Artikel
-
Jersey: Die Schatzinsel im Rampenlicht
21. Mai 2013202 El País Madrid -
Europäischer Rat : Schatten über der europäischen Energiepolitik
20. Mai 20132815 Le Figaro Paris -
Polen: Die Russen lieben Danzig
20. Mai 2013905 Gazeta Wyborcza Warschau -
Eurozone: Europa braucht einen Martin Luther
17. Mai 2013544171 La Repubblica Rom -
Niederlande: Immigranten in den Fängen türkischer Netzwerke
17. Mai 201326731 De Standaard Brüssel -
Bankenunion : Neue Bewährungsprobe für den Euroraum
16. Mai 20138512 La Vanguardia Barcelona -
Angela Merkel : Das clevere Mädchen aus dem Osten
15. Mai 201377838 Welt am Sonntag Berlin -
Lettland: Russische Staatenlose auf Identitätssuche
15. Mai 20131373 Lietuvos Rytas Vilnius -
Europawahlen 2014: Martin Schulz: der andere Deutsche in Europa
14. Mai 201320534 The Economist London -
Genetik : Wir sind alle eine Familie
14. Mai 20131844100 Mediapart Paris -
Großbritanniens EU-Mitgliedschaft : Camerons Schicksal liegt in der Waagschale
13. Mai 201326430 The Sunday Telegraph London -
Der Zustand Europas: Dem Alten Kontinent geht es gut, danke (2/2)
13. Mai 201318913 Foreign Policy Washington DC -
Der Zustand Europas (1/2): Dem Alten Kontinent geht es gut, danke
10. Mai 201321547 Foreign Policy Washington DC -
Wahlen in Bulgarien: Europa mit der Lupe suchen
10. Mai 201315566 Sega Sofia -
Europatag : Das europäische Projekt ist gescheitert
9. Mai 2013130389 Il Sole-24 Ore Mailand -
Europatag: Die Staaten blockieren den Aufstieg
9. Mai 2013322133 Il Sole-24 Ore Mailand -
Jugendarbeitslosigkeit : Der Schlüssel zum Erfolg passt nicht überall
8. Mai 201380179 Die Welt Berlin -
Porträt : Die Lövin beißt sich durch
8. Mai 20134531 Fokus Stockholm -
NSU-Prozess : Man lernt nicht einfach aus Geschichte
7. Mai 20132056 Die Welt Berlin -
Island: Erneuerung durch Architektur
7. Mai 2013269 Público Lissabon -
Eurokrise: Das Ende des dummen Europas
6. Mai 2013388137 Le Monde Paris -
Gesellschaft: Warum die Spanier nicht aufbegehren
6. Mai 201393871 Infolibre Madrid -
Textilindustrie : Kleider machen Leute...schuldig
3. Mai 2013144694 NRC Handelsblad Amsterdam -
Wirtschaft: Es gibt gar keine Eurokrise!
3. Mai 201331787 Lidové noviny Prag -
Europawahlen: Erst das Parlament, dann die Kommission
2. Mai 201327717 Dagens Nyheter Stockholm -
Demokratie: Mehr Schweiz wagen!
1. Mai 201386142 Frankfurter Allgemeine Zeitung Frankfurt -
Landwirtschaft: Pestizid-Verbot soll Bienensterben stoppen
30. April 2013431611 Presseurop -
Niederlande: Weg mit dem König – her mit einen Schauspieler!
30. April 201326440 The New York Times New York -
Laizismus: Zerstrittene EU belehrt das Ausland über Religionsfreiheit
30. April 2013267183 Trouw Amsterdam -
Italien: Was der neuen Generation am Steuer bevorsteht
29. April 201311270 La Repubblica Rom -
Europäische Union: Gefangen im Eurobabel
29. April 2013541231 The Guardian London -
Spanien : Sechs Millionen Gründe für die Wende
26. April 2013611226 El Periódico de Catalunya Barcelona -
Design: Rasante Architektur für die EZB
26. April 201312935 Der Spiegel Hamburg -
Estland: Ölschiefer, ein gefährlicher Segen
26. April 20131368 IQ The Economist Vilnius -
Ideen: Aus der Traum von Europa?
25. April 201394266 Kultura Sofia -
Griechenland: Dreijähriger Dialog mit tauben Ohren
25. April 201315529 I Kathimerini Athen -
Eurokrise : Fehler im Spardiktat?
