Tschechien
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Haushaltspakt
Prag bleibt lieber außen vor
31. Januar 2012PresseuropHospodářské noviny -
5. Januar 2012L'Hebdo Lausanne
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Geschichte
Die Bücher der Dissidenten
27. Dezember 2011Lidové noviny Prag -
Tschechische Republik
In Prag ist Europa manchmal sehr weit weg
20. Dezember 20116Lidové noviny Prag -
Schengen-Raum
Liechtenstein lässt die Grenzen fallen
20. Dezember 20111PresseuropVolksblatt -
Tschechische Republik
Václav Havel – weder Engel noch Gott
19. Dezember 20111Hospodářské noviny Prag -
Presseschau
Europa hat einen Vater verloren
19. Dezember 2011PresseuropLa Repubblica, De Morgen, Libération & 4 weitere -
Tschechische Republik
Mit oder ohne Europa, die Qual der Wahl
9. Dezember 2011PresseuropHospodářské noviny -
Österreich
Verschärfung der Kreditvergabe im Osten
24. November 2011PresseuropDie Presse -
Tschechische Republik
Der “Wahnsinnige” ist tot
11. November 2011PresseuropLidové noviny -
10. November 201115Respekt Prag
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Eurokrise
Und was ist mit Wachstum?
28. Oktober 20114Les Echos Paris -
Österreich / Tschechien
Die Banken wirbeln mit Bilanzen
11. Oktober 2011PresseuropDie Presse -
Tschechische Republik | Niederlande
Cannabis – Medikament oder harte Droge?
6. Oktober 20111PresseuropDe Volkskrant -
Tschechische Republik
In Varnsdorf ist die Luft für Roma dünn
5. Oktober 20112Hospodářské noviny Prag -
Tschechische Republik
Bosse wollen Korruption stoppen
19. September 2011Presseurop -
Tschechische Republik
Atommacht im Kern Europas
8. September 20111PresseuropHospodářské noviny -
Tschechische Republik
Tschechische Armee speckt ab
31. August 2011PresseuropLidové noviny -
Zentraleuropa
Die ehemalige DDR: der neue Wilde Westen
29. August 2011Lidové noviny Prag -
Schuldenkrise
Höhere Kreditwürdigkeit der Tschechen
25. August 2011PresseuropHospodářské noviny -
Tschechische Republik, Slowakei
Die Invasion von 1968 aus sowjetischer Sicht
22. August 2011PresseuropMladá Fronta DNES -
Tschechische Republik
Bátora erschüttert Petr Nečas’ Regierung
18. August 2011PresseuropMladá Fronta DNES -
Tschechische Republik
Euro-Beitritt, jetzt erst recht
8. August 20117Respekt Prag -
Eine Stadt in Europa
Slavonice, die Bohème in Mähren
19. Juli 2011Lidové noviny Prag -
21. Juni 20118De Volkskrant Amsterdam
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Tschechische Republik
"Soziales Armageddon“ in Prag
17. Juni 20112PresseuropLidové noviny -
Tschechische Republik
Toleranztest Streik
16. Juni 2011PresseuropHospodářské noviny -
Tschechische Republik
Mit dem Rad gegen Sparkurs
13. Juni 2011PresseuropHospodářské noviny -
Atomkraft
Zur Sicherheit nach Brüssel
9. Juni 20114Respekt Prag -
Tschechische Republik
Kunstwerke flugs nach Hause
1. Juni 2011PresseuropLidové noviny -
Tschechische Republik
Parteienfinanzierung auf der Anklagebank
2. Mai 2011PresseuropHospodářské noviny -
29. April 20112Wprost Warschau
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Arbeitsmarkt
Wer spricht hier von Invasion?
29. April 20111Frankfurter Allgemeine Zeitung Frankfurt -
Tschechische Republik – Polen
Streit um Grenzgebiete
26. April 2011PresseuropLidové noviny -
Tschechische Republik
Schlappe für den Saubermann
20. April 2011PresseuropLidové noviny -
Tschechische Republik
Ein Land vorm Nervenzusammenbruch
14. April 2011PresseuropLidové noviny -
Tschechische Republik
Neuer Skandal für die „saubere“ Regierung
7. April 20111PresseuropHospodářské noviny -
Mitteleuropa
Der Euro, kein Stoff zum Träumen
4. April 2011Presseurop -
31. März 20113Hospodářské noviny Prag
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Euro-Plus-Pakt
Überflüssig für Osteuropa?
28. März 2011Adevărul Bukarest -
Tschechische Republik
Militärkommando stürmt Fernsehen
14. März 2011PresseuropLidové noviny -
Tschechische Republik
Buchmarkt Opfer der Rentenreform
10. März 20111PresseuropMladá Fronta DNES -
Rumänien
Europas Arme
3. März 2011PresseuropRevista 22 -
Tschechische Republik
Polizisten fordern Recht auf Nebenjobs
2. März 2011PresseuropLidové noviny -
Tschechische Republik
Schüler lernen den Wettbewerb mit Chinesen
1. März 20111PresseuropMladá Fronta DNES -
EU – Libyen
Libyens Kampf, Europas Schmach
23. Februar 20112El País Madrid -
EU-Libyen
Machtprobe mit Gaddafi
21. Februar 2011PresseuropPresseurop -
Tschechische Republik
Abwanderung der Ärzte abgewendet
17. Februar 2011PresseuropHospodářské noviny -
Polen / Deutschland
Protest gegen Geschichtsumschreibung
15. Februar 2011PresseuropGazeta Wyborcza -
10. Februar 20113Lidové noviny Prag
Sie haben die Werke Václav Havels und aller im kommunistischen Regime der Tschechoslowakei verbotenen Schriftsteller verlegt. Vierzig Jahre ist es her, dass Zdena und Josef Škvorecký in Toronto mit Sixty-Eight Publishers einen der wichtigsten osteuropäischen Dissidentenverlage gründeten.
