Libyen
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EU - Libyen: Ashtons Behörde unter Verdacht der Günstlingswirtschaft
23. Mai 2012312PresseuropEUobserver.com, Rue89 -
Libyen: Ermittlungen gegen europäische Ölfirmen
10. April 20121041PresseuropCorriere della Sera, The Wall Street Journal Europe -
Diplomatie: Mit zweierlei Maß
13. März 201264 Jyllands-Posten Aarhus -
Italien: Straßburg verurteilt Abschiebungen
24. Februar 2012507PresseuropIl Manifesto -
Die letzten Titelseiten: 13. Januar 2012
13. Januar 201225PresseuropTrouw, Die Tageszeitung, Népszava & 4 weitere -
EU-Parlament: Preis des guten Gewissens
14. Dezember 201129PresseuropEl Mundo -
Die letzten Titelseiten: 29. November 2011
29. November 201120Presseurop -
Libyen: Was passiert mit Gaddafis Milliarden?
21. Oktober 2011PresseuropPúblico -
Libyen: Der Nächste, bitte !
21. Oktober 201154 NRC Handelsblad Amsterdam -
Libyen: Cameron und Sarkozy auf Triumphzug
16. September 20111PresseuropLe Figaro -
Libyen: Der große Kuchen
2. September 201196 De Volkskrant Amsterdam -
Libyenkrieg: Nach dem Krieg ist Erntezeit
2. September 2011PresseuropGazeta Wyborcza -
Libyen: Geben und nehmen
1. September 201173 Clarín Buenos Aires -
Presseschau: Libyen: Nach dem Krieg kommen die Geschäfte
1. September 20113271 Presseurop -
Libyen: Die Schlacht um den Wiederaufbau
26. August 2011PresseuropLa Stampa -
Editorial: Die libysche Chance nicht verpassen
26. August 201122Presseurop -
Libyenkrieg: Bernard-Henry Lévy: Warum unser Einsatz richtig war
26. August 20118313 Le Point Paris -
Nach dem Krieg: Wir werden im libyschen Sand steckenbleiben
25. August 2011901 The Independent London -
Libyenkrieg: Wem gebührt der Dank?
24. August 201113 Le Temps Genf -
EU-Libyen: Wo ist das Geld der EU geblieben?
24. August 2011182PresseuropDagens Nyheter -
Libyen: Der Wettlauf ums Öl hat begonnen
24. August 20111PresseuropDie Presse -
Libyenkrieg: Europa in der Feuertaufe
24. August 2011884 Le Figaro Paris -
Libyen: Nachfolge
23. August 201138 Het Parool Amsterdam -
Presseschau: Was kommt nach Gaddafi?
23. August 2011981 Presseurop -
Libye: Gaddafi ist gefallen
22. August 201145 Al Hayat London -
EU-Libyen: Vermeiden wir den „katastrophalen Erfolg“
22. August 2011841 La Stampa Turin -
Flüchtlinge: Asyl in Europa – eine Fatamorgana
3. August 20113148 Süddeutsche Zeitung München -
Italien: Tragödie auf See und Aufruhr an Land
2. August 2011PresseuropLa Stampa -
Naher Osten: Europa muss seine Rolle übernehmen
28. Juli 2011751 Al Hayat London -
Libyen: Gaddafi oder nicht, das ist nicht die Frage
28. Juli 201141 The Independent London -
Frankreich: Zwischen Falle und Schusslinie
12. Juli 20111PresseuropLibération -
Aus den USA: Tatsächlich ein alter Kontinent
29. Juni 20111293 The New York Times New York -
Naher Osten: Europa hilflos in Libyen und Syrien
15. Juni 20112015 Libération Paris -
Malta: Im Lager der Vergessenen
9. Juni 20111805 Mediapart Paris -
Krieg in Libyen: Wie lange noch?
9. Juni 2011PresseuropDe Volkskrant -
Arabischer Frühling: Was die Revolutionen für uns bedeuten
30. Mai 20111201 Mladá Fronta DNES Prag -
Syrien-EU: Freie Hand für Assad
12. Mai 2011692 SME Bratislava -
Libyenkrieg: Kurzsichtig
11. Mai 201124 Le Journal du jeudi Ouagadougou -
Immigration: Europas Schande
10. Mai 20112PresseuropPúblico -
Einwanderung: Erst kommt das nationale Interesse
28. April 201168PresseuropPresseurop -
Frankreich-Italien: Kleine Gesten unterhalten die Freundschaft
27. April 2011PresseuropLa Stampa -
Freier Personenverkehr: Europäische Grundwerte auf dem Rückzug?
26. April 20111381 Presseurop -
Italien: Rom tritt in Libyenkrieg ein
26. April 2011PresseuropCorriere della Sera -
Libyen: Der immer größer werdende Krieg
22. April 2011592 The Guardian London -
Libyenkrieg: Obama muss dranbleiben
22. April 20111PresseuropThe Economist -
Editorial: Endstation, Lady Ashton
8. April 201141Presseurop -
Belgien: Prinz Laurents lästiger Aktionismus
7. April 20112PresseuropLa Libre Belgique -
Asylrecht: Geschlossener Schalter
6. April 201175 Dagens Nyheter Stockholm -
Elfenbeinküste: Frankreich noch mal an die Front
5. April 2011PresseuropLibération -
Arend: Ein Stamm gegen den anderen
1. April 2011Het Financieele Dagblad Amsterdam
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Hinter der zur Schau gestellten Einigkeit der Teilnehmer der Pariser Konferenz zum Wiederaufbau Libyens, versteckt sich ein Gerangel zwischen Frankreich, Italien und dem Vereinigten Königreich um die Ressourcen des Landes, wie die Zeitungen aus Frankreich, Italien und Großbritannien berichten.
