Ägypten
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EU-Parlament
Preis des guten Gewissens
14. Dezember 2011PresseuropEl Mundo -
Der Europäer der Woche
Der Cyber-Revolutionär vom Tahrir-Platz
6. Dezember 20111Fokus Stockholm -
26. Mai 2011PresseuropEl País
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Editorial
Wenn Gaddafi gewinnt
14. März 20114Presseurop -
2. März 20111Svenska Dagbladet Stockholm
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Arabische Revolutionen
Lasst die Neuen mitmachen
1. März 20114La Stampa Turin -
Editorial
Maisflocken-Demokratie?
25. Februar 2011Presseurop -
EU – Libyen
Pest oder Cholera, Europa?
22. Februar 2011Presseurop -
Arabische Revolutionen
Was auf Europa zukommt
21. Februar 20111El País Madrid -
Arabische Revolution
Lady Ashton hat sich ausgebootet
17. Februar 2011Libération Paris -
Arabische Revolutionen
Sieben Gründe für Optimismus
17. Februar 20111PresseuropDie Zeit -
16. Februar 2011Charlie Hebdo Paris
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Mittelmeer
Die Diplomatie muss jetzt klotzen
15. Februar 2011Der Standard Wien -
14. Februar 2011La Stampa Turin
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11. Februar 2011Süddeutsche Zeitung München
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10. Februar 20113Lidové noviny Prag
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EU – Nahost
Zukunft braucht Risiko – überall
4. Februar 20113Der Standard Wien -
Europa – Ägypten
Stabilität, unser Fetisch
4. Februar 2011PresseuropDie Tageszeitung -
Naher Osten
Hände weg von Ägypten!
2. Februar 20116The Guardian London -
1. Februar 2011PresseuropHospodářské noviny
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31. Januar 2011Le Journal du jeudi Ouagadougou
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EU-Ägypten
Letzter Aufruf für Ohnmächtige
31. Januar 20111Presseurop -
Diplomatie
Frattinis Plan für Ägypten
28. Januar 2011PresseuropThe Independent -
Frankreich-Tunesien
Was ist aus den Revolutionären geworden?
18. Januar 20111Presseurop -
EU-Maghreb
Alles so vorhersehbar…
10. Januar 2011Le Soir Brüssel -
Mittelmeerunion
Aus der Traum
23. September 2010El País Madrid -
Religion
EU-Parlament steht für Christen ein
22. Januar 2010PresseuropRzeczpospolita -
Organspenden
Kampf gegen den "Transplantationstourismus"
14. Oktober 2009PresseuropLa Vanguardia -
30. September 2009Die Zeit Hamburg
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17. September 2009PresseuropLibération
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27. August 2009The Guardian London
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Erneuerbare Energien
Die Sonne Afrikas für Europa?
25. August 2009The Independent London -
Energie
Gas ab für Nabucco!
13. Juli 2009PresseuropLe Figaro
Dass es Husni Mubarak im vergangenen Januar nicht gelungen ist, die ägyptischen Revolutionäre vom Rest der Welt abzuschneiden, verdanken wir dem schwedischen Studenten und Cyberaktivismus-Theoretiker Christopher Kullenberg. Er wurde von der Wochenzeitschrift Fokus zum Schweden des Jahres gewählt.
Die Bewegung des 6. April war eine der Speerspitzen der ägyptischen Revolution. Einige ihrer Mitglieder wurden von der serbischen Otpor!-Bewegung ausgebildet, die im Jahr 2000 am Sturz des jugoslawischen Regimes maßgeblich beteiligt war.
Vor 30 Jahren hätte niemand vorhergesehen, dass Länder des Warschauer Pakts schon bald der Europäischen Union beitreten würden. Jetzt, da die arabischen Staaten ihre Revolutionen erleben, muss die EU ihnen dieselbe Möglichkeit einräumen, um die Demokratie zu stärken, heißt: die Aussicht auf eine Mitgliedschaft.
Von Anfang an hatte Europa ein Problem mit den arabischen Revolten. Die blutige Repression des libyschen Volks durch Gaddafis Regime macht diesen Missstand nur noch flagranter, stellt die europäische Presse fest. Sie fordert konkretes, koordiniertes Handeln.
Terrorismus, Einwanderung und Wirtschaft: für die Europäer ist die Welle von Revolten, die die arabischen Welt erschüttern, voller schwer einzuschätzender Gefahren. El País hat versucht, Richtig und Falsch zu entwirren.
