Kroatien
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Kroatien
Schwaches Ja zur EU
23. Januar 20122PresseuropNovi List, Slobodna Dalmacija, Jutarnji List -
20. Januar 2012Le Vif/L’Express Brüssel
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Kroatien
Ohne Enthusiasmus in die Union
20. Januar 201215Tportal Zagreb -
Eurokrise
Wird die EU wie Titos Jugoslawien enden?
5. Januar 201267Politika Belgrad -
9. Dezember 2011Al-Mustaqbal Beirut
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Kroatien
EU-Beitritt: Vom Traum zum Albtraum?
1. Dezember 20112Tportal Zagreb -
Europäische Union
Erweiterte Illusionen
13. Oktober 20113Dagens Nyheter Stockholm -
Ex-Jugoslawien
Balkan im Größenwahn
3. Oktober 20115Jutarnji List Zagreb -
Kroatien
EU im Zentrum des Wahlkampfes
23. September 20112PresseuropVečernji list -
Deutschland –Serbien
Besuch mit klarer Botschaft
22. August 2011PresseuropDer Tagesspiegel -
29. Juni 2011Le Vif/L’Express Brüssel
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Kroatien
Der Weg nach Europa ist noch weit
13. Juni 20111Novi List Rijeka -
Kroatien
EU öffnet die Tür
8. Juni 20113PresseuropJutarnji List -
Kroatien
Papst plädiert für EU-Beitritt
6. Juni 2011PresseuropVečernji list -
Editorial
Balkanblues
27. Mai 20111Presseurop -
20. April 20113Novi List Rijeka
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Kroatien
Held eines verdammten Landes
15. April 20111PresseuropVečernji list -
Kroatien
Europa, wozu?
12. April 2011Tportal Zagreb -
Kroatien
Kroatien auf gutem Weg
21. Februar 20111PresseuropVjesnik -
Kroatien
Lange Augen auf den Euro
3. Februar 2011PresseuropVjesnik -
Balkan
Verschwommenes Familienbild
21. Januar 20112Politika Belgrad -
Pharmaindustrie
Europäer als Versuchskaninchen
23. Dezember 2010PresseuropVanity Fair -
Balkan
Der Großputz hat begonnen
23. Dezember 20104Monitor Podgorica -
Kroatien
“Mister Europa” taucht ab
10. Dezember 2010PresseuropVečernji list -
Institutionen
Erweiterung: die große Unlust
10. November 20101Presseurop -
18. Oktober 2010PresseuropRomânia libera
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Balkan
Weder drinnen noch draußen
30. September 2010Adevărul Bukarest -
Tschechische Republik
Keine Extrawurst mehr für Klaus
27. September 2010PresseuropLidové noviny -
7. Juni 2010PresseuropVečernji list
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Balkan
Europa nach osmanischer Art
8. Februar 20103Globus-Skopje Skopje -
Balkan
Willkommen Albanien!
25. November 20091The Guardian London -
17. November 20091International Herald Tribune Paris
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Balkan
Jugonostalgie schön wie nie
22. Oktober 20091Wprost Warschau -
EU-Beitritt
Zagreb und Ankara können das besser
15. Oktober 2009PresseuropZaman -
Debatte
Welche Grenzen für Europa?
14. Oktober 20092Le Monde Paris -
13. Oktober 20091Novi List Rijeka
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Beitrittsverhandlungen
Spiel ab für Kroatien
2. Oktober 2009PresseuropGazeta Wyborcza -
Visapolitik
Bosnische Muslime fallen durchs Raster
3. September 2009BH Dani Sarajevo -
Kroatien
Goli Otok, unverdaute Vergangenheit
3. August 2009Trouw Amsterdam -
31. Juli 20092El País Madrid
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Theater
Die ganze Welt ist ein Bahnhof
22. Juli 2009Die Zeit Hamburg -
Tourismus
"Kopf freisaufen" an der Costa Brava
20. Juli 2009Der Spiegel Hamburg -
Island
Der teure Weg nach Europa
17. Juli 20091Presseurop -
Homo-Ehe
Mit dem Segen der Länder
17. Juli 2009Cafebabel.com Paris -
Erweiterung
Verlorene Illusionen auf dem Balkan
15. Juli 2009The Guardian London -
Politschauspiel
Topolánek entblößt sich II
2. Juli 2009PresseuropMladá Fronta DNES -
Kooperation
EU-Beitritt: Balkan wird ungeduldig
26. Juni 2009PresseuropDe Volkskrant
Die Kroaten wollen in die Europäischen Union, und in Brüssel atmet man erleichtert auf. Wäre da nicht die rekordverdächtig niedrige Beteiligung, sorgt sich die kroatische Presse.
