Bosnien und Herzegowina
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Europäische Union
Erweiterte Illusionen
13. Oktober 20113Dagens Nyheter Stockholm -
Ex-Jugoslawien
Balkan im Größenwahn
3. Oktober 20115Jutarnji List Zagreb -
Bosnien und Herzegowina
7 Repräsentanten und wenig Fortschritt
10. August 20112Mladá Fronta DNES Prag -
Serbien / Niederlande
Mladić nach Den Haag überstellt
1. Juni 20111PresseuropNezavisne Novine -
27. Mai 2011Nacional Zagreb
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Editorial
Balkanblues
27. Mai 20111Presseurop -
26. Mai 2011Politika Belgrad
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28. Mai 20102Irish Independent Dublin
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Türkei
Europa von Rechts wegen
19. Februar 20101Trouw Amsterdam -
BALKAN
Kosovo, der Problemnachbar
17. Februar 20101The Guardian London -
Balkan
Europa nach osmanischer Art
8. Februar 20103Globus-Skopje Skopje -
Serbien
Ein Spalt in der Tür zur EU
10. Dezember 2009Presseurop -
Balkan
Willkommen Albanien!
25. November 20091The Guardian London -
Bosnien-Herzegowina
Brüssel im Blindflug
18. November 20093Die Tageszeitung Berlin -
30. Oktober 2009
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Balkan
Jugonostalgie schön wie nie
22. Oktober 20091Wprost Warschau -
EU-Beitritt
Zagreb und Ankara können das besser
15. Oktober 2009PresseuropZaman -
14. Oktober 2009PresseuropTrouw
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13. Oktober 20091Novi List Rijeka
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Visapolitik
Bosnische Muslime fallen durchs Raster
3. September 2009BH Dani Sarajevo -
Mittlerer Osten
Das Ostversprechen der Türkei
19. August 2009The Guardian London -
31. Juli 20092El País Madrid
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Kriegsverbrechen
Lebensschützer Karadzic "verteidigte die Bienen"
27. Juli 2009PresseuropThe New York Times -
Erweiterung
Verlorene Illusionen auf dem Balkan
15. Juli 2009The Guardian London -
13. Juli 2009Trouw Amsterdam
Indem er mehreren Ländern Beitrittsperspektiven eröffnete, wollte sich Erweiterungskommissar Štefan Füle optimistisch zeigen. Doch das verstärkt nur das Gefühl, dass Europa nicht weiß, wie ihm geschieht, meint die schwedische Tageszeitung Dagens Nyheter.
Von Skopje über Nis bis Split: In Ex-Jugoslawien sprießen überall größenwahnsinnige nationalistische Denkmäler aus dem Boden. Mit dem Ziel die Geschichte umzuschreiben, meint der kroatische Schriftsteller Jurica Pavicic.
16 Jahre nach Kriegsende ist Bosnien nach wie vor ein geteilter Staat unter internationaler Vormundschaft. Der Hohe Repräsentant, derzeit zugleich auch der EU-Sonderbeauftragte für Bosnien und Herzegowina, spielt eine wesentliche Rolle in der Verwaltung des Landes. Doch mit oder ohne ihn ist der Weg in die EU noch weit.
Mit der Festnahme des Verantwortlichen des Massakers von Srebrenica und der Besetzung Sarajevos haben die Autoritäten in Belgrad eine dunkle Seite der Geschichte ihres Landes umgeblättert. Die Gelegenheit, die Situation im Lande zu normalisieren, dürfen sie nicht verspielen, meint ein Leitartikler.
Der Eurovision Song Contest ist nicht nur ein Festival an Geschmacklosigkeit, Kitsch und Schmalz, findet die irische Autorin Martina Devlin. Er bietet auch die Gelegenheit, einen Blick auf die Länder zu werfen, mit denen wir heute verbandelt sind.
Religionsfreiheit, Gleichberechtigung, Verletzung der Menschenrechte: Viele Türken umgehen ihre Justiz, indem sie sich an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte wenden. Dieses Phänomen ärgert zwar die Juristen, doch es verändert nach und nach die Gesellschaft.
Schon zwei Jahre lang ist der Kosovo unabhängig. Aber die Union verfügt noch immer über keine einheitliche Politik für den Westbalkan. Deshalb ist der Beitritt Serbiens zur EU höchstwahrscheinlich zum Scheitern verurteilt, und die Destabilisierung der gesamten Region unabwendbar.
Fünf Jahrhunderte türkischer Herrschaft haben die Kultur, Küche, Sprache und sogar Gestik der Balkanstaaten tief geprägt – so sehr, dass es auch ihre Haltung gegenüber der Europäischen Union und den Rhythmus ihrer Integration beeinflusst.
Nach mehreren Jahren der Blockade haben sich die 27 EU-Staaten dafür entschieden, dass Serbien sich wieder annähern darf. Und auch wenn die serbische Presse das Freihandelsabkommen begrüßt, betont sie doch, dass Belgrad noch eine Vielzahl anderer Bedingungen erfüllen muss, bevor ein Beitritt zur EU in greifbare Nähe rückt.
Die Anfang der 90er durch die Kriege getrennten Völker Ex-Jugoslawiens haben ihre kulturellen Bande nie wirklich unterbrochen. Angespornt von Europa, beginnen heute auch die Politiker, diesem Trend zu folgen.
Europa und die USA vermitteln derzeit, um eine Einigung der verschiedenen Parteispitzen Bosniens bei der Verfassungsreform zu erreichen. Doch scheint die EU kaum in der Lage, auf die Verhandlungen, von denen die Zukunft des Landes abhängt, einen entscheidenden Einfluss nehmen zu können.
Ab 1. Januar 2010 sind die bosnischen Staatsbürger muslimischer Konfession zusammen mit den Kosovaren die einzigen Ex-Jugoslawen, die noch ein Visum zur Einreise in die Union benötigen. Laut der Sarajevoer Tageszeitung Dani eine diskriminierende Maßnahme.
Ankara ist nicht dazu verurteilt, die Hände in den Schoß zu legen, wenn sich angesichts des abweisenden Europa Frust breit macht. Es könnte sich seinen östlichen Nachbarn annähren. Vielleicht ist, mit ein bisschen Geduld, eine "Mittelost-Union" nach EG-Schema doch kein so fernes Fantasiegebilde.
Die Begeisterung, mit der die Beitrittskandidatur aus Reykjavik aufgenommen wurde, kontrastiert mit der Vorsicht — oder der Skepsis —der EU-Mitglieder gegenüber den Kandidaturen der Republiken Ex-Jugoslawiens oder der Türkei. Doch kann die EU es sich nicht erlauben, den Eindruck zu erwecken, bestimmte Kandidaturen den anderen vorzuziehen.
Am 1. Juli trat der kroatische Ministerpräsident zurück, weil der EU-Beitritt seines Landes in Frage gestellt war. Auch in Mazdonien wackelt die Regierung. Je weiter der europäische Traum in die Ferne rückt, desto instabiler sieht die Lage in den westlichen Balkanländern aus, befürchtet der britische Wissenschaftler Ian Bancroft.
Vierzehn Jahre nachdem etwa 8.000 ihrer Einwohner einem Massaker zum Opfer fielen, versucht die bosnische Stadt ihre Jugendlichen auszubilden, um die Wirtschaft wieder anzukurbeln und neue Weichen für die Zukunft zu stellen. An diesem Projekt versucht sich ein multiethischer Verein, der von den Niederländern finanziert wird.