Artikel
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25. Mai 20123Der Freitag Berlin
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25. Mai 20128The Times London
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Eurovision 2012
Baku kauft sich einen guten Ruf
25. Mai 20126Eesti Päevaleht Tallinn -
Euro-Zone
Das Ende der deutschen Hegemonie
24. Mai 201283To Vima Athen -
Europäischer Rat
Krise? Da ist der Ausweg!
24. Mai 2012104France Inter Paris -
EU-Gipfel
Wachstum – ein magisches Wort
23. Mai 201224Trouw Amsterdam -
23. Mai 201277El País Madrid
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Krise in der Eurozone
Isoliert die Deutschen nicht
22. Mai 2012219The Independent London -
22. Mai 2012Die Zeit Hamburg
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21. Mai 201241El País Madrid
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21. Mai 20128Aftonbladet Stockholm
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18. Mai 201218El Mundo Madrid
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Krise in der Eurozone
Lasst uns amerikanischer sein
18. Mai 201225Hospodářské noviny Prag -
Eurovision
Rambo Amadeus: der Crash der Klischees
18. Mai 20121Tportal Zagreb -
Eurokrise
Athens Schrei vernehmen
17. Mai 2012176La Repubblica Rom -
Debatte
Die große Koalition Europas
16. Mai 201215Süddeutsche Zeitung München -
Griechenland
Das Leben ist (fast) ein Krimi
16. Mai 20125The Guardian London -
Griechenland-Krise
Der Euro-Ausstieg: ein Bluff
15. Mai 201281La Stampa Turin -
15. Mai 2012Polityka Warschau
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Griechenland
Die Machtkomödie
14. Mai 201260To Ethnos Athen -
Euro-Zone
Die Banken könnten den Euro sprengen
14. Mai 201244NRC Handelsblad Rotterdam -
Euro-Zone
Das wäre Europa ohne Griechenland
11. Mai 2012230El País Madrid -
Kino in Deutschland
Besinnungsaufsatz statt Filmspektakel
11. Mai 20122Die Zeit Hamburg -
Euro-Zone
Wachstum muss her!
10. Mai 2012107Il Sole-24 Ore Mailand -
Energie
Schiefergas steht tief im Kurs
10. Mai 20128Gazeta Wyborcza Warschau -
Europa-Tag
Fest ohne Freudenfeuerwerk
9. Mai 20129De Standaard Brüssel -
Deutschland
Die Ossis auf dem Heimweg
9. Mai 20122Gazeta Wyborcza Warschau -
Schuldenkrise
Wenn Hollande über Griechenland stolpert
8. Mai 201299Financial Times London -
Griechenland
Wer kann hier Ordnung schaffen?
8. Mai 201264I Kathimerini Athen -
Griechenland
Der Weg ins Chaos
7. Mai 2012141I Kathimerini Athen -
7. Mai 201295Libération Paris
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Frankreich
Hollande, ein zurückhaltender Revolutionär
6. Mai 201277Financial Times London -
Griechenland
Die 12 Aufgaben des Panagiotis Karkatsoulis
4. Mai 20122Público Lissabon -
Serbien
Brüssel wählt Stabilität
4. Mai 2012Jutarnji List Zagreb -
Zeitgenössische Kunst
Die Pinselfabrik von Cluj Napoca
4. Mai 2012România libera Bukarest -
Europäische Union
Wählt Europa Merkel ab?
3. Mai 201264Die Zeit Hamburg -
3. Mai 2012Respekt Prag
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Großbritannien
Bye bye Cool Britannia
2. Mai 201240La Repubblica Rom -
Deutschland
Biologisch geprüfte Neonazis
2. Mai 20126Süddeutsche Zeitung München -
Griechenland
Rechtsextreme profitieren von der Krise
1. Mai 201245I Kathimerini Athen -
Rumänien
Bio fällt auf fruchtbaren Boden
30. April 20121Le Monde Paris -
Frankreich
Ist das der gefährlichste Mann Europas?
