Europäische Union
-
8. Februar 2012Süddeutsche Zeitung München
-
Eurozone
Europa für den Griechen-Exit bereit
8. Februar 20126De Volkskrant Amsterdam -
7. Februar 2012
-
Schuldenkrise
Warum wir genug von den Griechen haben
7. Februar 2012106El Mundo Madrid -
Institutionen
Eurokraten Blues
6. Februar 201210Le Temps Genf -
Flugverkehr
China versetzt EU-Steuer einen Schlag
6. Februar 201210PresseuropFinancial Times -
3. Februar 2012The Economist London
-
Deutschland
Nennt uns Nazis, wenn’s euch Spaß macht
3. Februar 2012264Die Zeit Hamburg -
Editorial
Die neue Ordnung
3. Februar 201219Presseurop -
Eurozone
Schützt die EZB vor Griechenland
2. Februar 20128De Tijd Antwerpen -
1. Februar 2012Süddeutsche Zeitung München
-
1. Februar 201214El País Madrid
-
1. Februar 20123PresseuropThe Irish Times
-
EU-Gipfel
Die Don Quijotes aus Brüssel
31. Januar 201248El País Madrid -
EU-Gipfel
Polen nicht 100% glücklich
31. Januar 2012PresseuropGazeta Wyborcza, Dziennik Gazeta Prawna -
30. Januar 2012De Volkskrant Amsterdam
-
Deutschland-Italien
Leviten lesen auf Italienisch
30. Januar 201223Die Zeit Hamburg -
Eurozone
Alles klar, Herr Spar-Kommissar?
30. Januar 201261PresseuropPúblico, Le Monde, Ta Nea & 2 weitere -
Griechenland
Elend in Zeiten des Wirtschafts-“Diktats”
30. Januar 201214Libération Paris -
Editorial
Wetten dass..., Angela?
27. Januar 20124Presseurop -
Eurokrise
Deutschland raus aus dem Euro
27. Januar 2012119The Times London -
Schuldenkrise
10 Thesen gegen den Aberwitz
27. Januar 201224Süddeutsche Zeitung München -
Gipfel in Davos
Cameron trommelt gegen Deutsche und Franzosen
27. Januar 20127PresseuropFinancial Times -
26. Januar 201211The New York Times New York
-
26. Januar 20127PresseuropLa Stampa, Le Monde, Gazeta Wyborcza & 3 weitere
-
Europäische Kommission
Santer kommt zurück
25. Januar 20124PresseuropThe Daily Telegraph -
25. Januar 20121Gazeta Wyborcza Warschau
-
25. Januar 20127PresseuropLa Repubblica
-
25. Januar 201224 heures Lausanne
-
EU-Iran
“Die letzte Eskalationsstufe”
24. Januar 201212PresseuropLe Figaro, Süddeutsche Zeitung, The Daily Telegraph, La Vanguardia -
Internet
ACTA non grata
24. Januar 2012PresseuropGazeta Wyborcza -
Kroatien
Schwaches Ja zur EU
23. Januar 20122PresseuropNovi List, Slobodna Dalmacija, Jutarnji List -
Diplomatie
Öl-Embargo gegen Iran: Europa macht Ernst
23. Januar 20122PresseuropEl Mundo -
Mitteleuropa
Wien-Budapest: Reise in die Vergangenheit
23. Januar 201216Le Monde Paris -
Kroatien
Ohne Enthusiasmus in die Union
20. Januar 201215Tportal Zagreb -
Lebensmittel
Europas Reste-Berg
20. Januar 20124PresseuropEl País -
19. Januar 201267De Morgen Brüssel
-
19. Januar 2012The Nation Bangkok
-
Ungarn, EU
Orbán umschifft Fragen der EU-Abgeordenten
19. Januar 2012PresseuropNépszava -
Krise in der Eurozone
Europäische Ratingagentur in Planung
19. Januar 20126PresseuropDiário de Notícias -
Europäisches Parlament
Hurrikan Schulz folgt auf Buzek den Leisen
18. Januar 20123PresseuropGazeta Wyborcza, Financial Times Deutschland, Wprost, Der Spiegel -
Flüchtlinge
Die Gestrandeten, von denen keiner spricht
18. Januar 20122PresseuropDie Tageszeitung -
Ungarn-EU
Die Machtprobe hat begonnen
18. Januar 20128PresseuropMagyar Nemzet, Népszava, Népszabadság -
17. Januar 2012La Libre Belgique Brüssel
-
Eurokrise
Draghi drängt zu schnellem Handeln
17. Januar 20124PresseuropIl Sole-24 Ore -
Eurokrise
Die Selbstherabstufung der Politik
16. Januar 201263Financial Times London -
Schuldenkrise
Der nackte Kaiser von Standard & Poor’s
16. Januar 201215PresseuropCorriere della Sera, Die Presse, Diário de Notícias & 2 weitere -
16. Januar 201211Le Monde Paris
-
16. Januar 2012
-
Editorial
Dreiecksverhältnis
13. Januar 20129Presseurop
- 1
- 2
- 3
- 4
- 5
- 6
- 7
- 8
- 9
- …
- nächste Seite ›
- letzte Seite »
Indem sie, wie Anfang der Woche EU-Kommissarin Neelie Kroes, den Euro-Austritt Griechenlands in Erwägung ziehen, scheinen die Politiker das Terrain auf diese Eventualität vorbereiten zu wollen. Zum selben Zeitpunkt verhandelt Athen noch mit den privaten Gläubigern über einen Forderungsverzicht.
