Griechenland
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8. Februar 2012Süddeutsche Zeitung München
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Eurozone
Europa für den Griechen-Exit bereit
8. Februar 20123De Volkskrant Amsterdam -
Denkmäler
Wie Europa sein Kulturerbe entseelt
8. Februar 20121Frankfurter Allgemeine Zeitung Frankfurt -
Schuldenkrise
Warum wir genug von den Griechen haben
7. Februar 201298El Mundo Madrid -
Schuldenkrise
Athen hofft auf Einigung
6. Februar 20122PresseuropTo Ethnos -
Eurozone
Alles klar, Herr Spar-Kommissar?
30. Januar 201261PresseuropPúblico, Le Monde, Ta Nea & 2 weitere -
Griechenland
Elend in Zeiten des Wirtschafts-“Diktats”
30. Januar 201214Libération Paris -
27. Januar 2012Kathimerini Athen
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Eurokrise
Deutschland raus aus dem Euro
27. Januar 2012119The Times London -
Eurokrise
Die Griechenland-Falle
24. Januar 201214Süddeutsche Zeitung München -
23. Januar 2012Kommersant Moskau
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Griechenland
Angespannte Schuldenverhandlungen
23. Januar 20124PresseuropFinancial Times -
Rüstungspolitik
Schöne Waffen für Athen
11. Januar 201234Die Zeit Hamburg -
10. Januar 2012Trouw Amsterdam
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Griechenland
Euro-Ausstieg: ein riskantes Unterfangen
4. Januar 20128PresseuropPresseurop -
Schuldenkrise
Schicksalsjahr 2012?
2. Januar 201263El País Madrid -
Emigration
Ansturm auf Australien
22. Dezember 201115The Guardian London -
Immigration
EU-Justiz krempelt Asylrecht um
22. Dezember 20115Presseurop -
Fremdenfeindlichkeit
Das Gift der Krise
14. Dezember 201110La Stampa Turin -
Debatte
Europas sieben Sünden (1/2)
14. Dezember 201121Die Zeit Hamburg -
9. Dezember 20111PresseuropTo Vima
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2. Dezember 201113Der Spiegel Hamburg
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29. November 2011The Sunday Business Post Dublin
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Griechenland
Die Athen-Biennale oder die Kunst der Krise
28. November 20114Expressen Stockholm -
Wer hat Angst vor Deutschland / 5
Unsere schrecklich nette Familie
25. November 201119Die Zeit Hamburg -
Europäische Union
Die Revolution von oben
23. November 20115Libération Paris -
Immigration
EU weist Flüchtlinge zurück
21. November 20115PresseuropDagens Nyheter -
Debatten
Wo ist der Feind, der uns vereint?
17. November 20118Hospodářské noviny Prag -
Debatten
Zur Verteidigung der Technokraten
17. November 201110The Guardian London -
Europäische Union
Goldman Sachs meint es gut mit uns
16. November 201115Le Monde Paris -
Krise in der Eurozone
Groupe de Francfort, Europas Kampftruppe
16. November 201111The Spectator London -
15. November 2011Kathimerini Athen
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Debatte
In den Händen der Technokraten
15. November 201110Financial Times London -
Griechenland
Papademos: Wandel in der Kontinuität
15. November 2011PresseuropTo Ethnos -
11. November 2011De Volkskrant Amsterdam
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Schuldenkrise
Europa gegen das Volk?
11. November 201123The Economist London -
Schuldenkrise
Griechenland und Italien, zwei parallele Schicksale
11. November 20115Eleftherotypia Athen -
Editorial
Den Kreis durchbrechen
11. November 20112Presseurop -
Griechenland
Oligarchen liegen auf der Lauer
9. November 20119Financial Times London -
Rumänien/Griechenland
Kirche am Tor zum Fegefeuer
9. November 20115România libera Bukarest -
Griechenland
Die neuen Männer mit den alten Problemen
7. November 201112Eleftherotypia Athen -
Griechenlandkrise
Referendum – man bekommt nicht immer, was man will
4. November 201113Rzeczpospolita Warschau -
Eurokrise
Wenn Griechenland ginge...
4. November 201113Le Figaro Paris -
Eurokrise
Willkommen in der Zwangsunion
4. November 201116The Daily Telegraph London -
4. November 2011The Economist London
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3. November 2011NRC Handelsblad Rotterdam
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Eurokrise
Es lebe das Einheitsdenken!