27. April 2012229The Economist London -
Tschechische Republik
Die Gefahr des ewigen Wackelkabinetts
27. April 2012Ekonom Prag -
27. April 20124Süddeutsche Zeitung München
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Eurozone
Wie sagt man „Basta“ auf Deutsch?
26. April 2012108El País Madrid -
Euro-Zone
Europa braucht den deutschen Sparmeister
26. April 201235Die Zeit Hamburg -
Europäische Union
Deutschland, übernehmen Sie!
26. April 201271De Volkskrant Amsterdam -
Niederlande
Geert Wilders entdeckt Europa
25. April 20123Trouw Amsterdam -
Bulgarische Einwanderer
Der Alptraum vom Job in Deutschland
25. April 201244Frankfurter Allgemeine Zeitung Frankfurt -
Schuldenkrise
Schluss mit der europäischen Sparpolitik?
24. April 201244The Guardian London
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Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.
Paris hat einen neuen Kurs eingeschlagen, der das Kräfteverhältnis in der Europäischen Union verschiebt und Deutschland und seinem Sparkurs die Führungsrolle streitig macht. In diesem Kontext sehen die Griechen erstmals wieder ein kleines Licht am Ende des Tunnels und schöpfen neue Hoffnung, freut sich Athen.
Am Sondergipfel vom 23. Mai haben die siebenundzwanzig EU-Mitgliedsstaaten akzeptiert, die Diskussionen über gemeinsame Investitionen und Eurobonds zu eröffnen. Damit haben sie es endlich geschafft, die Kluft zwischen „tugendhaften“ und „verschwendirischen“ Ländern zu überwinden. Ein Schritt in Richtung mehr wirtschaftliche Integration.
Seit ein paar Wochen scheint „Wachstum“ das neue Zauberwort zu sein. Doch wie erzeugt man es? Es hat zwar noch keine praktischen Diskussionen zum Thema gegeben, doch Infrastrukturprojekte könnten vielleicht ein Lösungsansatz sein. Auszüge.
Griechenland aus der Eurozone austreten lassen? Die spanischen Banken retten? Den Gürtel noch enger schnallen, oder auf Wachstum setzen? Lauter Fragen, auf die die Eurozonen-Chefs beim Sondergipfel am heutigen 23. Mai Antworten finden müssen, wenn sie wollen, dass die Europäer auch in Zukunft noch an das gemeinschaftliche Projekt glauben.
Indem sie den Rettungsschirm für die krisengeschädigten Länder der Eurozone unterstützte, ging Angela Merkel schon sehr viel weiter als es ihre Wähler gerne sehen. Die Euro-Bonds, die der neue französische Staatspräsident François Hollande erzwingen will, sind aber wohl ein Schritt zuviel.
Aufstand gegen die Vorratsdatenspeicherung, Misstrauen vor Google und Facebook: Deutschland ist in Sachen Internet ein “Schwellenland”, sagt Sascha Lobo. Dem bekanntesten Blogger und Internierpioneer des Landes geht es da ähnlich. Er ist gefragt – und gehasst.
Beim Treffen der G8 in Camp David kamen die reichsten Länder darin überein, das Wachstum anzukurbeln, insbesondere in Europa. Das wäre ein radikaler strategischer Wandel im Vergleich zum bisher gefahrenen Sparkurs. Sind die führenden Politiker dazu bereit?
Vor einem Jahrzehnt noch triumphierte die Sozialdemokratie in zahlreichen Ländern Europas. Heute ist sie kaum noch irgendwo an der Macht. Weil es ihr an neuen Ideen fehlt und vor allem, weil die Konservativen ihre Themen und Terminologie kopierten, um den Erwartungen der Wähler entgegen zu kommen.
Mariano Rajoys Regierung steht einer neuen Verschlimmerung der Finanzkrise gegenüber und versucht, den Märkten Sicherheiten zu geben und gleichzeitig die Unterstützung der EU zu verlangen. Vergleicht man jedoch ihre Situation mit der Lage in Portugal und Griechenland, merkt man, dass es keine Alternative gibt, stellt El Mundo fest.