Das Spiel dauert nun schon seit zwei Jahren: Athen gibt vor, den Forderungen seiner Gläubiger und Partner zu entsprechen, und seine Gläubiger und Partner geben vor, den griechischen Beteuerungen Glauben zu schenken. Angesichts des drohenden Staatsbankrotts sollte diesem Bluff endlich ein Ende gesetzt werden.
Der am 7. Februar 1992 unterzeichnete Maastrichter Vertrag verlieh der EU-Kommission und ihren Beamten Entscheidungsbefugnisse wie nie zuvor. Zwei Jahrzehnte später ist ihr Traum am Vorrang der Wirtschaft vor der Politik gescheitert, und die Krise hat sie zu Sündenböcken gemacht.
“Gauleiter”, “Besatzungsmacht” – es ist jedes Mal dasselbe: Berlin versucht seine Position in der Eurokrise durchzusetzen und wird im Gegenzug mit Nazi-Vergleichen überzogen. Die Zeit überlegt, wie die Deutschen damit umgehen sollten.
Eine Staatspleite Griechenlands ist weiterhin nicht ausgeschlossen. Sie würde die Europäische Zentralbank gefährden. Um das zu vermeiden, müssen die Staaten in die Tasche greifen und Garantien geben, meint der Wirtschaftswissenschaftler Melvyn Krauss.
Die Arbeitslosigkeit in der Union erreicht Höchstmarken. Heute sieht sich ein Viertel aller Europäer, die bisher noch einen anständigen Lebensstandard besaßen, der Gefahr ausgesetzt, ins soziale Abseits zu gelangen.
Ihre Titel klingen pompös: Fiskalpakt und “Programm zur Förderung des Wirtschaftswachstums”. Ansonsten dienen die auf dem EU-Gipfel beschlossenen Maßnahmen im besten Fall dazu, die Fehler der letzten eineinhalb Jahre auszumerzen. Im schlimmsten Fall sind sie einfach nur ein schlechter Witz.
Lange war Deutschland in Italien als Besserwisser verflucht, aber als Klassenerster respektiert. Mit dem Antritt des korrekten Herrn Monti ändert sich das, und “La Merkel” wird sich an einige Lektionen aus Rom gewöhnen müssen.
Die 130 Milliarden des zweiten Rettungspakets für Griechenland gegen die Vormundschaft eines europäischen Haushalts-Kommissars in Athen: Dieser deutsche Vorschlag gelangte noch vor dem EU-Gipfel an die Öffentlichkeit und ist nicht mehr und nicht weniger als eine Verletzung der Staatshoheit, findet die europäische Presse.
Die Verhandlungen zum griechischen Schuldenschnitt ziehen sich hin. Unterdessen versorgt die Stadt Athen täglich immer mehr Menschen mit zwei Mahlzeiten. Der Sparkurs hat sie nicht nur ihren Job gekostet. Nun knurrt ihnen auch noch der Magen. Bei einigen Griechen ruft diese Situation die Erinnerung an die Zeit der Besetzung wach.
