Indien
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Debatten
Wo ist der Feind, der uns vereint?
17. November 20118Hospodářské noviny Prag -
Editorial
Durchhalten
20. Mai 2011Presseurop -
3. März 2011PresseuropEUobserver.com
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11. Januar 2011Het Financieele Dagblad Amsterdam
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Globalisierung
Wie der Westen verlieren wird
6. Januar 20112La Repubblica Rom -
11. Oktober 20101PresseuropThe Guardian
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EU-Diplomatie
Aus Schein mach Sein
7. Oktober 2010Gazeta Wyborcza Warschau -
23. April 20104Rue89 Paris
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Belgien
Mumbai an der Schelde
23. März 2010De Morgen Brüssel -
Geopolitik
Gemeinsam sind andere stark
9. Februar 20102Wprost Warschau -
Kopenhagener Klimagipfel
EU, Vordenker vom Dienst
4. Dezember 2009La Stampa Turin -
Organspenden
Kampf gegen den "Transplantationstourismus"
14. Oktober 2009PresseuropLa Vanguardia -
Europa nach Lissabon / 3
Es laboriert im Museum
8. Oktober 2009El País Madrid -
Europäische Union
Schwache Macht
27. Juli 20094El País Madrid -
Immigration
"Guten Tag"- ein Somalier in Rumänien
14. Juli 20091Le Monde Paris -
Zusammenarbeit
Europa bleibt in Afrika auf der Strecke
30. Juni 2009Il Sole-24 Ore Mailand -
Gesundheit
Bittere Pillen für arme Länder
19. Juni 2009De Volkskrant Amsterdam
Ein Feindbild ist das Beste, um eine kollektive Identität zu schaffen. Doch diese Lebensweisheit aus dem 19. Jahrhundert trifft auf die aktuelle Krise kaum zu. Nur wenn die Europäer ihr Verhältnis zur Macht ändern, können sie gemeinsam die Krise bewältigen, schreibt ein tschechischer Journalist.
Das starke Wachstum der Schwellenländer treibt die Rohstoff- und Treibstoffpreise in die Höhe. Sie bestimmen jetzt den Rhythmus der Weltwirtschaft. Und mit seinen Sparprogrammen und seiner Arbeitslosigkeit fällt es Europa schwer, hinterherzukommen.
Ein effizienter diplomatischer Dienst reicht nicht, solange es immer noch keine gemeinsame EU-Außenpolitik gibt, schreibt Gazeta Wyborcza.
Nach der Kultur-Übermacht der USA kommt nicht mehr Europa, sondern es sind Länder wie China, Indien oder Brasilien, die ihre Kultur exportieren. Es wird Zeit, darauf zu reagieren, wird in einem kürzlich in Frankreich erschienenen Buch gefordert, denn sonst gerät Europa an den Rand der globalisierten Welt.
Eine gute Nachricht: Auf dem asiatischen oder amerikanischen Kontinent entstehen immer mehr Staatengemeinschaften nach dem Vorbild der EU. Eine schlechte Nachricht: Längerfristig könnten sie die EU in den Schatten stellen.
Noch bevor sich am 7. Dezember in Kopenhagen der Vorhang für die Klimakonferenz öffnet, stehen wir schon mitten im Krieg der Zahlen. Eine Schlacht ohne Pardon, eröffnet von einem ehrgeizgetriebenen Europa, das sich im Kampf gegen den Treibhauseffekt weltweit führend zeigen will.
Wenn der Vertrag von Lissabon erst einmal ratifiziert ist, müsste die EU über alle Mittel für ihre politischen und wirtschaftlichen Ambitionen verfügen. Nur genügend Mut muss sie dann noch aufbringen, um die notwendigen Risiken einzugehen, meint der Chefredakteur der amerikanischen Monatszeitschrift Foreign Policy, Moisés Naím.
Während die Militärausgaben der USA, Chinas, Russlands oder Indiens stetig steigen, stagnieren die der Europäischen Union seit zehn Jahren. Europas Einfluss in der Welt hat sich entlang seiner Softpower entwickelt, und zwar auf Kosten einer gemeinsamen Verteidigungspolitik, die ihres Namens würdig wäre, bedauert El País .
Seitdem Rumänien der EU beigetreten ist, zieht das Land immer mehr Einwanderer aus Afrika, Indien, Afghanistan und dem Irak an. Der aus Somalia stammende Kasim dachte, er sei in Deutschland angekommen, als die skrupellosen Schleuser ihn in einem kleinen Dorf, mitten in Rumänien absetzten.
Die EU war früher ein privilegierter Partner der afrikanischen Länder, doch heute muss sie hinter China, Russland und jetzt auch Indien, das im Rennen um die wertvollen Rohstoffe des Kontinents ganz vorne liegt, zurückstecken.
Oft halten europäische Zölle Medikamente an Entwicklungsländer zurück. Denn sie verdächtigen die Herkunftsstaaten das Patentrecht nicht zu respektieren. Hilfsorganisationen prangern diese Praxis seit langem an. Diese spielt der Pharma-Industrie in die Taschen. Den Schaden haben die Kranken.