24. April 2013977131 Süddeutsche Zeitung München -
Frankreich: „Über Deutschland”… und ein großes Missverständnis
24. April 201321239 Le Monde Paris -
Frankreich: Kreuzzug gegen die Homo-Ehe
23. April 201343168 Frankfurter Allgemeine Zeitung Frankfurt -
Kroatien: Regeln müssen befolgt werden
23. April 20131177 Le Temps Genf -
Italien: Parteiendämmerung
22. April 201315614 La Repubblica Rom -
Sparmaßnahmen: Was machen Sie da eigentlich, Herr Rehn?
22. April 2013241137 El País Madrid -
Griechenland: Barbarei wie im Mittelalter
19. April 2013594175 I Kathimerini Athen -
Polen-Tschechische Republik : Vereint im Freestyle
19. April 201320224 Gazeta Wyborcza Warschau -
Belgien: Brüssel: Neuer Hotspot in der Kunstszene
18. April 20133172 NRC Handelsblad Amsterdam -
Debatte: Das Herz Europas
18. April 2013426155 El País Madrid -
Europäisches Parlament : Luftschloss Klimaschutz
17. April 201358815 Süddeutsche Zeitung München -
Vereinigtes Königreich: Euro-Schreck mit Handtasche
17. April 201310528 Financial Times London -
Debatte: Die E-Demokratie ist nur der erste Schritt
16. April 201343826 La Stampa Turin -
Transnistrien : Verschärfte Spannungen am Dnjestr
16. April 201321115 Nezawissimaïa Gaseta Moskau
- 1 von 45
- next
Die EU nimmt den Kampf gegen die Steueroasen ernst. Der beste Beweis dafür ist das Gipfeltreffen zu diesem Thema am 22. Mai. In diesem Rahmen muss sie jedoch auch in ihren eigenen Reihen aufräumen, wo Rechtssubjekte wie das florierende Jersey von geschichtlich bedingten unklaren Verhältnissen profitieren.
Mangelnde Investitionen, kaum entwickelte erneuerbare Ressourcen, konkurrierende amerikanische Kohle: Der Energiebinnenmarkt kämpft mit zahlreichen Hindernissen. Und die großen europäischen Unternehmensgruppen beginnen langsam aber sicher, die EU unter Druck zu setzen.
So viele Russen hat man in Danzig wahrscheinlich seit dem Frühjahr 1945 nicht mehr gesehen. Die meisten von ihnen sind Einwohner der Oblast Kaliningrad, die in Polen einkaufen. Dieser Handel ist satte 20 Millionen Euro pro Monat wert.
Die EU wird zur verdorbenen Kirche, in der Deutschland mit dogmatischer Orthodoxie im Wirtschaftsbereich den Ton angibt. Die Politik muss durch ein protestantisches Schisma von der Basis aus die Kontrolle zurückerlangen, fordert Repubblica-Leitartiklerin Barbara Spinelli.
Treiben bulgarische Einwanderer Schindluder mit Sozialleistungen? Mehrere Betrugsfälle sorgten für Kontroversen. Dabei sind die vermeintlichen Betrüger oftmals Opfer organisierter Netzwerke.
Sollen wir die Schulden der Banken jetzt gemeinsam übernehmen, wie es die EZB wünscht, oder lieber warten, bis jedes Land den eigenen Bankensektor saniert hat, wie es Berlin fordert? Wir müssen beides tun, meint die Eurogruppe. Wie aber kann man die beiden Ansätze in Einklang bringen?
Woher kommt Angela Merkel? Wie hat sich ihr politisches Denken entwickelt? Diese Fragen stellen sich derzeit viele Europäer. Wenige Monate vor den Bundestagswahlen suchen zwei deutsche Biografen den Schlüssel ihres Erfolges in ihrer DDR-Vergangenheit.
Der Zerfall der Sowjetunion und die Unabhängigkeit hinterließen in Lettland eine russischsprachige Minderheit. Deren ungeklärter Status spaltet noch immer die Gesellschaft. Nach dem Scheitern eines Referendums über die Einführung von Russisch als zweite Amtssprache, dreht sich die aktuelle Debatte nun um die Staatsbürgerschaft.