Die Griechenland-Krise und das mangelnde Durchsetzungsvermögen der EU-Führungsspitzen haben die eigentliche Herausforderung für die Zukunft der EU in den Hintergrund gedrängt. Im Gegensatz dazu haben die Vereinigten Staaten von Amerika effiziente Lösungen gefunden. Für einen tschechischen Kolumnisten ist es höchste Zeit, sich davon inspirieren zu lassen.
Frech und fröhlich: Der Turbo-Folk-Sänger wird für Montenegro beim Eurovison Song Contest an den Start gehen. „Euro neuro“ heißt sein Titel, in dem er die Klischees über den Balkan und dessen Beziehung zu Europa auf die Schippe nimmt.
Statt die griechischen Verantwortungsträger wie Aussetzige und ihre Wähler wie Pestkranke zu behandeln, täten die europäischen Führungsspitzen, und allen voran die Deutschen, besser daran, ihnen Gehör zu schenken. Stattdessen haben sie nur ihre wirtschaftlichen Forderungen im Kopf. Allerdings lassen sie dabei die demokratischen Grundsätze außer Acht und nagen so am Fundament der Union.
Bisher war eine ideologische Auseinandersetzung in Europa kaum möglich – aus Mangel an demokratischer Debattenkultur. Mit einem französischen Präsident und einer Kanzlerin, die unterschiedliche politische Leitlinien verfolgen, könnte die Union lernen, zu diskutieren, und somit die Leidenschaft der Europäer neu entfachen.
Ein Roman über einen Serienmörder in Athen ist so wirklichkeitsnah, dass Autor Petros Markaris seine Leser mahnen muss, ihn nicht nachzuahmen. Der Grund: Es geht um die steuerhinterziehende griechische Elite und die Opfer des korrupten Systems.
Während eifrig über einen eventuellen Austritt Griechenlands aus der Eurogruppe spekuliert wird, sollte man bedenken, dass das Land nicht ohne die Gemeinschaftswährung überleben und Europa sich einen derartigen Austritt nicht leisten kann. Deshalb sollten alle mit offenen Karten spielen.
Keinen Monat vor dem Beginn der Fußball-EM 2012 vergällt das Schicksal der Opponentin Julija Timoschenko die Beziehungen zwischen der EU und der Ukraine, die gemeinsam mit Polen die diesjährige Meisterschaft organisiert. Doch hinter der Frage der Menschenrechte zeichnen sich wichtige wirtschaftliche Einsätze ab.
In Griechenland und ganz Europa warten alle darauf, dass die Vorsitzenden der drei größten Parteien sich auf eine Regierung einigen. So würde man Neuwahlen vermeiden, die die Krise nur noch schlimmer machen könnten. Allerdings scheinen die Parteispitzen momentan vor allem damit beschäftigt zu sein, sich ihre eigene politische Zukunft zu sichern.
Legen wir einmal die Debatte „Sparen versus Wachstum“ beiseite. Die Zukunft des Euro spielt sich im Bankensektor ab. Denn mit der Krise sind Banken und Staaten derart miteinander verstrickt, dass sie sich gegenseitig schwächen.
Infolge der politischen Krise ist wieder von einem eventuellen Austritt Griechenlands aus dem Euroraum die Rede. Dieses Szenario ist allerdings heute noch gefährlicher als früher, weil Spanien dezeit besonders schlecht aufgestellt ist. Die Auswirkungen eines Ausscheidens wären nicht nur wirtschaftlich, sondern auch geopolitisch.
Der Regisseur Dominik Graf hat genug vom thematisch überstrapazierten deutschen Qualitätskino und fordert mehr Mut zu Trivialitäten, Schocks und brüllendem Gelächter. Christian Petzolds „Barbara“ steht als leuchtendes Beispiel einer Filmindustrie entgegen, die sich mit staatstragendem Relevanzkino selbst in eine ästhetische Sackgasse befördert.
