Libyen
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EU-Parlament
Preis des guten Gewissens
14. Dezember 2011PresseuropEl Mundo -
21. Oktober 2011PresseuropPúblico
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21. Oktober 2011NRC Handelsblad Rotterdam
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16. September 20111PresseuropLe Figaro
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2. September 2011De Volkskrant Amsterdam
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Libyenkrieg
Nach dem Krieg ist Erntezeit
2. September 2011PresseuropGazeta Wyborcza -
1. September 2011Clarín Buenos Aires
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Presseschau
Libyen: Nach dem Krieg kommen die Geschäfte
1. September 20111Presseurop -
26. August 2011PresseuropLa Stampa
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Editorial
Die libysche Chance nicht verpassen
26. August 2011Presseurop -
26. August 201113Le Point Paris
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Nach dem Krieg
Wir werden im libyschen Sand steckenbleiben
25. August 20111The Independent London -
24. August 2011Le Temps Genf
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EU-Libyen
Wo ist das Geld der EU geblieben?
24. August 20112PresseuropDagens Nyheter -
24. August 20111PresseuropDie Presse
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Libyenkrieg
Europa in der Feuertaufe
24. August 20114Le Figaro Paris -
23. August 2011Het Parool Amsterdam
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Presseschau
Was kommt nach Gaddafi?
23. August 20111Presseurop -
22. August 2011Al Hayat London
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22. August 20111La Stampa Turin
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Flüchtlinge
Asyl in Europa – eine Fatamorgana
3. August 20118Süddeutsche Zeitung München -
2. August 2011PresseuropLa Stampa
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Naher Osten
Europa muss seine Rolle übernehmen
28. Juli 20111Al Hayat London -
28. Juli 2011The Independent London
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Frankreich
Zwischen Falle und Schusslinie
12. Juli 20111PresseuropLibération -
Aus den USA
Tatsächlich ein alter Kontinent
29. Juni 20113The New York Times New York -
Naher Osten
Europa hilflos in Libyen und Syrien
15. Juni 20115Libération Paris -
Malta
Im Lager der Vergessenen
9. Juni 20115Mediapart Paris -
Krieg in Libyen
Wie lange noch?
9. Juni 2011PresseuropDe Volkskrant -
Arabischer Frühling
Was die Revolutionen für uns bedeuten
30. Mai 20111Mladá Fronta DNES Prag -
Syrien-EU
Freie Hand für Assad
12. Mai 20112SME Bratislava -
11. Mai 2011Le Journal du jeudi Ouagadougou
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Immigration
Europas Schande
10. Mai 20112PresseuropPúblico -
Einwanderung
Erst kommt das nationale Interesse
28. April 2011PresseuropPresseurop -
Frankreich-Italien
Kleine Gesten unterhalten die Freundschaft
27. April 2011PresseuropLa Stampa -
Freier Personenverkehr
Europäische Grundwerte auf dem Rückzug?
26. April 20111Presseurop -
Italien
Rom tritt in Libyenkrieg ein
26. April 2011PresseuropCorriere della Sera -
22. April 20112The Guardian London
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Libyenkrieg
Obama muss dranbleiben
22. April 20111PresseuropThe Economist -
Editorial
Endstation, Lady Ashton
8. April 2011Presseurop -
7. April 20112PresseuropLa Libre Belgique
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Asylrecht
Geschlossener Schalter
6. April 2011Dagens Nyheter Stockholm -
Elfenbeinküste
Frankreich noch mal an die Front
5. April 2011PresseuropLibération -
1. April 2011Het Financieele Dagblad Amsterdam
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Diplomatie
Paris-London, der neue Motor der EU
31. März 20112La Stampa Turin -
Operation Odyssey Dawn,
Der totale Krieg?
31. März 20111PresseuropMediapart -
30. März 2011Trouw Amsterdam
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Libyenkrieg
Schweden kommt ins Boot
30. März 2011PresseuropSvenska Dagbladet -
Libyenkrieg
Einmischen oder nicht einmischen?
29. März 20111PresseuropPresseurop -
Operation Odyssey Dawn
Libyen, ein letztes Hurra für den Westen
29. März 20113Financial Times London
Hinter der zur Schau gestellten Einigkeit der Teilnehmer der Pariser Konferenz zum Wiederaufbau Libyens, versteckt sich ein Gerangel zwischen Frankreich, Italien und dem Vereinigten Königreich um die Ressourcen des Landes, wie die Zeitungen aus Frankreich, Italien und Großbritannien berichten.
Für den französischen Star-Philosophen, der Nicolas Sarkozy zum Libyeneinsatz gedrängt hat, sollte sich der Westen nicht von Diktatoren beeindrucken lassen, denn sie seien wie Muammar al-Gaddafi lediglich „Papiertiger.“
Noch ist es zu früh für Euphorie. Schließlich droht der Westen die gleichen Fehler wie im Irak zu begehen, meint der britische Journalist Robert Fisk. Und wenn al-Gaddafi sich auch weiterhin auf freiem Fuß befindet, steht den neuen Machthabern ganz bestimmt ein aufreibender Guerilla-Krieg bevor.