Nun versprach Catherine Ashton bis 2013 eine Unterstützung für Tunesien in Höhe von 258 Millionen Euro. Libération bemerkt, dass erst die tunesischen Boatpeople an den Küsten von Lampedusa anlaufen mussten, damit die EU endlich der tunesischen Revolution aktive Hilfestellung leistete.
Die EU wird konstant überrumpelt, erst von den Revolutionen in Tunesien und Ägypten, dann vom Ansturm der Flüchtlinge auf Lampedusa. Um neuen Überraschungen vorzugreifen, sollten die 27 jetzt schon mal über eine Aufnahme der Maghreb-Staaten nachdenken.
Nach dem Fall von Ben Ali bestiegen tausende Tunesier ein Boot nach Europa. Sie landeten auf der italienischen Insel Lampedusa. La Stampa sieht in ihnen nur einen Vorgeschmack auf die großen Einwandererströme ins „opulente Europa“, die dem Niedergang der Diktatoren folgen werden.
Der Vergleich der Aufstände in der arabischen Welt mit dem Ende der kommunistischen Regimes hinkt, schreibt ein tschechischer Journalist, da die kulturellen und politischen Traditionen grundverschieden seien. Was nicht bedeuten soll, dass nicht auch dort eines Tages die Demokratie siegen könne.
Die Ereignisse in Ägypten sind für jeden Verfechter der Bürgerrechte berauschend, gibt Simon Jenkins, Kolumnist des Guardian, zu. Doch angesichts seiner Geschichte blutiger und unnützer Interventionen weltweit, sollte sich der Westen gut überlegen, ob er sich beim Streben der muslimischen Staaten nach Selbstbestimmung wirklich einmischen will.
Erst reagierte sie nur zögerlich auf die tunesische „Jasminrevolution“, jetzt scheint die EU angesichts des ägyptischen Aufstands gegen Husni Mubarak schon wieder gelähmt. Dabei, so die europäische Presse, ist doch gerade jetzt die Gelegenheit, für mehr Demokratie in ihrem „Hinterhof“ am Mittelmeer einzutreten.
Die von den Ereignissen überwältigte französische Regierung, welche die Demokraten nur zögerlich unterstützt, scheint bis zum Schluss hinter Ben Alis Regime gestanden zu haben. Heute kann sie ihre Haltung nur schwer rechtfertigen.
Trotz aller Korruption, des Nepotismus und der Menschrechtsverletzungen unterstützt die EU die aktuellen Regierungen in Nordafrika. Damit trägt sie eine gewisse Verantwortung für die heute ausbrechenden Unruhen in Tunesien und Algerien. Es ist höchste Zeit, dass Europa eine neue politische Klasse unterstützt, die endlich zugunsten der Bürger handelt.
Die Begeisterung, die den Start der Mittelmeerunion begleitete, ist abgeebbt. Der Grund, so der französische Philosoph Sami Naïr, ist das Fehlen eines ernsthaften Konzepts.
Um sich aus ihrer Energieabhängigkeit von Russland zu befreien, braucht Europa die Türkei. Hier werden alle zukünftigen Transportwege für Öl und Gas zusammenlaufen. Aus diesem Grund glaubt die Zeit, wird die EU Ankara nicht mehr lange die Tür verschließen können.
Die Aufrufe, Syrien in die Europäische Nachbarschaftspolitik (ENP) der EU einzubinden, gehören zu einer breiten westlichen Strategie, um das vormals isolierte baathistische Regime vom Iran wegzulocken und die Zusammenarbeit mit dem Westen im Irak und im Libanon fortzusetzen. Chris Philips vom Guardian fragt sich, ob wir wieder dabei zusehen, wie Menschenrechte und Demokratie für politische Zweckdienlichkeit geopfert werden.
Zwei gewaltige Projekte zur Energieerzeugung wurden in den letzten Wochen gestartet. Das eine will die weltweite größte Solaranlage errichten, das andere den größten Wasserkraftstaudamm der Erde. Obwohl beide in Afrika gelegen sind, ist ihr Ziel, elektrischen Strom nach Europa zu exportieren. The Independent wägt das Pro und Kontra dieser beiden ambitionierten Projekte ab, die nach Meinung vieler Kritiker den Beigeschmack einer Machtergreifung im Kolonialstil haben.