Die unterschiedlichen Wahlergebnisse vom 6. Mai haben gezeigt, wie zerrissen das Verhältnis zwischen Politikern und Bürgern ist. Um zu verhindern, dass die Situation aus dem Ruder läuft, muss die obsessive Sparpolitik jetzt beendet werden. Solidarität und die Integration müssen gestärkt werden, denn sie haben Europa stark gemacht, meint ein italienischer Leitartikler.
Aus ökologischen Gründen haben Frankreich, Bulgarien, Rumänien und die Tschechische Republik entschieden, die Förderung ihrer Gasvorkommen auszusetzen. Während von der EU erwartet wird, dass sie den gleichen Weg einschlägt, könnte Polen bald das letzte und einzige Land sein, das auf diese Ressource setzt.
Während die EU am 9. Mai ihren Geburtstag feiert, steckt die europäische Integration in Schwierigkeiten: Die Krise des Euro, der Aufruhr um die EU-Erweiterung und die Finanzkrise sind hochgekocht. Jetzt gibt es auf dem europäischen Dampfer keinen Rückwärtsgang mehr, meint ein belgischer Analyst. Nur Kurskorrekturen sind noch möglich.
Nachdem sie auf der Suche nach besseren Arbeitsplätzen in den Westen zogen, kehren die Einwohner der ehemaligen DDR heute wieder in ihre Heimat zurück. Dabei kommt ihnen der Konjunkturaufschwung im Osten zugute, der auf die Jahre des stockenden Wachstums folgte.
Dass François Hollande an seiner strammen Linie gegen die Sparpolitik festhält, muss er erst noch beweisen. Denn egal wie viele Zusätze er auch zu den europäischen Steuerabkommen aushandelt, das politische Unwetter in Griechenland wird seine Agenda eher früher als später vom Tisch fegen.
Am 6. Mai rechneten die Griechen mit ihren beiden traditionellen Parteien und deren Absegnung der Sparpolitik ab und ließen die radikale Linke und die extreme Rechte ins Parlament einziehen. Dieses Ergebnis könnte zu einer machtlosen Regierung und sogar zu Gewalttätigkeiten führen, so befürchtet ein Kolumnist.
Der Kandidat der Sozialisten ist Präsident. Eine „gigantische Freude“, für die linksliberale Tageszeitung, die im Wahlkampf deutlich Stellung bezogen hatte. Die Zukunftsaussichten sind vielversprechend, auch wenn die „Gnadenfrist“ angesichts der Krise nicht lange anhalten wird.
Hoffnung für manche, Buhmann für andere. Der sozialistische Favorit für die Präsidentschaftswahl vom 6. Mai hat die Debatte über eine alternative Wirtschaftspolitik in Europa entfacht. Doch zur Einlösung seiner Wachstumsversprechen wird er sich an die tatsächlichen Gegebenheiten der Marktwirtschaft anpassen müssen.
Wer auch die Wahlen am 6. Mai gewinnt, als erstes wird er den chaotischen Staat reformieren müssen. Nichts ist unmöglich. Denn Griechenland ist die Heimat des... besten Beamten der Welt. Gerade wurde er von der American Society for Public Administration preisgekrönt. Porträt.
Kurz vor den Parlaments- und Präsidentschaftswahlen in Serbien unterstützt die EU offiziell keines der Lager. Doch im Vergleich zu den euroskeptischen Herausforderern erscheint der amtierende Präsident immer noch als der bestmögliche Partner.
Frankreich, Griechenland, Holland und Deutschland: Europa steht vor fünf Neuwahlen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Aber alle betreffen die Krisenpolitik von Angela Merkel. Die deutsche Kanzlerin könnte ihre Macht verlieren.