Der Präsident des Europäischen Parlaments hat versucht, das Profil seiner Institution zu schärfen, und den Mittelsmann zwischen EU-Politikern gespielt. Sein nächster Schritt? Nach den Wahlen von 2014 will er die Europäische Kommission leiten. Aber so einfach wird das nicht.
Zwei US-Wissenschaftler nahmen Stichproben von Genen 40 verschiedener Völker des europäischen Kontinents und erforschten sie. Ihr Urteil lautet: Alle heute lebenden Europäer haben die gleichen Vorfahren.
Der britische Premierminister David Cameron hatte eigentlich gedacht, die Spannungen in seiner Partei würden sich beruhigen, nachdem er versprochen hatte, ein Referendum über die britische Mitgliedschaft in der EU abzuhalten. Nun steht er einer Rebellion gegenüber, die den Austritt aus Europa befürwortet, und hat das Vertrauen der Öffentlichkeit verloren.
Obwohl die Europäische Union mit Problemen wie ihrem geringen Bevölkerungswachstum und ihren internen Gegensätzen kämpft, verfügt sie noch immer über dynamische Kräfte. Zudem ist sie imstande, ihr Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen, meinen Mark Leonard und Hans Kundnani.
Pessimisten aus aller Welt wiederholen immer wieder, dass die Europäische Union aufgrund ihrer strukturellen Schwäche und der Wirtschaftkrise bedroht sei. Aber in vielen Bereichen behauptet sich die Union durchaus gegen Weltmächte wie die Vereinigten Staaten und China, meinen Mark Leonard und Hans Kundnani.
Am 12. Mai wählt Bulgarien ein neues Parlament. Ein Thema fehlt im Wahlkampf: Europa — einmal abgesehen von Forderungen eines EU-Austritts seitens der Rechtsextremen, oder Versprechungen eines europäischen Geldsegens, der weiterhin die heimischen Kassen füllen wird, wie sie die beiden größten Parteien machen.
Die Europäische Union begründet sich auf wirtschaftliche, politische und geopolitische Kriterien, nach denen man sie auch beurteilen sollte. Das Urteil des englischen Historikers Niall Ferguson ist gnadenlos.
Für den Leiter der Zeit, Josef Joffe, wurde das Experiment Europa mitten in seinem Elan gestoppt, weil die Mitgliedsstaaten nicht bereit sind, auf ihre Souveränität zu verzichten.
Deutschland hat die niedrigste Jugendarbeitslosenquote in Europa. Für die fünf Millionen europäischen Erwerbslosen klingt das nach Paradies. Zum Erfolg im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit führte vor allem das duale System. Doch das lässt sich nicht so einfach in die Krisenländer exportieren, meint die Welt.
Seit ihrer Wahl 2009 ins Europäische Parlament hat sich die Schwedin Isabella Lövin ein einziges Ziel auf die Fahne geschrieben: Den Kampf gegen die Überfischung. Auch wenn sie dabei manchem Volksvertreter auf die Füße tritt oder Arbeitsplätze in ganzen Landstrichen bedroht.
Kaum eröffnet, wurde der Prozess gegen die fünf Mitglieder des NSU vertagt. Egal was noch kommen mag, wird er weder die vollständige Wahrheit über den rechtsextremen Terror ans Licht bringen, noch den eigentlichen Skandal der NSU-Affäre vergessen lassen können: die Unfähigkeit und Blindheit der Ermittlungsbehörden.
Das Konzerthaus Harpa in Reykjavik, das gerade errichtet wurde, als die Finanzblase platzte, symbolisiert den Aufschwung der isländischen Wirtschaft nach den langen Krisenjahren. Auch deshalb wurde es 2013 mit dem Mies-van-der-Rohe-Preis der Europäischen Union für zeitgenössische Architektur ausgezeichnet.
Brüssels Entscheidung, Madrid und Paris mehr Zeit einzuräumen, um die Staatsfinanzen zu sanieren, ist ein Zeichen dafür, dass die Union letztendlich doch noch über den nötigen gesunden Menschenverstand verfügt, meint Le Monde
Fünf Jahre Krise, 6 Millionen Arbeitslose und Tausende von Menschen, die aus ihren Wohnungen vertrieben wurden: Trotz der verheerenden sozialen Bilanz ertragen die Spanier ihr Schicksal, ohne sich gegen ihre Regierung oder die EU aufzulehnen. Wohl weil sie fürchten, auch das Wenige, was ihnen noch bleibt, zu verlieren, vermutet ein Soziologe.
