Kroatien
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Kroatien: „Versenkt die EU unsere nächsten Milliarden hier?”
23. Mai 2013304PresseuropBild -
Kroatien: „Bandić stärker als SDP und HDZ zusammengenommen“
20. Mai 201327PresseuropVečernji list -
Kroatien: Nach dem EU-Beitritt ist Schengen das Ziel
3. Mai 2013631PresseuropDer Standard -
Erweiterung: Krise bringt Beitrittskandidaten ins Grübeln
2. Mai 201311712PresseuropRzeczpospolita -
Serbien-Kroatien: Ende der Eiszeit
30. April 201329PresseuropDanas -
Kroatien: Regeln müssen befolgt werden
23. April 20131177 Le Temps Genf -
Kroatien : Kroatien: Niederlage für die SDP
15. April 2013392PresseuropJutarnji List -
Europawahlen : Kroatiens erstes Mal
12. April 2013642PresseuropTportal , Novi List, Jutarnji List -
Balkan: Slowenien unterstützt einstimmig EU-Beitritt Kroatiens
3. April 201320PresseuropDelo -
Kroatien: Langer Hürdenlauf in die EU
27. März 201322212 Jutarnji List Zagreb -
Kroatien: 655 Millionen Euro. Vukovar, Osijek, Rijeka und Porec werden als erste vom EU-Geld profitieren.
27. März 2013432PresseuropVečernji list -
Fußball: Politische Spiele in Budapest und Zagreb
22. März 2013303PresseuropNépszabadság, Jutarnji List -
Balkans: Slowenien lässt uns in die EU beitreten und wir lassen Sloweniens Banken ins Land
12. März 2013241PresseuropJutarnji List -
Kroatien-Slowenien: „Endlich! Der Weg ist frei! In 114 Tagen gehören wir zur EU“
8. März 20135714PresseuropJutarnji List -
Nahost: Kroatische Waffen in den Händen syrischer Rebellen?
27. Februar 2013462PresseuropLa Libre Belgique -
Kroatien-Slowenien: „Kroatien erhält weniger, als es sollte, Slowenien zahlt mehr, als es wollte.“
8. Februar 201331PresseuropVečernji list -
Kroatien-Slowenien: Einigung ist Pflicht
6. Februar 2013963 Tportal Zagreb -
Kroatien: Beitritt mit Hindernissen
4. Februar 20131139 NRC Handelsblad Amsterdam -
Banken: „Kroatien und Slowenien vor Beilegung des Bankenstreits“
31. Januar 201320PresseuropNovi List -
Kroatien: Der Präsident, der weiß, wo die Musik spielt
20. Dezember 2012131 Le Monde Paris -
Die letzten Titelseiten: 18. Dezember 2012
18. Dezember 2012PresseuropMladá Fronta DNES, România libera, Trouw & 4 weitere -
Balkan: Unbeglichene Kriegsrechnungen
3. Dezember 20121835 Tygodnik Powszechny Krakau -
Kroatien: Ivo Sanader, Fall eines fast perfekten Staatsmanns
21. November 2012462PresseuropJutarnji List, Die Presse -
Die letzten Titelseiten: 20. November 2012
20. November 201215PresseuropThe Independent, Svenska Dagbladet, Večernji list & 4 weitere -
Balkan: Markač und Gotovina: Freispruch reißt alte Wunden auf
19. November 2012572PresseuropNovi List, Jutarnji List, Poslovni Dnevnik & 2 weitere -
Die letzten Titelseiten: 16. November 2012
16. November 201224Presseurop24 Sata, El Periódico de Catalunya, The Economist & 4 weitere -
Geschichte: Das Jugoslawien-Syndrom bedroht die EU
15. Oktober 201242336 De Volkskrant Amsterdam -
Die letzten Titelseiten: 6. August 2012
6. August 201217PresseuropLa Repubblica, Die Welt, La Razón & 4 weitere -
Die letzten Titelseiten: 1. Juni 2012
1. Juni 201227PresseuropThe Irish Times, La Vanguardia, Financial Times & 5 weitere -
Kroatien: Schwaches Ja zur EU
23. Januar 2012992PresseuropNovi List, Slobodna Dalmacija, Jutarnji List -
Die letzten Titelseiten: 23. Januar 2012
23. Januar 201225PresseuropVečernji list, Lapin Kansa, La Croix & 4 weitere -
Kroatien: An der Tür
20. Januar 201292 Le Vif/L’Express Brüssel -
Kroatien: Ohne Enthusiasmus in die Union
20. Januar 201214715 Tportal Zagreb -
Die letzten Titelseiten: 18. Januar 2012
18. Januar 201225PresseuropDie Presse, Financial Times Deutschland, Financial Times Deutschland & 5 weitere -
Eurokrise : Wird die EU wie Titos Jugoslawien enden?
5. Januar 201237167 Politika Belgrad -
Kroatien: Willkommen im Club
9. Dezember 201143 Al-Mustaqbal Beirut -
Die letzten Titelseiten: 5. Dezember 2011
5. Dezember 201121Presseurop -
Kroatien: EU-Beitritt: Vom Traum zum Albtraum?