Das Buch des 35jährigen Tomáš Sedláček über die Wirtschaftsgeschichte ist zu einem
internationalen Bestseller geworden. Der ehemalige Berater von Václav Havel und
Mitglied des Nationalen Wirtschaftsrates der Tschechischen Republik nimmt den Leser
mit auf eine Reise durch die Bibel, die Mythologie und die Literatur. Sein Geheimnis: er
weiß sowohl seine Person als auch seine Ideen zu verkaufen.
Unter dem Deckmantel der biologischen Landwirtschaft und des Umweltschutzes, tauchen militante Mitglieder der rechtsextremen NPD in der Gesellschaft unter und verbreiten dort ihre rassistischen Ideen auf unschuldige Art und Weise.
Seit Beginn der Krise wird erstmals wieder gewählt. Doch drohen die vorgezogenen Wahlen am 6. Mai zur Protestwahl gegen Sparprogramme und die Parteien zu werden, die diese durchsetzen. Die Rechtsextremen, die immer legitimer werden, könnten zu den großen Wahlsiegern gehören.
Verführerisch günstiges Ackerland lässt sie nicht lange zögern: In Rumänien bauen sich immer mehr Europäer ihre eigenen Landwirtschaftsbetrieb auf und tragen zur Modernisierung der Lokalkultur bei, insbesondere im Bio-Bereich.
Der sozialistische Kandidat wird als der nächste französische Präsident gehandelt, doch sein mangelnder Reformwille wäre schlecht für sein Land und vor allem für Europa, so schreibt die Londoner Wochenzeitung.
Nachdem der Koalitionsvertrag geplatzt ist, hat die konservativ-liberale Regierung am 27. April die Vertrauensfrage gestellt (und überstanden), ohne dass damit die Möglichkeit einer vorgezogenen Parlamentswahl vom Tisch ist. Das nun seit Jahren wackelige Kabinett könnte zu guter Letzt die Kommunisten wieder an die Macht bringen, sorgt sich Ekonom.
Ein Jurastudent aus Wien klagt Facebook an – wegen Missachtung des Datenschutzes. Für Mark Zuckerberg, der den bevorstehenden Börsengang nicht verderben will, und Irland, das den europäischen Firmensitz beherbergt, kommt der Wirbel zur Unzeit.
Trotz der sozialen und politischen Folgen preisen die Bundesbank und Angela Merkel nach wie vor den Sparkurs, der seit zwei Jahren in Europa gesteuert wird. Es sei Zeit, den Schaden zu begrenzen, protestiert der spanische Politologe José Ignacio Torreblanca.
Holland, Frankreich, die EZB...: Europa steht gegen Deutschlands strikten Sparkurs auf. Der Fiskalpakt könnte scheitern. Aber Berlin muss sich und Europa zur Disziplin drängen, schreibt ein deutscher Wirtschaftsjournalist.
Anstatt von einer föderalen Union zu träumen, die von Ländern mit wirtschaftlichen und demokratischen Defiziten abhängt, sollte der Einfluss der tugendhaften Länder gestärkt werden. Sie sollten die Führungsrolle übernehmen, meint ein niederländischer Politologe.
Mit viel brüsselfeindlicher Furore ließ Populist Geert Wilders gerade die holländische Regierung platzen. Dass Europa jetzt vor den Neuwahlen im September das Schlüsselthema des Wahlkampfs wird, sollte die politische Mitte für ihre Renaissance nutzen, rät ein Leitartikler.
Mit dem Versprechen von Arbeit und Einkommen werden immer mehr Bulgaren nach Deutschland gelockt. Dort aber erwarten sie Dumping-Löhne und illegale Unterkünfte. Frankfurt ist zum Zentrum der sogenannten „Bulgarenindustrie“ geworden.
Frankreich wird wahrscheinlich einen sozialistischen Präsidenten wählen, der dem Fiskalpakt kritisch gegenübersteht, und die niederländische Regierung bricht über dem Thema Sozialreform zusammen – das Sparmodell der deutschen Kanzlerin Angela Merkel bezieht Prügel.