Für den französischen Star-Philosophen, der Nicolas Sarkozy zum Libyeneinsatz gedrängt hat, sollte sich der Westen nicht von Diktatoren beeindrucken lassen, denn sie seien wie Muammar al-Gaddafi lediglich „Papiertiger.“
Noch ist es zu früh für Euphorie. Schließlich droht der Westen die gleichen Fehler wie im Irak zu begehen, meint der britische Journalist Robert Fisk. Und wenn al-Gaddafi sich auch weiterhin auf freiem Fuß befindet, steht den neuen Machthabern ganz bestimmt ein aufreibender Guerilla-Krieg bevor.
Europa ist in der Lage, eine groß angelegte Militäraktion durchzuführen. Es fehlt aber es an einer gemeinsamen Kommandozentrale, meint ein Journalist von Le Figaro.
Die europäische Presse begrüßt zwar insgesamt den Sturz des libyschen Regimes und den Impuls, den er dem „arabischen Frühling“ verleiht, doch in Bezug auf die Zukunft des Landes gibt sie sich vorsichtiger. In dieser Zukunft hat Europa eine entscheidende Rolle zu spielen.
Der Sturz von Tripolis steht für den Sieg der NATO und der EU-Staaten, die den Krieg unterstützten. Doch das durch die Eurokrise gespaltene und geschwächte Europa wird Wege finden müssen, die Zeit nach Gaddafi zu bewältigen, ohne Chaos an seinen Südgrenzen auszulösen.
Gerade sind 25 Flüchtlinge auf dem Weg nach Italien im Maschinenraum ihres Bootes erstickt. Ihr Tod ist nicht nur eine weitere Folge im jahrzehntealten Flüchtlingsdrama an Europas Südküsten, er ist zum Teil der europäischen Abschreckungsstrategie von Asylbewerbern geworden.
Die Europäische Union spielt seinen langem nur eine Nebenrolle in der arabischen Welt, dabei könnte sie neben den USA und Russland, die beide von den Umwälzungen in der Region überfordert sind, eine konstruktive Kraft sein, schreibt eine arabische Kolumnistin der Zeitung Al-Hayat.
Obwohl der internationale Militäreinsatz gegen das Gaddafi-Regime nun schon vier Monate dauert, können die britische und die französische Regierung noch immer keine kohärente Libyenpolitik vorlegen. Schuld daran sind allein sie, so ein britischer Kolumnist.
Ratlos gegenüber der Schuldenkrise, in Libyen und Afghanistan ins Wanken geraten: Europa wird nicht nur schwächer, sondern es wird auch zum Problem für die Vereinigten Staaten. So lautet das harte Urteil der New York Times.
Mit ihrer Beteiligung am Libyen-Einsatz entdecken die Europäer, dass sie nicht über die Mittel für ihre Ambitionen verfügen. Und ohne militärische Mittel steht die Union in einer für sie strategisch wichtigen Region ohne eine glaubwürdige Diplomatie da. Deshalb müssen die EU-Länder in der Verteidigung zusammenarbeiten.
Welche Lehren kann Europa heute, ein paar Monate nach dem Beginn der arabischen Revolutionen, ziehen? Für Arshin Adib-Moghaddam, Professor an der London University, sollte es nicht dem Mythos eines Konflikts zwischen dem Islam und dem Westen erliegen und vielmehr eine ambitioniertere, unabhängige Diplomatie betreiben.
Der in Libyen von Muammar al-Gaddafi verübten Repression wollte die EU entschlossen ein Ende bereiten. Auf das gewaltsame Regime Bashir al-Assads in Syrien reagiert sie wesentlich verhaltener. Die am 10. Mai verhangenen Sanktionen sind unzureichend und vermitteln ein Gefühl der Ohnmacht.
Die auf Lampedusa ankommenden nordafrikanischen Flüchtlinge, die an der Grenze zu Frankreich aufgehalten wurden, lösten eine franko-italienische Krise aus und verpassten dem Schengener Abkommen einen Schlag. Nun stellen Paris und Rom das Abkommen ganz offen in Frage. Am 26. April erklärten Nicolas Sarkozy und Silvio Berlusconi, dass sie für „Änderungen“ am Vertrag zum freien Personenverkehr sind.
Dadurch, dass ihre Militärberater schon in Bengasi sind, vertieft sich das militärische Engagement der NATO im libyschen Bürgerkrieg. Doch so wie sich Oberst Gaddafis Truppen hineinknien, könnte sein Ausgang kaum schwerer vorhersehbar sein.
Die EU will früher oder später gemeinsame Asylvorschriften einrichten. Doch der Aufschwung fremdenfeindlicher Parteien in mehreren Mitgliedsstaaten und der Andrang von Migranten aus Nordafrika liefert Sprengstoff für die Diskussion.