Zwanzig Jahre nach der "Rückkehr nach Europa", für die der ehemalige, am 18. Dezember verstorbenen Präsidenten Václav Havel eintrat, stehen sich zwei politische Bewegungen in der tschechischen Debatte um die Europäische Union gegenüber. Beiden fehlt es jedoch an Ideen für eine erfolgreiche Zukunft der EU.
Der ehemalige tschechische Präsident wollte nicht Macht um der Macht Willen, sondern wurde während der 22 Jahre der postkommunistischen Entwicklung seines Landes unentbehrlich. Die Prager Tageszeitung Hospodářské noviny ehrte ihn nach seinem Tod am 18. Dezember.
Die europäische Presse erweist dem Schriftsteller, Dissidenten und ersten Präsidenten der postkommunistischen Tschechoslowakei beinahe einstimmig die letzte Ehre. Václav Havel starb im Alter von 75 Jahren am 18. Dezember an Krebs.
Weil sich die Krise der Eurozone verschärft, versuchen die Nicht-Mitglieder Mittel und Wege zu finden, um die Kontrolle über ihr Schicksal in der EU nicht zu verlieren.
Bei den Beschlüssen der 17 Euro-Länder wurde ein entscheidendes Thema ausgespart – das Wachstum. Zwei Probleme bleiben damit ungelöst: das Fehlen einer gemeinsamen volkswirtschaftlichen Politik und die wirtschaftlichen Unterschiede zwischen den Mitgliedsländern.
In der tschechischen Kleinstadt Varnsdorf, fünfhundert Meter von der deutschen Grenze entfernt, machen seit Wochen Neonazis mit Demos gegen die Roma-Gemeinschaft — eine Minderheit von 500 Menschen bei 16.000 Einwohnern insgesamt — mobil. Im Ort eskalieren die Spannungen zwischen der Bevölkerung und einer Gemeinschaft, deren Integration immer noch problematisch ist.
Immer mehr Polen kommen in die ehemalige DDR. Sie füllen die durch die Massenabwanderung der „Ossis” nach dem Fall der Berliner Mauer entstandene Lücke. Lidové noviny fordert die Tschechen auf, dem Beispiel zu folgen und damit die Grenzen von Mitteleuropa aufzuweichen.
Gerade jetzt, wo die Existenz der Gemeinschaftswährung durch die Schuldenkrise bedroht wird, soll Prag der Eurozone beitreten? Die Idee mag geradezu hanebüchen erscheinen. Dabei wäre genau das vernünftig, meint eine tschechische Journalistin.
1992 hat sich die Tschechoslowakei friedlich geteilt und bis heute bereuen die Tschechen und Slowaken diese Entscheidung nicht. Warum also nicht genauso in Belgien verfahren, schlägt der Korrespondent für Zentral- und Osteuropa der Volkskrant vor.
Die nukleare Sicherheit darf nicht allein in den Händen der Mitgliedsstaaten liegen, meint Respekt. Eine gemeinsame Aufsicht würde den Anhängern der Kernenergie einerseits zu mehr Glaubwürdigkeit verhelfen. Andererseits wäre so der Einfluss der Energieriesen auf die Politik eingeschränkt.
Wie viele Bürger werden das Land verlassen? Deutschland und Österreich öffnen
Arbeitern aus verschiedenen Ländern Mittel- und Osteuropas ihre Grenzen, und die
polnische Regierung fürchtet eine neue Abwanderung von Arbeitskräften.
Am 1. Mai ist es so weit. Polen, Tschechen und andere Osteuropäer dürfen frei in Deutschland arbeiten. Doch einen Ansturm erwartet keiner. Im Gegenteil: Deutsche Firmen müssen die neuen Gastarbeiter heftig umwerben.
Durch die Krise in der Eurozone kühlte die Begeisterung für die Einheitswährung in den meisten mitteleuropäischen Ländern ab. Heute träumen nur noch die Baltenstaaten vom Euro, schreibt die Rzeczpospolita.
Die Schlesier haben ihre eigene Sprache, eine lange gemeinsame Geschichte und leben in einer der reichsten Regionen Polens. Mit immer mehr Nachdruck fordern sie die Autonomie.
In Brüssel beschlossen Europas Staats- und Regierungschefs einen Pakt für den Euro, der wie eine gemeinsame Garantie für die Einheitswährung wirken soll. Allerdings müssen die europäischen Institutionen jetzt den nötigen Mut aufbringen, diese Maßnahmen auch in die soziale und wirtschaftliche Realität zu überführen, schreibt ein ehemaliger rumänischer Diplomat.
Wie können sich die Europäer angesichts der Massaker des Gaddafi-Regimes mit Rufen nach Mäßigung zufriedengeben und sich vor einer Flüchtlingswelle fürchten? Die Tageszeitung El País empört sich.
Der Vergleich der Aufstände in der arabischen Welt mit dem Ende der kommunistischen Regimes hinkt, schreibt ein tschechischer Journalist, da die kulturellen und politischen Traditionen grundverschieden seien. Was nicht bedeuten soll, dass nicht auch dort eines Tages die Demokratie siegen könne.