Am 22. Januar soll Kroatien per Volksentscheid den EU-Beitrittsvertrag ratifizieren. Doch zu einem Zeitpunkt, in welchem Europa allenthalben kriselt, war die Wahlkampagne eher von nationalistischer Rhetorik geprägt.
Von Belgrad, Zagreb oder Sarajevo aus gesehen, besitzt die wirtschaftliche und institutionelle Krise der Union einen Hauch von Déjà-vu. Manches erinnert an die Zeit vor dem Zusammenbruch der von Tito gegründeten Föderation, schreibt die serbische Tageszeitung Politika. Auszüge.
Am 4. Dezember wählt Kroatien sein neues Parlament. Ein paar Tage danach soll Zagreb seinen EU-Beitrittsvertrag unterzeichnen. Bevor das Land ab Juli 2013 zur Union gehört, sind tiefgreifende Reformen vonnöten. Aber weder Regierung noch Opposition scheinen bereit, den Wählern reinen Wein einzuschenken.
Indem er mehreren Ländern Beitrittsperspektiven eröffnete, wollte sich Erweiterungskommissar Štefan Füle optimistisch zeigen. Doch das verstärkt nur das Gefühl, dass Europa nicht weiß, wie ihm geschieht, meint die schwedische Tageszeitung Dagens Nyheter.
Von Skopje über Nis bis Split: In Ex-Jugoslawien sprießen überall größenwahnsinnige nationalistische Denkmäler aus dem Boden. Mit dem Ziel die Geschichte umzuschreiben, meint der kroatische Schriftsteller Jurica Pavicic.
Am 10. Juni erhielt Kroatien grünes Licht für seinen EU-Beitritt am 1. Juli 2013. Eine Tageszeitung aus Rijeka meint aber, dass der Weg nach Europa noch weit ist. Das lasse sich an mehreren Faktoren festmachen, beispielsweise den jüngsten Auseinandersetzungen bei der Gay Pride am vergangenen Wochenende in Split.
Die Verurteilung am 15. April des Ex-Generals Gotovina wegen Kriegsverbrechen schockiert das kroatische Volk, welches ihn als Kriegshelden im Ex-Jugoslawien-Konflikt verehrt. Dabei sei das Urteil auch die Gelegenheit, sich über die eigene Geschichte Gedanken zu machen, schreibt eine kroatische Publizistin.
„Für oder gegen den EU-Beitritt?“
Bis Ende dieses Jahres dürften die Kroaten um ihre Antwort auf diese Frage gebeten werden. Doch nach zahlreichen Hindernissen auf dem Weg zum Beitritt verlieren sie das Interesse an einem Europa, das sie mit ihren diskreditierten Eliten in Verbindung bringen.
Die von Brüssel geforderte Volkszählung erweist sich im Großteil der westlichen Balkan-Staaten als politische Herausforderung. Zwanzig Jahre nach Beginn der Kriege in Ex-Jugoslawien zeigt diese Erhebung erneut die ethnischen und sozialen Spannungen in der Region.
Kroatien, Kosovo, Montenegro: Innerhalb von nur zwei Wochen wurden die momentanen oder ehemaligen Führungseliten dieser drei Länder angeklagt oder festgenommen. Die montenegrinische Wochenzeitung stellt eine Gemeinsamkeit fest: Die Europäische Union will einen sauberen Weg zum Beitritt.
Er ist eine Art Jahreszeugnis für Beitrittskandidaten. Doch der EU-Erweiterungsbericht der Europäischen Kommission wird von der europäischen Presse eher mit Müdigkeit aufgenommen.
"Haifischbecken", "Pulverfass im Südosten", "Wiege Europas" oder "Vermächtnis von Byzanz"... die Identität des Balkans ist so verschiedenartig und komplex, dass die Union Schwierigkeiten bei der Einordnung und beim richtigen Dialog mit den Balkanländern hat.
Fünf Jahrhunderte türkischer Herrschaft haben die Kultur, Küche, Sprache und sogar Gestik der Balkanstaaten tief geprägt – so sehr, dass es auch ihre Haltung gegenüber der Europäischen Union und den Rhythmus ihrer Integration beeinflusst.