1. Dezember 20111012 Tportal Zagreb -
Die letzten Titelseiten: 18. November 2011
18. November 201120Presseurop -
Europäische Union : Erweiterte Illusionen
13. Oktober 2011853 Dagens Nyheter Stockholm -
Ex-Jugoslawien: Balkan im Größenwahn
3. Oktober 20113535 Jutarnji List Zagreb -
Kroatien: EU im Zentrum des Wahlkampfes
23. September 20112PresseuropVečernji list -
Deutschland –Serbien : Besuch mit klarer Botschaft
22. August 2011PresseuropDer Tagesspiegel -
Erweiterung: Guter Rat
29. Juni 201140 Le Vif/L’Express Brüssel -
Kroatien: Der Weg nach Europa ist noch weit
13. Juni 2011751 Novi List Rijeka -
Kroatien: EU öffnet die Tür
8. Juni 20113PresseuropJutarnji List -
Kroatien: Papst plädiert für EU-Beitritt
6. Juni 2011PresseuropVečernji list -
Editorial: Balkanblues
27. Mai 2011341Presseurop -
Balkan: Kroatien im Angesicht seiner Geschichte
20. April 2011563 Novi List Rijeka -
Kroatien: Held eines verdammten Landes
15. April 20111PresseuropVečernji list
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Erstmals seit Beginn der Finanzkrise wird am 1. Juli ein weiteres Land der EU beitreten: Kroatien. Allerdings darf diese Ausnahmesituation nicht dazu führen, dass die Anforderungen an die Achtung der Rechtsstaatlichkeit vergessen werden.
Es steht fest: Kroatien wird am 1. Juli neues Mitglied der EU und das nach 20 jährigen Verhandlungen. Der Grund für diesen langen Prozess liegt sicher darin, dass die 27 Mitgliedsstaaten mit den vorherigen Erweiterungen keine guten Erfahrungen gemacht haben.
Fest an den Gedanken an die eigene Souveränität gekrallt, führen EU-Beitrittskandidat Kroatien und Mitglied Slowenien ihre Streits um Banken und Grenzen ins Endlose. Welch kultureller Unterschied zu den älteren EU-Staaten, die Konflikte notfalls auf Kosten ihrer Hoheit beilegen.
Die Niederlande haben als 22. Land der Europäischen Union den für den 1. Juli vorgesehenen EU-Beitritt Kroatiens ratifiziert. Eine gerechte Entscheidung, findet das NRC Handelsblad, auch wenn die 27 beim Beitritt Bulgariens und Rumäniens zu nachgiebig waren und deshalb nun mit Zagreb strenger vorgehen.
Im Jahr 2013 wird der kroatische Staatschef viel zu tun haben: Am 1. Juli 2013 tritt sein Land der Europäischen Union bei. Der untypische Präsident wird also warten müssen, bevor er sich wieder ans Klavier setzen und seine Oper über John Lennon fertigstellen kann.
Die Freisprechung der beiden kroatischen Generäle und eines ehemaligen kosovarischen Premiers hat den Streit über eine beliebte Frage im ehemaligen Jugoslawien neu entfacht: Wer war in dem Krieg vor knapp zwanzig Jahren das Opfer und wer der Angreifer?
Der Freispruch der Generäle Gotovina und Markač durch den Internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien rettet Kroatiens Ehre, behebt aber nicht alle Fragen über die jüngere Vergangenheit des Landes, findet die Presse in der Region. In Serbien wird die Nachricht schlecht aufgenommen.
Im Norden verdient man das Geld, im Süden gibt man es aus: In der Eurozone hört man immer mehr Stimmen, die an die Situation im ehemaligen Jugoslawien vor 25 Jahren erinnern. Die Politiker Europas täten gut daran, den Nord-Süd-Konflikt ernst zu nehmen.
Die Kroaten wollen in die Europäischen Union, und in Brüssel atmet man erleichtert auf. Wäre da nicht die rekordverdächtig niedrige Beteiligung, sorgt sich die kroatische Presse.
Am 22. Januar soll Kroatien per Volksentscheid den EU-Beitrittsvertrag ratifizieren. Doch zu einem Zeitpunkt, in welchem Europa allenthalben kriselt, war die Wahlkampagne eher von nationalistischer Rhetorik geprägt.
Von Belgrad, Zagreb oder Sarajevo aus gesehen, besitzt die wirtschaftliche und institutionelle Krise der Union einen Hauch von Déjà-vu. Manches erinnert an die Zeit vor dem Zusammenbruch der von Tito gegründeten Föderation, schreibt die serbische Tageszeitung Politika. Auszüge.
Am 4. Dezember wählt Kroatien sein neues Parlament. Ein paar Tage danach soll Zagreb seinen EU-Beitrittsvertrag unterzeichnen. Bevor das Land ab Juli 2013 zur Union gehört, sind tiefgreifende Reformen vonnöten. Aber weder Regierung noch Opposition scheinen bereit, den Wählern reinen Wein einzuschenken.
Indem er mehreren Ländern Beitrittsperspektiven eröffnete, wollte sich Erweiterungskommissar Štefan Füle optimistisch zeigen. Doch das verstärkt nur das Gefühl, dass Europa nicht weiß, wie ihm geschieht, meint die schwedische Tageszeitung Dagens Nyheter.
Von Skopje über Nis bis Split: In Ex-Jugoslawien sprießen überall größenwahnsinnige nationalistische Denkmäler aus dem Boden. Mit dem Ziel die Geschichte umzuschreiben, meint der kroatische Schriftsteller Jurica Pavicic.
Am 10. Juni erhielt Kroatien grünes Licht für seinen EU-Beitritt am 1. Juli 2013. Eine Tageszeitung aus Rijeka meint aber, dass der Weg nach Europa noch weit ist. Das lasse sich an mehreren Faktoren festmachen, beispielsweise den jüngsten Auseinandersetzungen bei der Gay Pride am vergangenen Wochenende in Split.
Die Verurteilung am 15. April des Ex-Generals Gotovina wegen Kriegsverbrechen schockiert das kroatische Volk, welches ihn als Kriegshelden im Ex-Jugoslawien-Konflikt verehrt. Dabei sei das Urteil auch die Gelegenheit, sich über die eigene Geschichte Gedanken zu machen, schreibt eine kroatische Publizistin.