember 20111PresseuropNépszabadság -
25. November 201127Magyar Nemzet Budapest
-
Ungarn
Entweder ich oder der IWF!
17. November 20111PresseuropHírszerzö -
10. November 201115Respekt Prag
-
Eurokrise
Und was ist mit Wachstum?
28. Oktober 20114Les Echos Paris -
24. Oktober 2011PresseuropNépszabadság
-
Österreich / Tschechien
Die Banken wirbeln mit Bilanzen
11. Oktober 2011PresseuropDie Presse -
Ungarn
Gewerkschaften gegen Orbán
3. Oktober 2011PresseuropNépszabadság -
Österreich/Ungarn
Wiener Banken fürchten "Enteignung"
13. September 20111PresseuropDer Standard -
9. August 20111PresseuropAdevărul
-
5. August 20113PresseuropNezawissimaïa Gaseta
-
Ungarn
Das Modell heißt Peking
4. August 20116Die Zeit Hamburg -
2. August 20111PresseuropDziennik Gazeta Prawna
-
14. Juli 2011Népszabadság Budapest
-
EU-Parlament
Ungarns Verfassung am Pranger
9. Juni 2011PresseuropNépszabadság -
6. Mai 20111Le Temps Genf
-
29. April 20112Wprost Warschau
-
Arbeitsmarkt
Wer spricht hier von Invasion?
29. April 20111Frankfurter Allgemeine Zeitung Frankfurt -
Debatten
Wir Unwürdigen
22. April 20116De Morgen Brüssel -
21. April 20115Die Welt Berlin
-
19. April 20114Népszabadság Budapest
-
19. April 2011PresseuropPresseurop
-
18. April 2011PresseuropHeti Világgazdaság
-
6. April 20114Le Monde Paris
-
Mitteleuropa
Der Euro, kein Stoff zum Träumen
4. April 2011Presseurop -
1. April 20111Týždeň Bratislava
-
Euro-Plus-Pakt
Überflüssig für Osteuropa?
28. März 2011Adevărul Bukarest -
16. März 2011PresseuropNépszabadság
-
Ungarn
Budapest ändert Mediengesetz
8. März 2011PresseuropNépszabadság -
Slowakei-Ungarn
Ein Schritt zur doppelten Staatsbürgerschaft
18. Februar 2011PresseuropSME
Die Stärkung nationaler Werte steht im Zentrum des politischen Projekts des ungarischen Ministerpräsidenten. Seit Anfang des Jahres stellt sich diese Ambition auf der Budaer Burg aus: Fünfzehn Auftragsbilder werden gezeigt
Österreich und Ungarn, Erben des Habsburgerreiches, haben noch eine andere Gemeinsamkeit: ein widersprüchliches Verhältnis zur Geschichte und eine Neigung, politische Entgleisungen zu tolerieren. Zehn Jahre nach den EU-Sanktionen gegen Österreich scheint Ungarn in den 30er Jahren stehen geblieben zu sein.
Nicht nur, dass der ungarische Ministerpräsident an der Spitze eines verschuldeten Landes steht, vom IWF unter Druck gesetzt wird und ihm heute ein Verfahren der EU droht: Auch die Opposition beginnt, sich zu organisieren. Mit der steigenden Armut sinkt der Glauben der Bürger an sein nationalistisches Programm.
Wochenlang wurde geschimpft und diskutiert. Jetzt leitete die EU-Kommission drei Vertragsverletzungsverfahren gegen die ungarische Regierung ein. Wer aber wird zuerst nachgeben: Budapest oder Brüssel? Die ungarischen Medien glauben nicht daran, dass sich viel verändern wird.
Mit ihrer Androhung finanzieller Sanktionen im Falle, dass die Regierung in Budapest keinen Kurswechsel bei der Wirtschaftspolitik und der Justiz vollzieht, scheint die Europäische Union einen Prozess in Gang setzen zu wollen, um den ungarischen Ministerpräsidenten loszuwerden, so wie sie Berlusconi und Papandreou hat fallen lassen. Doch das ist leichter gesagt als getan.
Mehr Macht der Regierung, weniger Macht der Opposition. Der Umbau Ungarns wird von der Presse in In- und Ausland kritisiert. Gleichzeitig versinkt das Land aber immer tiefer in der Finanzkrise, und das Misstrauen der Investoren in die Regierungspolitik wächst.
Um den nationalistischen und identitären Rückzug der aktuellen ungarischen Regierung zu verstehen, muss man in der Geschichte des Landes nachforschen – mit besonderem Augenmerk auf das fragile Bürgertum und den Frust nach militärischen Niederlagen – findet Bruno Ventavoli, Experte für ungarische Literatur.
Viktor Orbáns nationalistischer und autoritärer Kurs darf Europa nicht kalt lassen. Die Union muss Budapest als Gemeinschaft demokratischer Werte und Wirtschaftsunion das Messer auf die Brust setzen, meint Le Monde.