3. November 201110Die Presse Wien -
Griechen-Referendum
Demokratie auf Ramsch-Status
2. November 201118Frankfurter Allgemeine Zeitung Frankfurt -
Griechenland
Papandreou erpresst sich eine Zukunft
2. November 20116To Ethnos Athen -
Eurokrise
Griechenland pokert zu hoch
2. November 20118Le Figaro Paris
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Indem sie, wie Anfang der Woche EU-Kommissarin Neelie Kroes, den Euro-Austritt Griechenlands in Erwägung ziehen, scheinen die Politiker das Terrain auf diese Eventualität vorbereiten zu wollen. Zum selben Zeitpunkt verhandelt Athen noch mit den privaten Gläubigern über einen Forderungsverzicht.
Weil Griechenland dem Tourismus zuliebe seine antiken Denkmäler künstlich aufhübscht, laufen Liebhaber des Kulturerbes Sturm. Dabei tut das Land nur offen, was ganz Europa macht: um höherer Einnahmen willen historische Stätten fleddern.
Das Spiel dauert nun schon seit zwei Jahren: Athen gibt vor, den Forderungen seiner Gläubiger und Partner zu entsprechen, und seine Gläubiger und Partner geben vor, den griechischen Beteuerungen Glauben zu schenken. Angesichts des drohenden Staatsbankrotts sollte diesem Bluff endlich ein Ende gesetzt werden.
Die 130 Milliarden des zweiten Rettungspakets für Griechenland gegen die Vormundschaft eines europäischen Haushalts-Kommissars in Athen: Dieser deutsche Vorschlag gelangte noch vor dem EU-Gipfel an die Öffentlichkeit und ist nicht mehr und nicht weniger als eine Verletzung der Staatshoheit, findet die europäische Presse.
Die Verhandlungen zum griechischen Schuldenschnitt ziehen sich hin. Unterdessen versorgt die Stadt Athen täglich immer mehr Menschen mit zwei Mahlzeiten. Der Sparkurs hat sie nicht nur ihren Job gekostet. Nun knurrt ihnen auch noch der Magen. Bei einigen Griechen ruft diese Situation die Erinnerung an die Zeit der Besetzung wach.
Deutschland wälzt die Sparpolitik auf seine Partner in der Eurozone ab und weigert sich stur gegen eine größere Rolle der EZB und gegen mehr gegenseitige Unterstützung in Sachen Staatsanleihen. Es ist also eher ein Hindernis als ein Rückhalt für die Einheitswährung, findet Anatole Kaletsky.
In Athen geht der Nervenkrieg um den Schuldenschnitt ins Finale. Die Verhandlungen zwischen privaten Gläubigern und Regierung stocken gefährlich. Bevor Griechenland 130 Milliarden Euro Hilfe bekommt, soll es Reformerfolge vorweisen – die aber sind bei allem guten Willen nicht zu erreichen.
Fregatten, Panzer und U-Boote: Griechenland steht am Abgrund, aber an seinem Militär geht jedes Sparpaket vorbei. Und Deutschland profitiert davon.
Nach dem schrecklichen Jahr 2011 bleibt das Schlimmste immer noch möglich, warnt der Politologe José Ignacio Torreblanca. Die Krise könnte die 27 zu einer Wahl zwischen Griechenland und Großbritannien zwingen. Und wieder einmal wird sich alles in Berlin entscheiden.
Für junge Europäer aus krisengebeutelten Ländern ist das florierende Australien zum Land der neuen Chancen geworden. Dies trifft besonders auf eine neue Generation von griechischen Studienabgängern zu, die sich der weltweit größten Gemeinschaft von Auslandsgriechen anschließen.
Die Ermordung zweier Senegalesen in Florenz ist das letzte Zeugnis eines immer stärker werdenden Hasses in Europa. Mit dem Massaker von Utoya, den heftigen Reaktionen auf die Griechenlandkrise, der isolierten Stellung Großbritanniens und dem steigenden Rechtsextremismus nimmt dieser Trend verschiedenste, aber sehr beunruhigende Formen an.
Mit großer Geste schwenken Europas Politiker gerne die Fahne des Gemeinschaftssinns. Doch in der Tagespolitik strafen sie ihre vermeintliche Tugend Lügen. Die Zeit erstellt einen Katalog der Egoismen, die der Gemeinschaft Schaden zufügen.
Es reicht ihm. Der Philosoph hat seinen Schreibtisch verlassen, weil er die Idee von Europa retten will: vor unfähigen Politikern und der dunklen Macht der Märkte.
Eine Familie mit überstrengen Eltern, schwarzen Schafen und tough love: das ist heute Europa, meint ein Redakteur der Zeit und ruft dazu auf, die historisch beispiellose Kultur der Solidarität zu verteidigen.
Die politischen Machtwechsel in Griechenland, Italien und Spanien zeigen, dass die europäischen Politiker die Machtverhältnisse zwischen Gesellschaft und Staat, zwischen Wirtschaft und Politik umwälzen. Nur weiß niemand, wo darin der Platz der Bürger sei, meint der französische Philosoph Etienne Balibar.
