Albanien
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Immigration: Visum für Balkanländer, ja oder nein?
26. Oktober 20128520PresseuropDagens Nyheter, Aftonbladet -
Türkei-Balkan: Beitrittskandidaten: Könnten besser sein
11. Oktober 2012238PresseuropZaman, Hürriyet, EUobserver.com -
Albanien-EU: „Lasst uns rein, ihr Dreckskerle!“
15. August 201218096 Gazeta Wyborcza Warschau -
Albanien: Der Abschied von Hoxhas Bunkern
3. August 20121915 Gazeta Wyborcza Warschau -
Zentraleuropa: Der Abstieg der Demokratie
26. März 2012663PresseuropDie Presse -
Griechenland: Von einer Hand in die andere
17. Oktober 201145 I Kathimerini Athen -
Europäische Union : Erweiterte Illusionen
13. Oktober 2011853 Dagens Nyheter Stockholm -
Albanien: Die politische Krise eskaliert
24. Januar 2011PresseuropTema -
Balkan: Verschwommenes Familienbild
21. Januar 20111152 Politika Belgrad -
Institutionen: Erweiterung: die große Unlust
10. November 2010581 Presseurop -
Asylpolitik: Die Albaner kommen
27. Oktober 2010PresseuropDe Morgen -
Sparpolitik: Waffen ade!
25. Oktober 201028 La Repubblica Rom -
Balkan: Montenegro - Côte d'Azur der Zukunft
26. August 201058 The New York Times New York -
Biker: Hells Angels heizen dem Balkan ein
5. August 201024PresseuropBerlingske Tidende -
BALKAN: Kosovo, der Problemnachbar
17. Februar 2010201 The Guardian London -
Balkan: Europa nach osmanischer Art
8. Februar 20101063 Globus-Skopje Skopje -
Balkan: Willkommen Albanien!
25. November 2009191 The Guardian London -
Immigration: Griechenland in der Abschiebefalle
26. Oktober 200912 I Kathimerini Athen -
EU-Beitritt: Zagreb und Ankara können das besser
15. Oktober 2009PresseuropZaman -
Balkan: Schwarzes Loch der EU-Subventionen
14. Oktober 2009PresseuropTrouw -
Visapolitik: Bosnische Muslime fallen durchs Raster
3. September 200921 BH Dani Sarajevo -
Mittlerer Osten: Das Ostversprechen der Türkei
19. August 2009The Guardian London -
Polemik: Island und der Balkan: zweierlei Maß ?
31. Juli 20092 El País Madrid
Von allen Ländern, die sich der EU anschließen wollen, scheint das ‚Land der Adler‘ am höchsten motiviert zu sein. Doch die Chancen auf den Kandidatenstatus stehen derzeit denkbar schlecht. Zu viele Dinge müssen verbessert werden. Eine Reportage von der griechischen Grenze, wo der Migrationsstrom von den unvorhersehbaren wirtschaftlichen Entwicklungen bestimmt wird.
Im Kommunismus sollten tausende Betonbauten das Land vor einer möglichen Invasion schützen. Heute dienen sie entweder als Partybunker, in denen man seine Unschuld verliert, oder werden zerstört, um den Stahl herauszuziehen und so die Wirtschaft anzukurbeln.
Indem er mehreren Ländern Beitrittsperspektiven eröffnete, wollte sich Erweiterungskommissar Štefan Füle optimistisch zeigen. Doch das verstärkt nur das Gefühl, dass Europa nicht weiß, wie ihm geschieht, meint die schwedische Tageszeitung Dagens Nyheter.
Die von Brüssel geforderte Volkszählung erweist sich im Großteil der westlichen Balkan-Staaten als politische Herausforderung. Zwanzig Jahre nach Beginn der Kriege in Ex-Jugoslawien zeigt diese Erhebung erneut die ethnischen und sozialen Spannungen in der Region.
Er ist eine Art Jahreszeugnis für Beitrittskandidaten. Doch der EU-Erweiterungsbericht der Europäischen Kommission wird von der europäischen Presse eher mit Müdigkeit aufgenommen.
Die Krise zwingt die europäischen Staaten zu noch nie dagewesenen Kürzungen im Verteidigungsetat. Die Streitkräfte der verschiedenen Länder sehen sich eingeschränkten Mitteln und Truppenzahlen gegenüber. Die Situation gefährdet die technologische Überlegenheit Europas und die Sicherheit der Bürger.
Mit großem Eifer bemüht sich Montenegro in die EU zu kommen. Das Image wird aufpoliert und der neue Hafen von Tivat soll im neuen Glanz strahlen, um wohlhabende Touristen ins Land zu locken.
Schon zwei Jahre lang ist der Kosovo unabhängig. Aber die Union verfügt noch immer über keine einheitliche Politik für den Westbalkan. Deshalb ist der Beitritt Serbiens zur EU höchstwahrscheinlich zum Scheitern verurteilt, und die Destabilisierung der gesamten Region unabwendbar.
Fünf Jahrhunderte türkischer Herrschaft haben die Kultur, Küche, Sprache und sogar Gestik der Balkanstaaten tief geprägt – so sehr, dass es auch ihre Haltung gegenüber der Europäischen Union und den Rhythmus ihrer Integration beeinflusst.
Viele der Einwanderer in die EU kommen zunächst in Griechenland an. Dorthin zurück kommen aber auch diejenigen, welche die anderen Länder nicht behalten wollen. Aufgrund der mangelnden Infrastruktur regelt man die Angelegenheit nun durch Abschiebung. Dabei können den betroffenen Personen keineswegs die ihnen zustehenden Rechte garantiert werden.
Ab 1. Januar 2010 sind die bosnischen Staatsbürger muslimischer Konfession zusammen mit den Kosovaren die einzigen Ex-Jugoslawen, die noch ein Visum zur Einreise in die Union benötigen. Laut der Sarajevoer Tageszeitung Dani eine diskriminierende Maßnahme.
Ankara ist nicht dazu verurteilt, die Hände in den Schoß zu legen, wenn sich angesichts des abweisenden Europa Frust breit macht. Es könnte sich seinen östlichen Nachbarn annähren. Vielleicht ist, mit ein bisschen Geduld, eine "Mittelost-Union" nach EG-Schema doch kein so fernes Fantasiegebilde.
Die Begeisterung, mit der die Beitrittskandidatur aus Reykjavik aufgenommen wurde, kontrastiert mit der Vorsicht — oder der Skepsis —der EU-Mitglieder gegenüber den Kandidaturen der Republiken Ex-Jugoslawiens oder der Türkei. Doch kann die EU es sich nicht erlauben, den Eindruck zu erwecken, bestimmte Kandidaturen den anderen vorzuziehen.