Nirgendwo auf der Welt ist Zucker teurer als in der Europäischen Union. Dafür gibt es zwei Gründe: großzügige Agrarsubventionen, die den 7 Milliarden Euro schweren Sektor abstützen... und lukrative Betrügereien, die von den Begünstigten, also den europäischen Zuckerfirmen selbst ausgeführt werden. Ein Bericht des International Herald Tribune.
Die Anfang der 90er durch die Kriege getrennten Völker Ex-Jugoslawiens haben ihre kulturellen Bande nie wirklich unterbrochen. Angespornt von Europa, beginnen heute auch die Politiker, diesem Trend zu folgen.
Die Entwicklung der politischen Situation am geographischen Rand der EU sollte die Union dazu zwingen, ihre Grenzen ein für alle Mal zu definieren, meint der Geopolitiker Michel Foucher in Le Monde. Es gehe dabei u.a. um die Türkei, über die die Kommission heute ihren jährlichen Bericht vorlegt.
Europa und die USA vermitteln derzeit, um eine Einigung der verschiedenen Parteispitzen Bosniens bei der Verfassungsreform zu erreichen. Doch scheint die EU kaum in der Lage, auf die Verhandlungen, von denen die Zukunft des Landes abhängt, einen entscheidenden Einfluss nehmen zu können.
Ab 1. Januar 2010 sind die bosnischen Staatsbürger muslimischer Konfession zusammen mit den Kosovaren die einzigen Ex-Jugoslawen, die noch ein Visum zur Einreise in die Union benötigen. Laut der Sarajevoer Tageszeitung Dani eine diskriminierende Maßnahme.
Unter Tito war sie vierzig Jahre lang eine Strafkolonie. Heute soll die kroatische Insel eine Gedenkstätte beherbergen. Für die ehemaligen Insassen ist der Weg zur Anerkennung ihrer Leiden aber immer noch sehr lang, meint die niederländische Tageszeitung Trouw.
Die Begeisterung, mit der die Beitrittskandidatur aus Reykjavik aufgenommen wurde, kontrastiert mit der Vorsicht — oder der Skepsis —der EU-Mitglieder gegenüber den Kandidaturen der Republiken Ex-Jugoslawiens oder der Türkei. Doch kann die EU es sich nicht erlauben, den Eindruck zu erwecken, bestimmte Kandidaturen den anderen vorzuziehen.
Wenn deutsche, türkische, rumänische, kroatische, serbische und slowenische Schauspieler an Bord eines zum Theater umgebauten Zugs durch Europa fahren, so lautet ihr Auftrag: „Völkerverständigung“ mit allen Tücken, Ängsten und Verheißungen. Gar nicht so einfach, bemerkt die Zeit, die von Istanbul bis Bukarest mitgereist ist.
Jedes Jahren streben Zehntausende deutsche Abiturienten gen Südeuropa, um an dortigen Stränden das Ende der Prüfungen zu feiern. Ein Jackpot, aber auch ein Danaergeschenk an die Städte, die die konstant alkoholisierten Urlauber beherbergen. Reportage an der spanischen Costa Brava.
Am 16. Juli hat das isländische Parlament einen EU-Antrag genehmigt, der aller Wahrscheinlichkeit nach der schwedischen Präsidentschaft unterbreitet wird, wenn der Rat sich gegen Ende diesen Monats in Stockholm trifft. Auch wenn die europäische Presselandschaft die Neuigkeit begrüßte, so macht man sich doch keinerlei Illusionen darüber, dass auf dem Weg zum Beitritt des mit Schulden belasteten Inselstaates noch zahlreiche Hindernisse zu bewältigen sind.
Fast überall in Europa genießen gleichgeschlechtliche Paare immer größere Zivilrechte. Geht es aber darum eine Ehe zu schließen, dann bleiben ihnen nur fünf Länder. Cafebabel.com erstellt eine Karte der "gay-friendly"-Orte.
Am 1. Juli trat der kroatische Ministerpräsident zurück, weil der EU-Beitritt seines Landes in Frage gestellt war. Auch in Mazdonien wackelt die Regierung. Je weiter der europäische Traum in die Ferne rückt, desto instabiler sieht die Lage in den westlichen Balkanländern aus, befürchtet der britische Wissenschaftler Ian Bancroft.