Albanien
-
17. Oktober 2011Kathimerini Athen
-
Europäische Union
Erweiterte Illusionen
13. Oktober 20113Dagens Nyheter Stockholm -
Albanien
Die politische Krise eskaliert
24. Januar 2011PresseuropTema -
Balkan
Verschwommenes Familienbild
21. Januar 20112Politika Belgrad -
Institutionen
Erweiterung: die große Unlust
10. November 20101Presseurop -
Asylpolitik
Die Albaner kommen
27. Oktober 2010PresseuropDe Morgen -
Sparpolitik
Waffen ade!
25. Oktober 2010La Repubblica Rom -
26. August 2010The New York Times New York
-
5. August 2010PresseuropBerlingske Tidende
-
BALKAN
Kosovo, der Problemnachbar
17. Februar 20101The Guardian London -
Balkan
Europa nach osmanischer Art
8. Februar 20103Globus-Skopje Skopje -
Balkan
Willkommen Albanien!
25. November 20091The Guardian London -
Immigration
Griechenland in der Abschiebefalle
26. Oktober 2009Kathimerini Athen -
EU-Beitritt
Zagreb und Ankara können das besser
15. Oktober 2009PresseuropZaman -
14. Oktober 2009PresseuropTrouw
-
Visapolitik
Bosnische Muslime fallen durchs Raster
3. September 2009BH Dani Sarajevo -
Mittlerer Osten
Das Ostversprechen der Türkei
19. August 2009The Guardian London -
31. Juli 20092El País Madrid
Indem er mehreren Ländern Beitrittsperspektiven eröffnete, wollte sich Erweiterungskommissar Štefan Füle optimistisch zeigen. Doch das verstärkt nur das Gefühl, dass Europa nicht weiß, wie ihm geschieht, meint die schwedische Tageszeitung Dagens Nyheter.
Die von Brüssel geforderte Volkszählung erweist sich im Großteil der westlichen Balkan-Staaten als politische Herausforderung. Zwanzig Jahre nach Beginn der Kriege in Ex-Jugoslawien zeigt diese Erhebung erneut die ethnischen und sozialen Spannungen in der Region.
Er ist eine Art Jahreszeugnis für Beitrittskandidaten. Doch der EU-Erweiterungsbericht der Europäischen Kommission wird von der europäischen Presse eher mit Müdigkeit aufgenommen.
Die Krise zwingt die europäischen Staaten zu noch nie dagewesenen Kürzungen im Verteidigungsetat. Die Streitkräfte der verschiedenen Länder sehen sich eingeschränkten Mitteln und Truppenzahlen gegenüber. Die Situation gefährdet die technologische Überlegenheit Europas und die Sicherheit der Bürger.
Mit großem Eifer bemüht sich Montenegro in die EU zu kommen. Das Image wird aufpoliert und der neue Hafen von Tivat soll im neuen Glanz strahlen, um wohlhabende Touristen ins Land zu locken.
Schon zwei Jahre lang ist der Kosovo unabhängig. Aber die Union verfügt noch immer über keine einheitliche Politik für den Westbalkan. Deshalb ist der Beitritt Serbiens zur EU höchstwahrscheinlich zum Scheitern verurteilt, und die Destabilisierung der gesamten Region unabwendbar.
Fünf Jahrhunderte türkischer Herrschaft haben die Kultur, Küche, Sprache und sogar Gestik der Balkanstaaten tief geprägt – so sehr, dass es auch ihre Haltung gegenüber der Europäischen Union und den Rhythmus ihrer Integration beeinflusst.
Viele der Einwanderer in die EU kommen zunächst in Griechenland an. Dorthin zurück kommen aber auch diejenigen, welche die anderen Länder nicht behalten wollen. Aufgrund der mangelnden Infrastruktur regelt man die Angelegenheit nun durch Abschiebung. Dabei können den betroffenen Personen keineswegs die ihnen zustehenden Rechte garantiert werden.
Ab 1. Januar 2010 sind die bosnischen Staatsbürger muslimischer Konfession zusammen mit den Kosovaren die einzigen Ex-Jugoslawen, die noch ein Visum zur Einreise in die Union benötigen. Laut der Sarajevoer Tageszeitung Dani eine diskriminierende Maßnahme.
Ankara ist nicht dazu verurteilt, die Hände in den Schoß zu legen, wenn sich angesichts des abweisenden Europa Frust breit macht. Es könnte sich seinen östlichen Nachbarn annähren. Vielleicht ist, mit ein bisschen Geduld, eine "Mittelost-Union" nach EG-Schema doch kein so fernes Fantasiegebilde.
Die Begeisterung, mit der die Beitrittskandidatur aus Reykjavik aufgenommen wurde, kontrastiert mit der Vorsicht — oder der Skepsis —der EU-Mitglieder gegenüber den Kandidaturen der Republiken Ex-Jugoslawiens oder der Türkei. Doch kann die EU es sich nicht erlauben, den Eindruck zu erwecken, bestimmte Kandidaturen den anderen vorzuziehen.