In Budapest wächst der Protest gegen Ministerpräsident Viktor Orbán, dem autoritäre Tendenzen vorgeworfen werden. Doch selbst wenn die internationale Gemeinschaft nun zu reagieren beginnt, sollte sie vermeiden, sich in innere Angelegenheiten des Landes einzumischen, meint der Philosoph Gáspár Miklós Tamás.
Die Diskussionen um die Unabhängigkeit der Zentralbank haben zum Abbruch der Verhandlungen mit IWF und EU geführt. Das macht deutlich, dass Viktor Orbáns Regierung ihre „nationale Revolution“ auch im Bereich der Wirtschaft durchsetzen will. Allerdings sind die dieser Politik zugrunde liegenden Prämissen falsch, betont ein Wirtschaftsexperte.
Das finanziell geschwächte Ungarn hat um Hilfe des Internationalen Währungsfonds gebeten. Bis Januar 2012 soll eine Einigung gefunden werden. Ist Ministerpräsident Viktor Orbán schlicht gescheitert oder handelt es sich um eine Intrige gegen seine Politik der Unabhängigkeit? Ungarns Presse ist gespalten.
Weil sich die Krise der Eurozone verschärft, versuchen die Nicht-Mitglieder Mittel und Wege zu finden, um die Kontrolle über ihr Schicksal in der EU nicht zu verlieren.
Bei den Beschlüssen der 17 Euro-Länder wurde ein entscheidendes Thema ausgespart – das Wachstum. Zwei Probleme bleiben damit ungelöst: das Fehlen einer gemeinsamen volkswirtschaftlichen Politik und die wirtschaftlichen Unterschiede zwischen den Mitgliedsländern.
Viktor Orbáns umstrittenes Mediengesetz ist im Juli vollständig in Kraft getreten. Bilanz nach einem Monat: Massenkündigungen kritischer Journalisten und der Vorwurf, der Regierungschef zwinge die öffentlichen Medien auf seinen Kurs.
Die Bewunderung für den Pomp bei Hofe hat etwas Kindliches. Und doch haben Monarchien auch heute noch ihre Funktion: Als Mittler zwischen verschiedenen Ethnien und Kulturen im Land, schreibt Ian Buruma.
Wie viele Bürger werden das Land verlassen? Deutschland und Österreich öffnen
Arbeitern aus verschiedenen Ländern Mittel- und Osteuropas ihre Grenzen, und die
polnische Regierung fürchtet eine neue Abwanderung von Arbeitskräften.
Am 1. Mai ist es so weit. Polen, Tschechen und andere Osteuropäer dürfen frei in Deutschland arbeiten. Doch einen Ansturm erwartet keiner. Im Gegenteil: Deutsche Firmen müssen die neuen Gastarbeiter heftig umwerben.
Woher kommt nur die vergiftete Atmosphäre in Europa? Die Bürger ziehen sich in sich zurück und die politische Führung weist alle Verantwortung von sich. Ergebnis: Die europäische Idee wird zur Skandalchronik. Aufschrei eines belgischen Kolumnisten.
Die EU-Politik wird den Bürgern stets als alternativlos dargestellt. Das schürt Unbehagen und Misstrauen, in Ungarn ebenso wie in Finnland. Solange es dabei bleibt, wird die Kette der Anti-EU-Wahlen nicht abreißen
Die neue ungarische Verfassung, die am 18. April vom Parlament verabschiedet wurde, ist die Krönung der von Ministerpräsident Viktor Orbán unternommenen "nationalen Revolution“. Doch die Tageszeitung Népszabadság sieht diese Neuauflage von Ideen aus dem 19. Jahrhundert als Gefahr für das Land.
Während die EU an die Mitgliedsstaaten appelliert, weitere Anstrengungen zur Integration der Roma in ihren Ländern zu unternehmen, gehen die Einschüchterungsversuche von rechtsextremen Ungarn gegen die "kriminellen Zigeuner“ weiter. Die Regierung Viktor Orbáns, derzeit Präsident der Europäischen Union, sieht tatenlos zu.
Durch die Krise in der Eurozone kühlte die Begeisterung für die Einheitswährung in den meisten mitteleuropäischen Ländern ab. Heute träumen nur noch die Baltenstaaten vom Euro, schreibt die Rzeczpospolita.
Am 15. März gedachten die Ungarn der Revolution von 1848. Doch in diesem Jahr verschwand das Bild des historischen Freiheitskämpfers Kossuth hinter dem amtierenden Regierungschef Viktor Orbán.
In Brüssel beschlossen Europas Staats- und Regierungschefs einen Pakt für den Euro, der wie eine gemeinsame Garantie für die Einheitswährung wirken soll. Allerdings müssen die europäischen Institutionen jetzt den nötigen Mut aufbringen, diese Maßnahmen auch in die soziale und wirtschaftliche Realität zu überführen, schreibt ein ehemaliger rumänischer Diplomat.