Der Tod von über 500 Menschen in einer Textilfabrik in Bangladesch lenkt wieder einmal die Aufmerksamkeit auf die entsetzlichen Bedingungen in den Fabriken, in welchen westliche Fabrikanten Kleidung herstellen lassen. Die EU tut gut daran, Druck auf die Behörden vor Ort auszuüben, sollte aber auch andere Länder nicht vernachlässigen.
Mit der wahrscheinlichen automatischen Ernennung des Kommissionspräsidenten dürften die Europawahlen von Mai 2014 der Exekutive in Brüssel mehr demokratische Legitimität verleihen. Doch ist das wirklich wünschenswert?
Direkte Demokratie täte auch der EU gut. In der Schweiz zeigt sich, dass der Staat schlanker und die Verschuldung geringer ist, je mehr die Bürger direkt über die Politik entscheiden und sie kontrollieren können. Aber ein EU-weites Referendum über Eurobonds ginge nicht.
Im Kampf gegen das zunehmende Sterben der Bienenvölker hat die Europäische Kommission am 29. April ein zweijähriges Verbot von Pestiziden beschlossen, die als besonders schädlich für die Insekten gelten.
Am 30. April dankt die niederländische Königin zugunsten ihres Sohnes ab. Da die Monarchie keine politische Macht mehr hat und viel Geld kostet, schlägt der Autor Arnon Grunberg vor, die königliche Familie durch professionelle Schauspieler zu ersetzen, die den Job für weitaus weniger Geld der Steuerzahler übernehmen könnten.
Die Europäische Union arbeitet neue Richtlinien für europäische Diplomaten aus, damit diese sich im Ausland für Religionsfreiheit und die Trennung von Staat und Kirche einsetzen. Eine heikle Angelegenheit, wenn man bedenkt, dass die EU bei diesem Thema geteilter und auch widersprüchlicher Meinung ist.
Nach zwei Monaten politischer Krise scheint die neue Regierung unter Enrico Letta zumindest teilweise auf den Ruf nach Erneuerung der politischen Klasse in Italien einzugehen. Bleiben noch ein paar unbekannte Faktoren, angefangen beim Bündnis mit Silvio Berlusconi und dessen juristischen Sorgen.
Übersetzung innerhalb der EU ist eine mühsame, kostspielige Sache. Warum also nicht Milliarden einsparen und Englisch zur offiziellen Sprache der Union bestimmen? Leider wäre der Preis dafür der Verlust von Demokratie und Integration – und nicht zuletzt der Zorn einer Menge wütender Franzosen.
Die Zahl der Arbeitslosen in Spanien hat die 6-Millionen-Marke überschritten. Ein wirtschaftliches und soziales Desaster, das sich infolge des von Mariano Rajoy und Brüssel eingeschlagenen Sparkurses weiter zuspitzt. El Periódico fragt sich, wie lang es noch dauert, bis endlich eine politische Wende eintritt.
Für das neue Gebäude der Europäischen Zentralbank in Frankfurt hat sich der Wiener Architekt Wolf D. Prix vom schnellen Spiel des FC Barcelona inspirieren lassen. Von zwei avantgardistisch verdrehten Türmen aus wird die Zentralbank zukünftig Europa durch die Krise steuern.
Estland hat einen Trumpf, um nicht vom russischen Erdgas abhängig zu sein: Ölschiefer. Trotz der Umweltverschmutzung, welche durch dessen Förderung verursacht wird, treibt das Land den Abbau voran.
Amnesie, Rezession, Versagen der Eliten, Spaltung… Das freie, solidarische Europa, von dem die unterdrückten Völker aller Welt träumten, existiert nicht mehr. Und die europäischen Politiker wagen nicht, es zuzugeben, meint der bulgarische Politologe Ivan Krastev.
Am 23. April 2010 bat der damalige Regierungschef Giorgos Papandreou um internationale finanzielle Unterstützung, die den Zusammenbruch seines Landes verhindern sollte. In den drei darauffolgenden Jahren wurde ein Fehler nach dem anderen gemacht: Sowohl von der Geldgeber-Troika als auch vom griechischen Staat. Zu dieser Erkenntnis kamen mehrere Studien.