Europa ist in der Lage, eine groß angelegte Militäraktion durchzuführen. Es fehlt aber es an einer gemeinsamen Kommandozentrale, meint ein Journalist von Le Figaro.
Die europäische Presse begrüßt zwar insgesamt den Sturz des libyschen Regimes und den Impuls, den er dem „arabischen Frühling“ verleiht, doch in Bezug auf die Zukunft des Landes gibt sie sich vorsichtiger. In dieser Zukunft hat Europa eine entscheidende Rolle zu spielen.
Der Sturz von Tripolis steht für den Sieg der NATO und der EU-Staaten, die den Krieg unterstützten. Doch das durch die Eurokrise gespaltene und geschwächte Europa wird Wege finden müssen, die Zeit nach Gaddafi zu bewältigen, ohne Chaos an seinen Südgrenzen auszulösen.
Gerade sind 25 Flüchtlinge auf dem Weg nach Italien im Maschinenraum ihres Bootes erstickt. Ihr Tod ist nicht nur eine weitere Folge im jahrzehntealten Flüchtlingsdrama an Europas Südküsten, er ist zum Teil der europäischen Abschreckungsstrategie von Asylbewerbern geworden.
Die Europäische Union spielt seinen langem nur eine Nebenrolle in der arabischen Welt, dabei könnte sie neben den USA und Russland, die beide von den Umwälzungen in der Region überfordert sind, eine konstruktive Kraft sein, schreibt eine arabische Kolumnistin der Zeitung Al-Hayat.
Obwohl der internationale Militäreinsatz gegen das Gaddafi-Regime nun schon vier Monate dauert, können die britische und die französische Regierung noch immer keine kohärente Libyenpolitik vorlegen. Schuld daran sind allein sie, so ein britischer Kolumnist.
Ratlos gegenüber der Schuldenkrise, in Libyen und Afghanistan ins Wanken geraten: Europa wird nicht nur schwächer, sondern es wird auch zum Problem für die Vereinigten Staaten. So lautet das harte Urteil der New York Times.
Mit ihrer Beteiligung am Libyen-Einsatz entdecken die Europäer, dass sie nicht über die Mittel für ihre Ambitionen verfügen. Und ohne militärische Mittel steht die Union in einer für sie strategisch wichtigen Region ohne eine glaubwürdige Diplomatie da. Deshalb müssen die EU-Länder in der Verteidigung zusammenarbeiten.
Welche Lehren kann Europa heute, ein paar Monate nach dem Beginn der arabischen Revolutionen, ziehen? Für Arshin Adib-Moghaddam, Professor an der London University, sollte es nicht dem Mythos eines Konflikts zwischen dem Islam und dem Westen erliegen und vielmehr eine ambitioniertere, unabhängige Diplomatie betreiben.
Der in Libyen von Muammar al-Gaddafi verübten Repression wollte die EU entschlossen ein Ende bereiten. Auf das gewaltsame Regime Bashir al-Assads in Syrien reagiert sie wesentlich verhaltener. Die am 10. Mai verhangenen Sanktionen sind unzureichend und vermitteln ein Gefühl der Ohnmacht.
Die auf Lampedusa ankommenden nordafrikanischen Flüchtlinge, die an der Grenze zu Frankreich aufgehalten wurden, lösten eine franko-italienische Krise aus und verpassten dem Schengener Abkommen einen Schlag. Nun stellen Paris und Rom das Abkommen ganz offen in Frage. Am 26. April erklärten Nicolas Sarkozy und Silvio Berlusconi, dass sie für „Änderungen“ am Vertrag zum freien Personenverkehr sind.
Dadurch, dass ihre Militärberater schon in Bengasi sind, vertieft sich das militärische Engagement der NATO im libyschen Bürgerkrieg. Doch so wie sich Oberst Gaddafis Truppen hineinknien, könnte sein Ausgang kaum schwerer vorhersehbar sein.
Die EU will früher oder später gemeinsame Asylvorschriften einrichten. Doch der Aufschwung fremdenfeindlicher Parteien in mehreren Mitgliedsstaaten und der Andrang von Migranten aus Nordafrika liefert Sprengstoff für die Diskussion.
Frankreich und Großbritannien haben in Libyen die Initiative ergriffen, und die Schlüsselposten im Auswärtigen Dienst der Union sind fest in ihrer Hand. Die sich nur mit Mühe abzeichnende EU-Außenpolitik wurde von beiden torpediert, dermaßen, dass manche meinen, die Union sollte die Außenpolitik gleich Paris und London überlassen.
Beim Libyenkrieg geht es um viel mehr als nur um Muammar Gaddafi. Sein Ausgang wird im ganzen Nahen Osten nachhallen und die internationale Politik auf Jahrzehnte beeinflussen. Ein entscheidendes Prinzip steht auf dem Spiel.