Deutschland wälzt die Sparpolitik auf seine Partner in der Eurozone ab und weigert sich stur gegen eine größere Rolle der EZB und gegen mehr gegenseitige Unterstützung in Sachen Staatsanleihen. Es ist also eher ein Hindernis als ein Rückhalt für die Einheitswährung, findet Anatole Kaletsky.
Es ist der Wahnsinn, der zur Selbstverständlichkeit wurde: Seit Jahren wird das Gemeinwesen geplündert und die Demokratie ruiniert. Der deutsche Schriftsteller Ingo Schulze hat genug. Zehn Gründe, sich selbst wieder ernst zu nehmen.
Die EU hat so strenge Sanktionen wie nie zuvor gegen Erdölimporte aus dem Iran verhängt und hofft, damit dessen vermeintliches Atomwaffenprogramm zu konterkarieren. Doch was wird das für Konsequenzen haben?
Während sich die polnische Regierung anschickt, das ACTA-Abkommen gegen Internet-Piraterie zu unterzeichnen, gehen Tausende junger Internetnutzer aus Protest auf die Straße. Wie viele andere Europäer befürchten sie, das Abkommen könne “ihre Lebensentscheidungen und ihre freien Identitätsäußerungen als Piraterie bezeichnen”, wie der Internet-Anthropologe Piotr Cichocki erklärt.
Im Atomstreit mit dem Iran will die EU will durch ein Öl-Embargo und das Einfrieren der Aktivität iranischer Banken in Europa Druck auf Teheran ausüben. Die europäische Presse hält diese Maßnahmen für gewagt.
Die Kroaten wollen in die Europäischen Union, und in Brüssel atmet man erleichtert auf. Wäre da nicht die rekordverdächtig niedrige Beteiligung, sorgt sich die kroatische Presse.
Österreich und Ungarn, Erben des Habsburgerreiches, haben noch eine andere Gemeinsamkeit: ein widersprüchliches Verhältnis zur Geschichte und eine Neigung, politische Entgleisungen zu tolerieren. Zehn Jahre nach den EU-Sanktionen gegen Österreich scheint Ungarn in den 30er Jahren stehen geblieben zu sein.
Am 22. Januar soll Kroatien per Volksentscheid den EU-Beitrittsvertrag ratifizieren. Doch zu einem Zeitpunkt, in welchem Europa allenthalben kriselt, war die Wahlkampagne eher von nationalistischer Rhetorik geprägt.
Heute, in Zeiten der Krise, braucht die europäische Integration eine neue Legitimität, die über das ursprüngliche Prinzip der Väter der Union „Nie wieder Krieg“ hinausgeht. Die europäischen Politiker sollten beim Wähler verteidigen, was die Union den Menschen konkret bieten kann, anstatt weiterhin das Abschreckungsargument „Krieg“ zu benutzen, meint Paul Schaeffer.
Die Wahl von Martin Schulz zum Vorsitzenden des Europäischen Parlaments dürfte einen neuen Wind durch den Saal wehen lassen. Nach dem überaus verträglichen Polen Jerzy Buzek will der geschäftige, ambitionierte deutsche Sozialdemokrat Schwung in die Brüsseler Institutionen bringen.
Wochenlang wurde geschimpft und diskutiert. Jetzt leitete die EU-Kommission drei Vertragsverletzungsverfahren gegen die ungarische Regierung ein. Wer aber wird zuerst nachgeben: Budapest oder Brüssel? Die ungarischen Medien glauben nicht daran, dass sich viel verändern wird.
Nach der kollektiven Herabstufung von neun Ländern der Eurozone, darunter Frankreich, ist deutlich geworden, dass sich die EU-Politik mit ihrer Kombination von Rettungsfonds und Sparpolitik erschöpft hat. Zeit für Angela Merkel und ihre Partner, eine glaubwürdige Lösung zu finden.
Mit der Herabstufung der Bonität von neun Ländern der Eurozone hat die Ratingagentur Standard & Poor’s nur bestätigt, was die Märkte längst wissen: Der Eurozone geht es vor allem deshalb schlecht, weil ihre Mitgliedsstaaten nicht in der gleichen Liga spielen.
Frankreichs Verlust seiner Top-Bonität hat zweierlei Folgen: Nicolas Sarkozy und seine Konkurrenten bei den anstehenden Präsidentschaftswahlen stehen noch stärker unter dem Druck der Märkte, und Europa ist mehr denn je in Nord und Süd gespalten.