„Die Sparpolitik in Europa ist an ihre Grenzen gestoßen”, meint EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso. Zum ersten Mal stellt Brüssel damit die Sparpolitik in Frage. Es wurde auch Zeit, endlich einzusehen, dass eine Einheitslösung für so verschiedene Länder wie die der Eurozone nicht funktioniert, findet die Süddeutsche Zeitung.
Zum 50-jährigen Jubiläum der deutsch-französischen Aussöhnung zeigt der Louvre eine große Ausstellung über deutsche Malerei. Für manchen Deutschen vermittelt die Ausstellung allerdings den Eindruck, der Nationalsozialismus habe seine Wurzeln in der deutschen Kultur.
Seit dem 23. April ist Frankreich das neunte europäische Land, in dem homosexuelle Paare das Recht auf Heirat und Adoption haben. Im Gegensatz zu den anderen Ländern ist das neue Gesetz im Land der Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit jedoch auf bitteren Widerstand gestossen.
Erstmals seit Beginn der Finanzkrise wird am 1. Juli ein weiteres Land der EU beitreten: Kroatien. Allerdings darf diese Ausnahmesituation nicht dazu führen, dass die Anforderungen an die Achtung der Rechtsstaatlichkeit vergessen werden.
Die Wiederwahl von Giorgio Napolitano und der Rücktritt von PD-Chef Pier Luigi Bersani, zeigen, wie tief Italien in der politischen Krise steckt. Die Präsidentialdemokratie könnte die einzige Lösung sein.
Disziplin und Sparen: Das Rezept, das der Eurozone seit Beginn der Krise verschrieben wurde, halten viele nicht mehr für richtig. Doch leider können die Wähler nicht mitentscheiden. In dieser Frage haben nach wie vor nicht gewählte Vertreter das Wort, allen voran EU Wirtschafts- und Währungs-Kommissar Olli Rehn.
Am 17. April wurden illegale Saisonarbeiter angegriffen, die ihre Löhne einforderten – das erinnert an die Bauernkämpfe des letzten Jahrhunderts. Griechenlands Image war bereits angekratzt, weil fremdenfeindliche Gewalttaten in dem Land oft ungeahndet blieben.
Wie kann man Langeweile überwinden und junge Menschen, die in einer geteilten Stadt leben, zusammenführen? Das Beispiel Teschen zeigts: Hier leben Polen in Cieszyn auf der einen Seite und Tschechen in Český Těšín auf der anderen. Sie setzen auf Kultur, um sich anzunähern.
Für Galeristen zeitgenössischer Kunst scheint Brüssel sich zum „place to be“ zu entwickeln. Billiger als andere Metropolen, nicht überrannt, erlebt die Stadt derzeit einen regelrechten Kunst-Boom. Nicht sicher, dass er andauern wird, meinen manche.
Die Krise hat den nationalen Egoismus der EU-Staaten vertieft. Die EU muss der irrationalen, selbstmörderischen Spaltung zwischen Nord- und Südländern ein Ende setzen und wieder den sozialen Zusammenhalt sowie die gegenseitige Abhängigkeit in den Vordergrund stellen, fordert eine spanische Philosophin.
Mit ihrem „Nein” zur Regulierung des Emissionshandels, haben die Europaabgeordneten dem weltweiten Klimaschutz am 16. April einen Dolchstoß versetzt, beklagt die Süddeutsche Zeitung.
Ihre schwierige Beziehung zur EU ist das politische Erbe der Eisernen Lady, meint die Financial Times.
Angesichts der Krise der Parteien, werden immer mehr Stimmen laut, die wie die 5-Sterne-Bewegung in Italien die Einführung der E-Demokratie fordern. Repräsentative Demokratie und direkte Bürgerbeteiligung schließen sich jedoch nicht aus, sondern ergänzen einander.
Während die Republik Moldau damit beschäftigt ist, an der Grenze zu ihrer sezessionistischen Provinz Kontrollposten zu errichten, bemühen sich Russland und die Ukraine um zügige Verhandlungen. Der Konflikt soll nun beigelegt werden. Für die EU könnte die angespannte Situation zur diplomatischen Zerreißprobe werden.