Ein Feindbild ist das Beste, um eine kollektive Identität zu schaffen. Doch diese Lebensweisheit aus dem 19. Jahrhundert trifft auf die aktuelle Krise kaum zu. Nur wenn die Europäer ihr Verhältnis zur Macht ändern, können sie gemeinsam die Krise bewältigen, schreibt ein tschechischer Journalist.
Die Ernennung von Lucas Papademos und Mario Monti in Griechenland und Italien wurde in der britischen Presse heftig kritisiert. Doch außerhalb Großbritanniens haben Fachexperten oft eine positive Rolle in der Politik gespielt. Deshalb sollten wir aufhören, über die Technokraten herzuziehen, meint der Guardian-Journalist Philip Oltermann.
Mario Monti, Lukas Papademos und Mario Draghi haben eines gemeinsam: Alle drei haben für die amerikanische Investmentbank Goldman Sachs gearbeitet. Kein Zufall, sondern eine Strategie der Einflussnahme, die vielleicht heute an ihre Grenzen gestoßen ist.
Eine kleine Gruppe von nicht gewählten EU-Funktionären rund um Angela Merkel und Nicolas Sarkozy hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Eurozone zu regieren und nicht fügungswillige führende Politiker zu entfernen, schreibt die konservative britische Wochenzeitschrift The Spectator.
Das Eintreffen technokratischer Regierungen in Griechenland und Italien mag zwar die nervösen Märkte beruhigen, doch es könnte auch Wasser auf die Mühlen der populistischen Parteien sein, die den Mangel an Demokratie innerhalb der EU anprangern, meint Gideon Rachman.
Die Bemühungen zur Rettung des Euro können nicht unendlich gegen den Willen der Wähler ablaufen, mein Charlemagne von The Economist.
Ob in Athen oder Rom: Die gewählten Regierungschefs wurden von der Krise weggefegt und durch Technokraten ersetzt, deren Hauptaufgabe darin bestehen wird, jene von Brüssel und den Finanzmärkten geforderten Sparpläne umzusetzen, an denen die Vorgänger gescheitert sind.
Ein Netz korrupter Sippschaften kontrolliert die Schlüsselbereiche der griechischen Wirtschaft. Vom anhaltenden Durcheinander im Land profitieren sie am meisten, meint der Autor von McMafia.
Die krisengebeutelte Bevölkerung in Bukarest und Athen will nicht mehr die Privilegien der orthodoxen Kirche akzeptieren. Wenn sich nichts ändert, wird die Institution einen hohen kulturellen Preis zahlen müssen, warnt România liberă.
Sozialisten und Konservative haben sich auf eine Übergangsregierung geeinigt. Damit ist die Krise, die das geplante Referendum zum griechischen Rettungsplan ausgelöst hatte, erst einmal überstanden. Was aber die Probleme angeht, ist für die Griechen alles beim Alten geblieben.
Die EU-Führung sei von politischer und wirtschaftlicher Zusammenlegung besessen und das sei der Ursprung der aktuellen Krise, die die Eurozone erschüttert, schreibt Marek Magierowski.
Und würde Griechenland aus der EU austreten, was dann? Es käme zu neuen geopolitischen Umwälzungen im Balkan, warnt Giorgos Prevelakis, Professor für Geopolitik. Die EU selbst müsste sich zudem eingestehen, dass ihr es in dreißig Jahren Mitgliedschaft nicht gelungen ist, das Land zu “europäisieren”.
Frankreich und Deutschland sind zu großen Teilen verantwortlich für die Vereitelung des vom griechischen Ministerpräsidenten Giorgos Papandreou geplanten Referendums über das Rettungspaket der EU und des IWF. Eine bloße Zurschaustellung von Macht, die nichts Gutes für eine Union gleichberechtigter Mitglieder verheißt.
Unverantwortlich? Pokerspiel? – Die Reaktionen auf das griechische Referendum zeigen, wie stark die “Brüsseler Glaubenskongregation” an ihren Dogmen festhält. Das ist gut so, schreibt der Chefredakteur der Presse: Denn Häresie ist Europas letzte Chance.
Wer seinem Volk eine Schicksalsfrage zur Abstimmung vorlegt, gilt in Europa als gemeingefährlich. Das ist die Botschaft der Märkte und seit Montag Abend auch der Politik.
Um auf den Protest seines Volks zu reagieren, will der griechische Regierungschef lieber das Volk befragen, als vorgezogene Wahlen abzuhalten. Damit rettet Papandreou zwar seinen eigenen Kopf, lässt den Griechen aber keine wirkliche Wahl.
Griechenlands Regierungschef will den Rettungsplan für sein Land einer Volksabstimmung unterziehen. Das ist gefährlich und verantwortungslos, klagt der Figaro.